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Kai ist nicht nur Koch in
Hongkong, sondern auch auffällig sexsüchtig und alles andere als
ein netter Zeitgenosse. Eines Tages fällt er über die Frau
seines Chefs her und wird dabei erwischt. Er hat die Chance,
seinen Fehler wieder gut zu machen, in dem er sich selbst
entmannt. Im letzten Moment entscheidet er sich aber um und tötet
seinen Boss sowie dessen Schergen. Nach der Tat bleibt nur die
Flucht. Und die führt Kai nach Südafrika.
Dort arbeitet er ebenfalls als Koch. Als es eines Tages in ein
abgelegenes Dorf fährt, weil er dort Schweinefleisch besorgen
soll, kommt es zu Problemen. Das Auto streikt und Kai wird rattig.
Zu seinem Glück kommt gerade eine großbusige Eingeborene vorbei,
die er schnurstracks vergewaltigt. Beim erzwungenen Akt wird er
angekotzt. Und wie sich später rausstellt, mit dem Ebola-Virus
infiziert.
Eigentlich müsste Kai jetzt sterben. Doch er hat Glück. Er ist
einer von denen, die eine 1:10.000.000 Chance überleben. Nach
kurzer Leidenszeit geht es im wieder besser und er kann sich fröhlich
daran machen, den Erreger unter das Volk zu bringen. Eine globale
Katastrophe droht... |
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Es gibt ja nicht wenige
Horror-Filme, die mit merkwürdigen Geschichten daherkommen:
Geister aus dem Fernseher, seltsamste Tiere, Pflanzen die Menschen
fressen, hässliche Außerirdische und so weiter und so fort. „Ebola
Syndrome“ ist da keine Ausnahme. Wahrlich nicht. Auch wenn es in
dem Film nicht so sehr um die Story geht, sondern der Darstellung
an sich. Eine der ekeligsten Darstellungen die man wohl jemals
gesehen hat.
Die Geschichte ist, wie gesagt, nicht so wirklich wichtig und
schon gar nicht aussagekräftig. Ein notgeiler Typ nagelt alles,
was ihm vor die Flinte kommt. Zudem ist er kriminell veranlagt.
Als er eines Tages die falsche Frau vergewaltigt beginnt das Übel.
Aber nicht für ihn. Warum auch, er war ja schon sein ganzes Leben
bösartig. Protagonist Kai ist fatalerweise immun gegen die
eingefangene Krankheit, hat aber die Fähigkeit das Virus zu
verbreiten. Und das macht er ohne Unterlass.
Das war es fast auch schon. Viel mehr gibt es nicht zu sehen. Aber
aufgrund einiger Parameter ist der Film alles andere als
ununterhaltsam. Da wäre zum einen der Ekelfaktor. Der so ausgeprägt
ist, dass man Leuten mit schwachen Mägen vor diesem Streifen
warnen muss. Es wird ins Gesicht gepinkelt, ins Gesicht gekotzt,
ekelhafteste Speisen werden in widerwärtigen Arten zubereitet,
Blut spritzt, es wird obduziert und so ziemlich alles unternommen,
was man im waren Leben nicht sehen will. In Szene gesetzt wird das
meist von Protagonist Anthony Wong („Hard-Boiled“, „The
Untold Story“ und sehr viele andere). Es ist eine Freude, Wong
bei seiner übertriebenen Darstellung zu beobachten.
Aber bei „Ebola Syndrom“ handelt es sich ja auch um einen
Film. Ein durch und durch übertriebener Film, der sich glücklicher
Weise zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt. Mehr noch: Er wurde sogar
stellenweise von Regisseur Herman Yau („The Untold Story“ uva.)
als Komödie ausgelegt, in der einige Lacher garantiert sind. Das
Gucken macht Spaß. Von vorne bis hinten. Goretechnisch wird einem
auch einiges geboten. Besonders in der Szene, wo eine Leiche
obduziert wird. Die Altersfreigabe Kat. III, welche die FCA Behörde
in Hongkong ausgesprochen hat, ist absolut gerechtfertigt.
„Ebola Syndrom“ ist sicherlich nur etwas für hartgesockene
Horror-Fans. Die werden aber auf jeden Fall von dem gesichteten
Material begeistert sein. Denn der Film ist schon etwas
Besonderes. Von daher gibt es für das erwähnte Publikum auch
eine uneingeschränkte Empfehlung. „Ebola
Syndrom“ ist ohne Frage einer der ekeligsten Filme, die jemals
auf diesem Planeten gedreht wurden. |