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Während
einer Aufnahmezeremonie der Schwesternschaft „Sisters“ kommt es zu einem
grausamen Zwischenfall. Den Neuen wird eine Pistole mit leerer Patrone an
den Kopf gehalten und abgedrückt. Doch bei der letzten Aufnahme des Tages
fehlt das Schwarzpulver nicht. Nachdem die Ausführende den Abzug betätigt
hat, bricht ein Schuss und verletzt die zu prüfende Frau tödlich.
Sieben Jahre später werden die „Sisters“ an einen, ihnen unbekannten
Ort eingeladen. Dort warten zwei Männer, welche die fünf Damen an einen
neuen Ort bringen. An einem alten Landsitz angekommen, werden die Schwestern
von einem netten Banner und einem gedeckten Tisch begrüßt. Noch wissen sie
nicht, was hier vor sich geht. Ebenso die beiden Männer. Eigentlich sollten
sie die Mädels nur absetzten und dann verschwinden. Die Neugier zwingt sie
aber zum Bleiben.
Ein Fehler, wie sich wenig später rausstellt. Die Zäune des Anwesens laden
sich mit elektrischer Spannung auf und eine Flucht wird unmöglich. Dann
zeigt sich auch der Gastgeber. Ein Mann den keiner zu kennen scheint… |
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Der Horror-Film „Death
Time“ ist ein Beitrag, der mit einer prinzipiell schlichten Story
rüberkommt, die so oder so ähnlich schon zigmal erzählt wurde. Bei der
Vorgeschichte kann man eigentlich davon ausgehen, dass der Film nicht viel
taugt. Zum Glück ist das aber nicht so. „Death Time“ weiß
erstaunlicherweise sehr gut zu unterhalten.
Mit einer netten Atmosphäre, die immer wieder zwischen Horror und 70er
Jahren-Wohlfühl-Atmo schwankt, wird einem ein kleiner Einblick in die
Schwesternschaft ermöglicht. Ist ja auch mal etwas anderes: Nicht immer
diese stereotypen männlichen Studenten, die stets in der Grauzone zur
Legalität aufhalten. Hier sind es mal ein paar kernige Mädels, die das
Zepter schwingen. Dass diese, respektive ihre Rollen klischeehaft beladen
sind, wird den männlichen Betrachter kaum stören. Das ist ja nun mal nicht
wichtig. „Wichtig“ sind die Mädels in ihren zeigefreudigen Kostümen.
Und den Damen soll es, wie zu vermuten ist, an den nicht vorhandenen Kragen
gehen. An dieser Stelle soll jetzt nicht zu sehr auf das mörderische
Geschehen eingegangen werden, da es natürlich viel interessanter ist, wenn
man nicht weiß, worum es genau geht. Und es lohnt sich wirklich, sich den
Streifen zu Gemüte zu ziehen. Es gibt einiges an Abwechslung, Spannung und
nicht vorhersehbaren Ereignissen. Das hält den Betrachter bei Laune.
Als Hauptkulisse wurde ein schön anzusehendes Landhaus gewählt. Mit
umfangreichem Außengelände und einigen stimmungsvollen Zimmern wird auch
hier, trotz beengtem Platz, immer wieder etwas Neues geboten. Zu den
weiteren optischen Genüssen gehören auch die Hauptdarstellerinnen. Hier
ist für jede Geschmacksrichtung etwas dabei. Schauspielerisch wird das
Ganze solide präsentiert. Mehr wird sicherlich auch nicht verlangt. Was das
Zusammentreffen von einer Gruppe Frauen mit sich bringt, sollte dem
Betrachter natürlich auch klar sein. Es gibt Gekreische, Geplärr und
Ohnmachtsanfälle. Besonders dann, wenn die Bedrohung im Anmarsch ist.
Lustiger weise wird diese in mehreren Szenen von irgendwelchen Tierchen
ausgelöst. Auch exotischer Natur. Eine dicke Vogelspinne kommt ebenso
bedrohlich rüber, wie eine Schlange. Und da auch noch ein Hund zum
Angreifer wird, kann man diesen Streifen schon fast ins Tier-Horror-Fach
einordnen. Aber nur fast.
Auch an trashigen Einflüssen gibt es einiges in „Death Time“ zu
betrachten. Zum einen wäre da natürlich die Schwesternschaft, die mit
ihren fünf Mitgliedern wohl nur Mittel zum Zweck ist. Nett ist auch, dass
alle Mitglieder die Einladung annehmen, ohne dass jemand weiß, wo es
überhaupt hingeht. Am besten sind aber die Filmrequisiten, die immer wieder
ins Bild huschen, obwohl sie da gar nicht hingehören. So sieht man zum
Beispiel einige Male das Aufnahme-Mikrofon
im Bild. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Budget und die Zeit
knapp waren.
Daher hat man wohl auch etwas an Spezialeffekten gespart. Prinzipiell bietet
der Film eigentlich eine perfekte Grundlage für Blutiges. Doch so richtig
viel gibt es nicht zu sehen. Den Ekelfaktor schraubt eine zertretene Spinne
in die Höhe, aus der Quark spritzt…
Auch wenn „Death Time“ sicherlich nicht zu den Horror-Klassikern
gehört, ist er ein sehr sehenswerter Film, der durch seine schöne Optik
und seine Kurzweiligkeit überzeugt. Regisseur
Joseph Mazzuca hat einen guten Streifen mit einer nicht vorhersehbaren Story
geschaffen, wo das Mitraten und Zugucken Spaß macht. |