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Als ich angefangen habe den Film zu
schauen dachte ich mir er würde sicher langweilig sein und alle
guten Splatterszenen gekürzt. Falsch gedacht, zum Glück. Der Film
beginnt gleich mit einer Splatterszene und zwar mit einem
Rückblick, wie er seiner Frau in Zahnfleisch sticht und danach in
den Zahn und Zunge bohrt. Als ich das sah dachte ich nur eines, Aua!
Dann können wir eine Weile mit ansehen wie Larry sich einlebt und
wie ihn alle lieben. Zwischendurch wird alles auch mal aufgelockert
als ein unverschämter Typ in die Praxis kommt. Larry bringt ihn
natürlich um. In der letzten halben Stunde dann, geht es richtig
zur Sache, was Splatter angeht. Hier werden Spritzen bis zum
Anschlag reingestochen, der halbe Zahn abgebrochen, auf dem Nerv im
Zahn herumgekratzt und Zähne gezogen, und und und. Natürlich alles
in Großaufnahme. Und alles sieht auch noch wahnsinnig echt aus.
Ich denke jeder von uns hat so mehr
oder weniger Angst vom Zahnarzt. Besonders dann wenn man weiß, dass
es nicht nur eine Kontrolle ist. Ich auf jeden Fall hasse es total,
wenn ich zum Zahnarzt muss. Man kann sagen, der Film berührt uns
alle an einem sehr kritischen Punkt. Unser Gebiss. Die ganzen
Splatterszenen die im Film vorkommen sind eigentlich nicht
großartig brutal, wenn man es mit anderen Filmen wie zum Beispiel
Lucio Fulci Filmen vergleicht. Trotzdem erreichen sie bei den
Zuschauern meist mehr Wirkung als bei Splatterfilmen. Das liebt
daran, dass man sich den Schmerz richtig vorstellen kann. Wenn man
beispielsweise sieht, wie Dr. Finestone einer Frau den Zähne
aufbohrt und dann mit einem Instrument in Großaufnahme auf dem Nerv
rumkratzt und alles ohne Betäubung, dann kann man den Schmerz
richtig mitfühlen.
Ansonsten hat mich der Film sehr an
„Stepfather“ erinnert. Eigentlich fast die gleiche Story. Nur
bei „Stepfather“ ist es ein irrer Stiefvater und bei „The
Dentist“ ein Zahnarzt. Mit dem Unterschied „The Dentist“ ist
viel blutiger und schmerzhafter anzuschauen. „Stepfather“
dagegen hat die Story gebracht mit samt den Ideen. Von der Spannung
her gewinnt aber eindeutig „Stepfather“. Bei „The Dentist -
Zahnarzt des Schreckens“ ist eigentlich keine große Spannung
vorhanden. Abgesehen von der letzten halben Stunde. Sonst kann man
eigentlich nur sagen der Film ist interessant. Er hat zwar nur eine
Durchschnittliche Spannung aber dafür wirken die Splatterszenen.
Man kann sagen bei diesem Film ist es dem Regisseur gelungen
Splatter durch Spannung zu ersetzten.
Die Schauspieler kenne ich eigentlich
nicht. Ich weiß nur, dass der böse Zahnarzt von Corbin Bernsen
gespielt wird. Er soll anscheinend schon in TV Serien mitgespielt
haben, aber immer in der Rolle des sanften Typs. Er spielt in „The
Dentist - Zahnarzt des Schreckens“ seine Rolle sehr gut und wirkt
sehr überzeugend. Das merkt man vor allem dann, wenn aus Larry Dr.
Finestone wird. Die anderen Schauspieler machen ihre Sache alle
einigermaßen gut sind aber nicht weiter zu erwähnen. Sie sind im
Verlaufe vom Film eh alle Opfer von Dr. Finestone. |