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Tief
in den brasilianischen Regenwald sucht ein Filmteam, anführt von dem
Anthropologen Doktor Steven Cale nach einem Indianerstamm, den erst wenige
Menschen zu Gesicht bekommen haben um über diesen einen Dokumentarfilm zu
drehen. Sie sind mit einem großen Boot auf dem Amazonas unterwegs und
kämpfen sich mühevoll durch die zahlreichen Flussläufe und die stark
wuchernde Natur um das versteckte Volk vor die Linse zu bekommen. Das Team
entdeckt zufällig einen Mann im Gebüsch, der sich mit seinem Boot
festgefahren hat und rettet im dadurch das Leben, indem sie ihn auf ihren
Kahn bringen und mitnehmen. Schnell finden sie heraus, dass der gerettete
ein seltsam wirkender Schlangenexperte Namens Paul Sarone ist, der sein Geld
mit dem Fang von Schlangen verdient die er dann an Zoos der ganzen Welt
verkauft.
Was das Filmteam nicht weiß ist das der Schlangenexperte auf der Suche nach
der größten lebenden Anakonda ist, die er fangen will um damit reich zu
werden. Um dieses Ziel zu erreichen will er über Leichen gehen was sich
auch relativ früh bemerkbar macht, da er Cale ausschaltet und von nun an
versucht das Kommando des Schiffes an sich zu reißen. Da Cale schwer krank
ist muss er dringend in ein Krankenhaus. Sarone bietet der Crew an sie im
Gewirr des Dschungels zu navigieren, sodass sie schneller zu einem
Krankenhaus gelangen. Das Team vertraut im, er fährt aber tiefer in den
Dschungel zu dem Platz wo er die Riesenschlange erwartet. Dort angekommen
endet die erste Begegnung mit der Reisenschlange tödlich und ein Kampf aus
Geldgier und Überlebenstrieb beginnt gegen einen scheinbar unbesiegbaren
Gegner, der Anakonda... |
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Der
peruanische Regisseur Luis Llosa hat sich bei der Erschaffung dieses
Streifens wohl eindeutig auf die Optik konzentriert, denn was uns
Filmtechnisch hier geboten wird ist mehr ein schlechter Witz. Ich habe schon
einige dieser „Der weiße Hai“ Nachfolger gesehen und immer wieder wird
und der gleiche Unsinn geboten von einem überdimensionalen Raubtier.
Einen großen Erfolg am Misserfolg dieses Streifens hat wohl mal wieder die
schauspielerisch absolut unbegabte Schönheit Jennifer Lopez auf die dieser
Film zugeschnitten wurde. Ich denke das sie sich in solchen Rollen einfach
nicht wohlfühlt, was man meiner Meinung nach auch deutlich bemerkt. Sie
spielt fast immer mit dem gleichen starren Gesicht und wirkt beim benutzen
des Imperatives sehr albern. Wenn ich der Regisseur gewesen wäre hätte ich
sie vielleicht gut aus der Sache rauskommen lassen aber ich hätte ihr
bestimmt keine Führungsrolle in dem Film gegeben.
Des weiteren muss ich die auf absolut unterstem Niveau erstellten
Spezialeffekte anprangern! Der Film wirkt tricktechnisch nicht als sei er
1997 erstellt worden sondern wirkt mindestens 10 Jahre älter. Hätte man
hier auf eine etwas weniger hoch dotierte Hauptrolle verzichtet wäre
bestimmt mehr Geld im Topf gewesen um tricktechnisch mehr zu erreichen, was
meiner Meinung nach äußerst wichtig ist in einem Film über eine
Riesenschlange.
Abschließend kann ich nur noch sagen das ich diesem Film absolut keinem
empfehlen möchte es sei den er steht auf Frau Lopez. Filmtechnisch bekommt
man über die 90 langweilige Minuten neben schönen Naturaufnahmen rein gar
nichts geboten. |