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Zuccon, ein Name
der nicht gerade wie Zucker auf der Zunge zergeht. Wer ihn als Regisseur
kennt, weiß um seine Bemühungen, dem alten Italo-Kino wieder Leben
einzuhauchen. Als bekennender Bava-Fan hat er es sich zum Ziel gemacht, den
Stil des Altmeisters fortzuführen. Aufgrund der sehr bescheidenen
finanziellen Mittel beim Drehen, gelingt ihm das aber nur dürftig.
Talent ist
sicherlich vorhanden, dass reicht aber bei weitem nicht um aus
"Darkness Beyond" einen ansehnlichen Film zu machen. Das
Grundproblem liegt darin, dass der Film ursprünglich ein Kurzfilm war. Nun
wurde er auf etwa 70 Minuten aufgebläht, woran der Gesamteindruck deutlich
leidet. Es gibt immer wieder Szenen, in denen rein gar nichts Interessantes
passiert. Irgendwelche Leute laufen irgendwohin und die Kamera hält lustig
drauf. Wenn wenigstens nach Ablauf der fünf Minuten irgendetwas passieren
würde... so bleibt nur die Frage, was der Humbug soll.
Dabei ist die Story
gar nicht mal so schlecht. Basierend auf einer Story von H. P. Lovecraft
geht es um das Necronomicon und seine Kraft, eine andere Dimension
zugänglich zu machen.
Aber, wie bereits
erwähnt, sorgen die Lückenfüller dafür, dass man schnell angeödet wird
und die gute Grundlage fast zur Nebensache wird. Auch die Darsteller und die
weniger gute Synchronisation stoßen schwer auf. Sicherlich... bei
B-Produktionen ist das nichts Unübliches, dennoch gibt es bei anderen
Filmen mit wenig finanziellem Potential wenigstens zwischendurch mal eine
lustige respektive trashige Einlage zu sehen oder zu hören. Das ist hier
leider nicht der Fall.
Es gibt aber auch
positives über "Darkness Beyond" zu berichten. Da wäre zum
Beispiel die gute Filmmusik, die es in einigen Szenen schafft, eine düstere
Stimmung zu verbreiten. Des Weiteren wurde in Sachen Effekte sehr intensiv
gearbeitet. Sie sind recht hart, und für eine Amateur-Produktion durchaus
gelungen.
Für Allesgucker
aus dem Bereich Horror und für den eingefleischten Mario Bava Fans könnte
"Darkness Beyond" eventuell ein netter Zeitvertreib werden.
Letztgenannte werden sicherlich den einen oder anderen Ausspruch hören, der
ihnen bekannt vorkommt. Dennoch ist der Film eine kleine Enttäuschung. Man
hätte es bei dem Kurzfilm belassen sollen, der übrigens auch auf der
Epix-DVD zu sehen ist.
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