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| OT: Rosso
Sangue |
| ca. 90 Minuten |
| Italien 1982 |
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| Regie |
| Joe D'Amato |
| Darsteller |
George Eastman
Annie Belle
Charles Borromel
u.a. |
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Auf einer griechischen Insel
kommt es zu einer Katastrophe, als ein Mann aus einem Versuchslabor
ausbricht. Er war eigentlich bereits tot, doch da Nikos Karamanlis
radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurde, hat sich irgendetwas in seinem
Körper und seinem Gehirn verändert, dass ihn zu einer Art Unsterblichkeit
verholfen hat.
Aber Nikos wandelt nicht nur wie ein Zombie umher, er tötet auch Menschen
und das auf sehr drastische Art und Weise. Nachdem er unfreiwilligen Kontakt
mit den Spitzen eines Gartenzauns gemacht hat, kommt er in ein Krankenhaus,
wo er eine Krankenschwester mit einer Bohrmaschine tötet. Während Nikos
lustig und offensichtlich grundlos weitermordet, macht sich die Polizei, in
Zusammenarbeit mit einem Priester, Gedanken, wie man den Mutanten stoppen
kann.
Da ihnen nicht wirklich gute Ideen einfallen, mordet Nikos immer weiter. Er
hat sich mittlerweile in ein Haus eingenistet und belagert dort eine
Familie, die sich mit vereinten Kräften wehrt, aber wohl keine Chance gegen
den Killer hat. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tochter der Familie
gelähmt und somit ans Bett gefesselt ist. Aber die Familie will sich nicht
kampflos aufgeben... |
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„Antropophagus 2“, der
auch unter Titeln wie „Rosso Sangue“, „Absurd“. The Grim Reaper 2“
oder „Zombie 6“ bekannt wurde, ist kein wirklicher Nachfolger von „Man
Eater“, auch wenn der Titel darauf schließen lässt. Er teilt zwar
einiges mit diesem Streifen, zum Beispiel George Eastman in der Hauptrolle,
die kleine, griechische Insel und auch effekttechnisch sind Parallelen zu
erkennen, dass war es dann aber auch schon. Es gibt also keinen
Familienvater, der aus purem Hunger zum Kannibalen wurde, sondern einen
Typen, der radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurde und so zu einem nicht
sterben wollenden Mutenten wird.
Das ist aber auch nicht tragisch! Denn „Antropophagus 2“ ist eigentlich
auch kein richtiger Film, mit einer richtigen Story. Vielmehr lässt Joe
D'Amato den Protagonisten von Splatterszene zu Splatterszene laufen, ohne
etwas interessantes zu bieten. Zugegebenermassen sind die Trickeffekte nicht
schlecht und sicherlich auch sehr hart (Vorausgesetzt man besitzt die
richtige Fassung... Sonst ist alles aber etwas dürftig. Eine wirkliche
Spannung gibt es nicht und auch die Atmosphäre wird vergeblich gesucht,
obwohl sicherlich genug Potential vorhanden ist/war. Leider reihen sich auch
die Protagonisten, allen voran George Eastman, in die Reihe der schlechten
Darstellung ein, da von ihnen nicht mal gute Impulse kommen. Eastman spielt
den Mutanten auf Drogen, was natürlich so im Drehbuch stand, aber nicht
wirklich gut aussieht...
Also wie gesagt... Splatterfans werden wohl auf ihre Kosten kommen, da die
Effekte zahlreich und hart sind, sonst gibt es aber wirklich nichts zu sehen
und das ist für einen Horrorfilm einfach zu wenig. Am besten schneidet man
sich die Szenen selber zusammen, denn dann vergeudet man nicht soviel Zeit. |
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