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| OT: Carnosaurus |
| ca. 85 Minuten |
| USA 1993 |
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| Regie |
| Adam Simon |
| Darsteller |
Diane Ladd
Raphael Sbarge
Jennifer Runyon
u.a. |
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In einem abgelegenen Ort in
den USA forscht die Genetikerin Doktor Jane Tiptree an etwas
außergewöhnlichem. Die geniale Forscherin beabsichtigt die längst
verstorbenen Dinosaurier wieder auf den Planeten Erde zu bringen, damit sie
ihn so beherrschen können wie sie es vor vielen Jahren bereits getan haben.
Zur Zucht verwendet die erfahrene Frau, die bereits in der Erforschung
militärischer Kampfmittel Erfahrungen sammelte, Hühnereier, die sie
gentechnisch verändert. Unterstützt von einem amerikanischen Konzern, kann
sie auch bald die ersten Erfolge einfahren. Ein erster, kleiner Saurier ist
geschlüpft und labt sich an der nichtsahnenden Nachbarschaft.
Zwei junge Leute aus der Umgebung bemerken die von der Forschungsstation
ausgehenden Veränderungen und versuchen der Sache auf den Grund zu gehen.
Sie finden heraus was die offensichtlich geisteskranke Forscherin vor hat
und wollen die Invasion der Urzeitechsen verhindern. Allerdings soll sich
das als eine schwierige Mission herausstellen, den die Forscherin hat einen
weiteren Weg gefunden, wie sich die Dinos vermehren sollen. Sie hat einen
Grippevirus entwickelt, der die weibliche Bevölkerung angreift. Die
befallenen Frauen werden schwanger und gebären Dinosaurier Eier. Die Lage
scheint recht aussichtslos, doch plötzlich schaltet sich das Militär ein.
Es versucht die Seuche zu stoppen, in dem es alle Infizierten töten will... |
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Oh, die Dinosaurier sind mal
wieder zurückgekommen um die Erde zu beherrschen ... Wirklich neu ist
dieses Thema sicher nicht und es ist auch fraglich ob es für diese
überdrehte Thematik überhaupt noch ein Publikum gibt? „Carnosaurus“
hat allerdings einen kleinen Vorteil im Gegensatz zu den
Mainstream-Dino-Filmen – Das rote FSK 18 Siegel, dass den Rücken des
Videocovers ziert.
Die Einstufung, dass dieser Film nur etwas für Erwachsene ist, wurde
selbstverständlich aufgrund einiger blutiger Szenen getroffen und ich finde
sie gerechtfertigt. Es kommen einige Szenen vor, die jedes Herz eines
Splatterfans höher schlagen lassen. Aber leider ist dieser Punkt und
zusätzlich die Animation das einzige was brauchbar ist. Die Story ist nicht
gerade umwerfend, die Schauspieler bleiben blass und spannungstechnisch hat
mich dieser Streifen nicht unbedingt vom Hocker gehauen.
Die Neugier, wie die Urzeitviecher dieses mal produziert wurden, wird zwar
befriedigt, aber ein bisschen mehr Liebe zum Detail hätte dem Streifen
sicherlich gut getan. Vielleicht dachten sich die Macher aber das alle
diesen Streifen nur als billigen Abklatsch sehen und haben im vorhinein an
Qualität gespart, was nicht für Splatter- und Spezialeffekte gilt!
Alles im allem ist „Carnosaurus“ ein netter Unterhaltungsfilm, ohne viel
Niveau und somit sehr geeignet um einfach mal abzuschalten oder als Beilage
zu einer Kiste Bier, die man mit Kumpeln vernichten will. Freunde des guten
Films werden wohl keine Freude an diesem Dinofilm haben. |
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