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Ein
paar Kumpel wollen am Wochenende einen draufmachen. Es soll in das
Heimatdorf von Mikey gehen. Dort hat seine Oma ein Häuschen und
ist momentan abwesend. Die beste Chance also, sich in der Einöde
einen hinter die Binde zu gießen. Die Gruppe wird von einer Dame
in das Dorf namens Moodly gefahren. Dort angekommen, beschließen
sie die Handys einzusammeln, um nicht belästigt zu werden und
anschließend erst mal die Gegend zu erkunden.
Dies soll dann auch der Anfang eines Horror-Trips werden. Denn die
Bevölkerung von Moodly wurde von einem Virus heimgesucht, der
alle weiblichen Einwohner in schreckliche Zombies verwandelt hat.
Jetzt sind mehr weibliche Einwohner scharf auf die Jungs, als die
sich das, vor Reisebeginn, in ihren kühnsten Träumen erhofft
haben... |
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Der
englische Filmbeitrag „Doghouse“ bemüht sich um das Thema
Geschlechterkampf. Für einen Horror- respektive Splatter-Streifen
ist das mal was ganz Neues. Und siehe da, bei genauerer
Betrachtung fällt einem auf, dass es doch nur um das Eine geht:
Zombies.
Allerdings passt das Wort Geschlechterkampf durchaus. Denn
auf der einen, der Zombie-Seite, stehen die Damen und auf der
anderen, der potentiellen Opfer-Seite, stehen die Herren.
Das hört sich nicht nur ulkig an, ist es sogar. Denn Regisseur
Jake West, möglicherweise bekannt als Macher der durchaus populären
Filme „Razorblade Smile“ oder „Evil Aliens“, hatte den
Auftrag, einen witzigen Film in den Kasten zu bringen. Klar, da
denkt man jetzt gleich an Filme wie „Shaun Of The Dead“ oder
„Braindead“. Aber „Doghouse“ ist da ganz anders.
Er legt ein hohes Tempo an den Tag, was auch über die gesamte
Spieldauer gehalten werden kann. Hier und da wird es vielleicht
mal etwas langsamer, aber nie langweilig. Und das ist ja schon mal
was. Komischerweise gibt die Story aber nicht allzu viel her.
Eigentlich gehen die Freunde nur in das Dorf und verteidigen sich
gegen die bösen Weiber. Es gibt weder einen Roten Faden noch große
Ambitionen, auf die Zombie-Thematik einzugehen. Zumindest über
weite Strecken. Daher kann man „Doghouse“ auch nicht wirklich
in dieses Subgenre einordnen. Er ist vielmehr ein
Fun-Splatter-Film, der nicht wirklich splattert, aber in die
Richtung geht. Denn so richtig fiese Spezialeffekte gibt es nicht.
Na ja... vielleicht bis auf einen. Ansonsten geht es zwar durchaus
blutig und hart ab, aber halt nicht bis ins letzte Detail. Dafür
hat man sich aber mehr auf das ekelige Drumherum konzentriert. Die
Masken der Frauen sind wirklich hässlich und ein manches Mal wird
es richtig ekelhaft.
Was leider über weite Strecken auffällig ist, ist die
filmemacherische Qualität des Films. Die Bilder sind oft nicht
vernünftig ausgeleuchtet und der Schnitt in einigen Szenen fürchterlich
für die Augen. Das Zugucken könnte bei einer besseren Technik
mehr Spaß machen. Da hat Regisseur Jake West noch Nachholbedarf.
Auch in Sachen Witz wird nicht alles gegeben. Es gibt zwar den ein
oder anderen Schenkelklopfer, die meisten Jokes verpuffen aber
blitzschnell.
Das liegt nicht mal ansatzweise an den Darstellern. Die machen
ihre Arbeit gut. Es gibt mit Danny Dyer („Severance - Ein
blutiger Betriebsausflug“) und Stephen Graham („This Is
England“) halbwegs bekannte Gesichter. Den Jungs und Mädels
kann eine gute Leistung attestiert werden. Es fällt zwar niemand
positiv aus der Rolle, aber auch nicht negativ. Und für einen
Horror-Film ist das nicht zwingend die Normalität. Was vor allem
den Jungs entgegenkommt ist die Schlichtheit der Rollen. Es sind
klischeebeladene Standartrollen, die auch in einem „American Pie“
nicht besser hätten platziert werden können. Mehr Gedanken haben
sich die Drehbuchverantwortlichen offensichtlich bei der
Rollenvergabe der Zombies gemacht. Da gibt es beispielsweise eine
Zombie-Braut, eine Zombie-Amazone, eine Zombie-Friseurin,
Zombie-Nutten und so weiter und so fort.
Aber sei es wie es ist. An „Doghouse“ gibt es zwar einiges zu
meckern, unterm Strich weiß er aber sehr gut zu gefallen. Das
Gesamtpaket stimmt halt und wenn das so ist, braucht man keine
perfekte Story, keine perfekten Rollen, keine perfekten
Spezialeffekte oder die besten Witze. Man bekommt hier ständig
etwas geboten, sodass das Geschehen ruck zuck an einem
vorbeizieht. Und so soll es ja auch sein. |