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Im 16. Jahrhundert werden fünf Nonnen in
Sizilien beschuldigt einen Packt mit dem Teufel zu haben. Daraufhin werden
sie von einer wütenden Meute zusammengetrieben und gekreuzigt. Unter
verzweifelten Schreien werden die Frauen mit riesigen Nägeln an die Kreuze
geschlagen und müssen qualvoll sterben.
In der Gegenwart wohnt Lisa, eine junge Archäologin, an einer spirituellen
Sitzung bei und wird von seltsamen Visionen überrascht. Sie kann die
Eindrücke nicht einordnen, weiß aber das dieses Gesehene irgendetwas zu
bedeuten hat. Kurz nach dieser Sitzung macht sie sich zu ihrer ersten
Ausgrabung auf. Ein kleiner Ort in Sizilien ist ihr Ziel und bald macht sie
sich an ihre Arbeit.
Sie Arbeitet in dem sogenannten „Tal der Tempel“, wo sie ihr Fachwissen
in einem alten Kloster nutzen soll. Das Kloster stammt aus dem 16.
Jahrhundert und bei dem Anblick von einigen Gegenständen erinnert sich Lisa
plötzlich an die Visionen, die sie hatte. Es sieht alles so aus, wie die
Bilder in ihren Träumen, nur scheint der Zahn der Zeit an dem Gebäude
genagt zu haben. Nach einigen Nachforschungen erfährt Lisa, dass dies das
Kloster ist indem vor vielen Jahren die Nonnen gekreuzigt wurden und genau
diesen Vorgang hatte sie als Vision.
Ab nun ist Lisa sehr verunsichert. Die Tatsache das um sie herum einer nach
dem anderen ums Leben kommt erleichtert ihre Situation auch nicht unbedingt.
Sie stürzt sich in ihre Arbeit und versucht durch Nachforschungen weitere
Details zu erlangen. Es scheint so als wäre eine gekreuzigte Nonne
auferstanden und wolle sich nun an allen rächen... |
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Als typisch Fulci kann man diesen Streifen
zwar abstempeln, er erreicht aber bei weitem nicht die Qualität, die andere
Filme des Kultregisseurs ohne Zweifel haben. Die Story ist zwar gut und
interessant aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Es
gibt viele Vergangenheits- und Traumszenen, die recht blass wirken und so
einen großen Teil der typischen Fulci Atmosphäre kaputt machen. Auch sind
einige Handlungsstränge nicht logisch nachzuvollziehen und verwirrend, dass
ist nicht unbedingt untypisch für ein Werk des italienischen Regisseurs.
Das Budget war wohl zu klein und die Zeit knapp. Anders kann ich mir die
schlechte Umsetzung einfach nicht erklären. Das fehlende Kleingeld kann
auch ein Grund gewesen sein warum der Meister selber, in einer kleineren
Nebenrolle, mitspielt. Die gesamten schauspielerischen Leistungen sind
durchschnittlich, lediglich die Hauptdarstellerin gibt dem Film ein wenig
Glanz.
Das wirklich gute an diesem Streifen sind die äußerst blutigen und meist
gelungenen Spezialeffekte. Wer noch nie gesehen hat was passiert wenn die
lieben Kätzchen plötzlich nicht mehr so lieb sind und Hunger auf
menschliche Augen bekommen oder wie es aussieht wenn man in der Mitte
durchgerissen wird, der sollte sich „Demonia“ unbedingt mal antun. Die
Spannung hält sich während der ganzen Spielzeit in Grenzen und
Schockeffekte sind kaum vertreten. Auch akustische Genüsse sind in diesem
Film absolute Mangelware. Fulci hat ja bereits bewiesen das er durch Musik
und Geräusche eine noch bessere Atmosphäre schaffen kann aber in „Demonia“
gibt es nur etwas Standartmusik.
Mann kann also zusammenfassend sagen das der Film an sich nicht unbedingt
sehenswert ist, was natürlich nicht für Fulci Fans gilt, er aber mit guten
Effekten und einer für den Regisseur typischen Handlung zu unterhalten
weiss. Ein Kassenknüller war und wird dieser Film nicht werden, er ist aber
eine Bereicherung für jede Horrorsammlung.
Leider war „Demonia“ auch Fulcis letztes Werk da er kurz nach den
Dreharbeiten starb.
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