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Hier müssen bereits die
ersten größeren Abstriche gemacht werden, ich versuche allerdings mein
bestes, um wenigstens ein bisschen was niederzuschreiben.
Gangster entführen die kleine Tochter eines reichen Ehepaars. Die
Entführer stellen sich bei der Lösegeldübergabe nicht sonderlich
geschickt an, sodass sie nicht klappt, dass Kidnapping erfolgreich
durchzuführen. Nach der missglückten Aktion flüchten die Verbrecher in
den nahegelegenen Dschungel, in dem eine Menge Kannibalen leben. Eine Frau
wird kurz nach dem Eintauchen in das Dickicht von einer handvoll
Menschenfresser aufgespürt, verschleppt und schlussendlich abgeschlachtet
und verspeist.
Der Rest der Bande kann sich vorerst retten. Allerdings haben die Eltern des
entführten Mädchens bereits eine Expeditionsteam zusammengestellt, welches
die Verbrecher finden soll. Ab nun beginnt ein schonungsloser Kampf zwischen
den drei Parteien, der nach den Gesetzten des Dschungels gespielt wird... |
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„Der meistgesuchte
Kannibalenfilm weltweit“. Dieser nette Spruch ziert das Cover der „Red
Edition“ DVD und als Genrefan muss man zugeben das es wesendlich
uninteressantere Sprüche oder Zusatztitel gibt. Ich bin auf jedem Fall auch
auf diesen Scharfmacher reingefallen und meine Enttäuschung wurde im
Verlauf immer größer. Immer klarer wurde mir warum man diesen Streifen
jahrelang nicht neu auflegte. Seiner Zeit gab es in nur in Südeuropa und
die Verantwortlichen wussten sicherlich das es nicht gut wäre in zu
Synchronisieren, da die Chance recht groß ist sich lächerlich zu machen.
Laser Paradise hat es aber dennoch gemacht und das die vor nichts
zurückschrecken haben sie ja schon mit einigen Neuauflagen bewiesen, die
mir und anderen Fans sicherlich noch gut in Erinnerung sind.
Aber kommen wir zum Film selber. Als erstes, circa nach den ersten zwei
gesprochenen Worten, fällt einem unweigerlich auf das die Synchronisation
unterste Schublade ist. Ich habe zwar schon viel schlechtes gesehen und
gehört aber wenn man die nichtpassenden Stimmen zu den verschiedenen
Schauspielern hört, weiß man direkt das dieser Film sicherlich Schrott
ist. Das dies dann auch wirklich so ist, merkt man wenn die zu recht
unbekannten Schauspieler sich in ihrem Beruf, oder vielmehr Hobby,
probieren, was teilweise super lächerlich rüberkommt. Passend hierzu gibt
es eine Geschichte, die genauso gewöhnlich wie schlicht ist. Es kommt zu
einer Entführung, die im Dschungel endet, wo dann die bösen,
blutrünstigen Kannibalen warten ... so richtig kommt nicht mal raus ob die
Menschenfresser gut oder böse sind, was große Schwächen im Drehbuch offen
legt. Zudem sind die mitspielenden Kannibalen alles andere als authentisch
und beängstigend. Sie werden von Leuten gespielt, die ganz sicher keine
südamerikanischen Verwandten hatten, sonder wohl er aus der direkten Nähe
des Drehorts stammten. Es gibt kleine, große, dicke, dünne und als
besonderen Zusatz sogar verschieden frisierte Menschenfresser...
„Cannibal Terror“ ist also Billigschund und wenn man es nicht genau
wissen würde, könnte man meinen das der „Master of Trash“, Jess Franco
seine Finger im Spiel hat. Leider gibt es nicht mal ordentliche Goreszenen,
das Gezeigte lässt sich an einer Hand abzählen und ist zudem nicht
sonderlich gut gelungen.
Alles in allem ist „Cannibal Terror“ also ein Film, den die Welt nicht
braucht, es sei denn man möchte seine Sammlung komplettieren. Für andere
würde er sich hinten und vorne nicht lohnen und daher rate ich euch auch
von diesem Film ab. |