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Die
Welt ist nicht mehr so, wie sie mal war. Nach dem vierten Weltkrieg,
herrscht im Jahre 2024 ein Zustand wie in der Vergangenheit. In erster Linie
müssen sich die Überlebenden und das täglich Brot kümmern. Allerdings in
Form von Lebensmittelkonserven, da in der postapokalyptische Wüste Amerikas
nicht mehr wächst.
Einzelgänger Vic streunt mit seinem Hund durch die Einöde. Sein haariger
Begleiter namens Blood ist telepathisch begabt und gibt ihm immer gute Tipps
was Essen und Frauen betrifft. Als Vic und Blood eines Tages auf die
hübsche junge Frau Quilla June treffen, erzählt diese ihnen von einer
unterirdischen Stadt. Einer Stadt in der alles wie früher sein soll, vor
dem Ausbruch des Krieges.
Doch Quilla June und die Suche nach dem vermeintlichen Paradies entzweit die
alten Freunde. Nicht ist mehr wie es war und nichts wird so werden, wie es
erwünscht wurde... |
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Was es nicht alles gibt...
Da meint man das sprechende Pferd, Mister Ed,
hinter sich und was wartet in der Zukunft? Ne sprechende Töle. Dazu eine
Ernährung, die jeder Gesundheitsberater streng verbieten würde, als
Freizeitvergnügen nur Wüste und Pornokinos und Hunde, die
vernunftorientiert Handeln (Im Gegensatz zu Mensch, der nur seine Triebe
befriedigt) denken und handeln. Da kann man nur hoffen, dass in „Apocalypse
2024“, der auch unter den netten Titeln „Psycho
Boy And His Killer Dog“ oder „In der Gewalt der Unterirdischen“ oder
auch unter dem schlichterem Titel „Der Junge mit dem Hund“
veröffentlich wurde, alles lediglich Fiktion ist.
Aber das ist nun mal der Stoff aus dem „Apocalypse 2024“ gemacht
oder besser gesagt „gesponnen“ ist. Die Trash-Fraktion wird sich
sicherlich beim Leser der Titel die Hände reiben, leider ist der Inhalt
aber weniger trashig inszeniert. Warum eigentlich leider? „Apocalypse 2024“
funktioniert als Film gut. Und das obwohl er schon einige Jahre auf dem
Buckel hat. Denn der amerikanische Kult-Autor Harlan Ellison hat im Jahre
1968 die Vorlage zum Film, geschrieben, die dann 1975 verfilmt wurde.
Die Geschichte an sich geizt etwas mit Höhepunkten. Das Ganze zieht sich
etwas, ist aber fast nie uninteressant, da es immer wieder seltsame Momente,
skurrile Gestallten und interessante Ideen gibt. Und als Protagonisten gibt
es eine bekannte Person, der man so, ohne Weiteres, keine Glanzleistung
zugetraut hätte. Aber es ist schon sehr gut anzusehen, was Don „Sonny
Crockett“ Johnson abliefert. Der einstige „Miami Vice“ Star hat
keine leichte Aufgabe, sich immer wieder ausgiebig im Film mit seinem
haarigen Begleiter zu unterhalten. Er meistert diese und andere, recht
anspruchsvolle, Aufgaben in der barbarischen Zukunft aber sehr gut.
Das kann man auch den Macher des Film attestieren. Regisseur
L.Q.
Jones, der sich eher als Darsteller denn als Filmemacher einen Namen
machte („Das Engelsgesicht“, „Route 666“ uva.), hat eine solide
Arbeit abgelegt. Ihm ist es wohl in der Hauptsache zu verdanken, dass der
Film so gut funktioniert, wie er funktioniert.
„Apocalypse 2024“ wird den breiten Massen
sicherlich nie zugänglich werden. Dafür ist er einfach zu anders, zu
B-Movie lastig. Für Science Fiction-Liebhaber ist es aber sicherlich eine
kleine Perle. Die es auf jeden Fall wert ist, mal gesehen zu werden.
Allerdings sollten Frauen, gerade Feministinnen, lieber die Finger von dem
guten Stück lassen, da er doch extrem frauenfeindlich ist.
Aber so ist sie halt... die barbarische
Zukunft. |