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Einige auserwählte Menschen sind der
Einladung der Firma Antenna Research gefolgt und befinden sich nun in einem
Saal, in dem ein ganz neues Computerspiel vorgestellt werden soll. Erfunden
und konstruiert wurde es von Allegra Geller, die es nun auch präsentieren
möchte. Das Spiel das sie erfunden hat heißt „eXistenZ“, es benutzt
organische Spielkonsolen, die mit einem, am Rücken befindlichen Bioport,
mit dem jeweiligen Spieler verbunden werden. Ist dies geschehen, beginnt
eine Reise in eine Fremde Welt, alles wird im Kopf sehr naturgetreu
nachgestellt, sodass die Spieler meinen es wäre die Realität.
Doch kurz nachdem Allegra das Spiel mit sich verbunden hat passiert etwas
Schreckliches! Aus dem Publikum heraus wird ein Attentat auf sie verübt.
Ihr wird in die Schulter geschossen. Allerdings nicht mit einer normalen
Pistole sondern mit einer, die aus Knochen zusammengebaut ist und mit
menschlichen Zähnen schießt. So ist der Attentäter unbemerkt durch dem
Metalldetektor gekommen. Sie muss nun zusammen mit ihrem Leibwächter Ted
fliehen, denn es gibt mehrere Attentäter die hinter ihr her sind und sie
töten und zusätzlich das Spiel zerstören wollen. In einem Unterschlupf
angekommen will Allenga das Spiel unbedingt testen, um zu überprüfen ob es
noch funktioniert. Hierzu müssen sie und Ted sich an den Organismus
anschließen aber Ted verfügt über keinen Bioport.
Die beiden besuchen nun einen durchgeknallten Tankwart, der illegale
Bioports bei den Menschen anlegt. Erst weigert sich Ted da er Angst vor dem
Eingriff hat, dann sieht er aber ein das ein Bioport sehr wichtig ist um das
Spiel zu retten. Nun verbinden sich die beiden mit dem Spiel und tauchen in
eine bizarre Welt ein, die schwer zu verstehen ist aber sehr real wirkt. Als
sie dann in dem Spiel neue Spiele mit ihrem Bioport ausprobieren
verschwimmen sämtliche Realitäten und keiner der beiden weiß noch was
Spiel und was die wahre Welt ist. Als sie dann in einer dieser Welten erneut
auf die, sie verfolgenden, Terroristen treffen wissen sie nicht ob sie sich
in einer reale Gefahr befinden oder ob das Spiel ihnen einen Streich
spielt... |
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„eXistenZ“ ist ein herrliches
Verwirrspiel, welches der kanadische Kultregisseur David Cronenberg
geschickt in Szene gesetzt hat. Man kann die Geschichte zwar leicht
nachvollziehen, allerdings weiß man echt nicht wo sich die Protagonisten
gerade befinden : Spiel – Wirklichkeit – oder doch Spiel?
Die Handschrift von Cronenberg ist recht deutlich zu lesen. Wer einige
seiner vorherigen 12 Filme gesehen hat, wie zum Beispiel „Die Fliege“
oder „Scanners“, der weiß wovon ich rede. Besonders gelungen in „eXistenZ“
finde ich die anhaltende Darstellung von sehr skurrilen Gegenständen. Da
wären die ekelhaften organischen Spielkonsolen, ein kleines zweiköpfiges
Monster was plötzlich auftaucht, die ekeligen Bioports und immer wieder
irgendwelche undefinierbaren organischen Sachen.
Den Film begleitet die ganze Zeit eine merkwürdige Spannung, da man erstens
nicht weiß wo man ist und was passieren mag und man zweitens immer mit den
Terroristen rechnen muss, die jederzeit hinter den beiden her sind. Zu
diesen positiven Eigenschaften kommt noch hinzu das die Schauspieler das
perfekt umsetzen, was sich Cronenberg vorgestellt hat. Die namhaften
Darsteller machen ihren Job wirklich sehr gut und tragen zum Guckgenuss bei!
Auch Splatterfans kommen auf ihre Kosten da in diesem Film doch drei bis
vier schön anzusehende Szenen sind. |