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Eine sehr verwirrendes
Intro zeigt eine junge Frau, Sally, die wie irre durch eine Videothek rennt,
dann erwacht sie und kommt mit ihrem Auto von der Straße ab. Kurze Zeit
später macht sie Bekanntschaft mit einem merkwürdigen kleinen Monster...
David, Janet, Dorean, Jim, Mike, Nick und Stacy, 7 junge Teenager wollen
ihre Ferien in der Waldhütte von Nicks Eltern verbringen. Auf der Fahr
dorthin kommen sie an einer Polizeistreife vorbei, die sich gerade Sally
vollkommen demolierten Wagen ansieht, von Sally fehlt jede Spur. Mike
möchte daraufhin sofort umkehren, da er ein Horrorfilmfreak ist und es als
Zeichen eines jeden guten Horrorfilmes erkennt, jedoch lässt sich Gruppe
nicht beirren und fährt weiter. In der Hütte angekommen ist Mike noch
immer nicht besonders begeistert davon hier zu bleiben, ständig hört er
irgendwo Geräusche, die andern halten ihn für übergeschnappt. Als eine
Gruppe von Punks an der Hütte auftaucht sieht Mike auch darin wieder einen
Wink des Schicksals, er denkt, dass diese Gruppe wohl die idealen Opfer
eines Horrorfilms gewesen wären und da sie mit ihnen geredet hatten, nimmt
er nun wieder einmal an, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass sie die
nächsten sein werden. [Tolle Logik!].
Die Nacht bricht schließlich herein und alle außer Mike scheinen sich gut
zu amüsieren, man bedenke ebenfalls, dass Mike der einzige Single ist, die
anderen Pärchen vergnügen sich prächtig! Auch ein merkwürdig aussehender
Schleim an einer heruntergefallenen Pfanne ändert nichts an der Stimmung.
Um endlich Ruhe vor Mike zu bekommen, sperren sie ihn schließlich über
Nacht in den Keller des Hauses ein. Währenddessen machen Janet und David
einen Spaziergang in den dunklen Wald. David wird zum Opfer Nummer 1 und
Janet kann fliehen, knallt jedoch an einen Baum und ist erst mal
ohnmächtig. Ihr Fernbleiben wird erst am nächsten Morgen entdeckt.
Außerdem ist Mike verschwunden. Im Keller eingesperrt machte nämlich auch
er Bekanntschaft mit dem Monster, konnte jedoch fliehen. Dabei setzte er
jedoch den Keller unter Wasser und Nick muss nun genervt in die Stadt fahren
um einen Klempner zu holen.
So, bleiben noch 3 im Haus übrig und natürlich taucht unser Monster wieder
auf, diesmal geht ihm Jim in die Fänge und Mike erscheint ebenfalls wieder
auf der Bildfläche. Als er nun Jim helfen will, muss er mit ansehen, wie
dieser vor ihm buchstäblich zerläuft und sich in eine schmierige Substanz
auflöst. Mike gelingt es zunächst sich mit den Mädchen in Sicherheit zu
bringen, denn das Monster mag keinen Rasierschaum [näher gehe ich hierauf
nicht ein!]. Jedoch hatte das Monster eine Art hypnotischen Blitz beim Kampf
ausgesendet und Dorean blickte hinein. Es kommt erneut zu einem Kampf,
diesmal Mike und Stacy gegen Dorean, wobei diese ihren Kopf verliert!
Mike und Stacy wollen sich schließlich im Keller verbarrikadieren, es wird
wieder schnell Nacht und Nick kehrt aus der Stadt zurück, die beiden
fliehen wieder aus ihrem Versteck um Nick zu warnen, der Fassungslos vor dem
Chaos steht und nun ebenfalls Bekanntschaft mit dem Monster macht, er kann
jedoch mittels einer „genialen“ Indiana Jones Einlage [er hangelt sich
übers Mikrophon] entkommen. Die 3 flüchten im Auto, jedoch fährt das
Monster sehr bald blitzschleudernd auf der Motorhaube mit und die 3 steuern
in einen See...
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Nun ja, zumindest hatte
dieser Film etwas mehr Story, als der letzte über den ich berichtete, aber
dennoch war das nix mehr zu machen! Der Film ist Schrott! Tapfer hielt ich
auch diesmal bis zum Ende durch und wieder einmal konnte der Film mir nichts
anderes als ein müdes gähnen oder schmunzeln entlocken! Atmosphäre war
gleich Null! Als Kulisse diente eben nur dieses kleine Waldhäuschen und ein
paar Außenaufnahmen, die jeder Leihe genauso hinbekommen hätte.
Die Darsteller waren ebenfalls unterste Schublade und man sehnt sich nur so
herbei, dass das Monsterchen denen endlich den Gar aus macht! Das Monster
übrigens war ebenfalls eine allenfalls bessere Witzfigur und ließ mich
doch sehr an Critters erinnern, ein kleiner Gnom mit Fangarmen der grünen
Schleim absondert, toll! Die grünen hypnotischen Blitze die es ausschickte,
wurden mit Hilfe von der Einblendung grüner Lichtstrahlen erzeugt, die an
alte King Kong/Godzila -Filme der billigen Machart erinnerten. Mit der Musik
war es das gleiche.
Einziger halbwegs erträglicher Lichtblick war das Zerlaufen der Leiche von
Jim, ansonsten sah man eher wenig, einmal davon abgesehen dass ich mich
manchmal fragte, ob ich mir denn hier einen Horrorfilm oder ein billiges
Sexfilmchen ausgeliehen hätte. Mit der Horrorfilmlogik von Horrorfreak Mike
kam ich ebenfalls nicht so besonders zurecht! Vielleicht habe ich auch
bisher noch nicht genug Horrorfilme gesehen, um mit dieser Art Logik klar zu
kommen (vielleicht muss man erst ALLE Horrorfilme auf der Welt dazu gesehen
haben! Ich habe schon viele gesehen und dennoch!). Der Film taugt allenfalls
als Kinderschreck für Kleinkinder, ab einem Alter von 10 Jahren würde ich
sagen findet diesen Film hier niemand mehr gruselig! Er verfehlt sowohl bei
Splatterfans als auch bei Horrorfans seine Wirkung!
FAZIT: Finger weg davon! Film wirkt einschläfernd!!!
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