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Bisher war die Welt des
kleinen Kalifornischen Städtchens „Troma City“ ja in Ordnung, doch seit
kurzem hat sich eine militante Gruppierung in den Wäldern rund um das
verschlafene Nest verschanzt. Sie nennen sich Fortress of Amerikkka ( Was in
der deutschen Übersetzung natürlich Festung von Amerikkka heißt ) und
kämpfen offiziell gegen das Böse und den Terrorismus. Das dies nicht so
ist, müssen einige Besucher des Waldes feststellen, die von der Armee
erschossen, verbrannt und zu Tode gequält werden.
John Whitecloud, wie man am Namen wohl errät, ein Mann indianischer
Abstammung, ist nach fünf langen Jahren aus dem Gefängnis entlassen
worden. Es treibt ihn zurück nach Troma City, weil der dortige Sheriff vor
Jahren seinen kleinen Bruder erschossen hat. Als er sich in einem
Waffenladen ein Gewehr mit dazugehörigen Patronen kauft, kommt es auch
direkt zum ersten Kontakt mit dem Gesetzeshüter, der ihm
unmissverständlich zu erkennen gibt, dass John hier unerwünscht ist.
Nichts desto trotz verweilt er einige Zeit in der Stadt, um sich einen Plan
auszudenken, wie er sich am besten rächen kann. Nachdem er seine alte
Freundin besucht hat und offensichtlich auch wieder mit ihr zusammen ist,
erfährt er von der Festung Amerikkka und deren Gräueltaten gegen die
Bevölkerung. Er beschlisst mit seinem weiblichen Anhang die Wälder
aufzusuchen, um die militante Truppe aufzumischen...
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Typisch Troma ... ist dieser
nette Trashfilm, der seine Stärken eindeutig im Bereich der Spezialeffekte
hat. Wer sich die Frage stellt, was die drei kkk´s im Wort Amerika auf sich
haben, da er in der Story nichts von irgendwelchen nationalistischen
Vereinigungen lesen konnte, der fragt sich zurecht! Direkt mit dem Film
haben die Buchstaben nichts zu tun, wie es sich aber erraten lässt, ist es
in der Tat eine Anspielung auf den Klu Klux Klan, der seinen Besitz ja durch
das Anbringen der drei k´s signalisiert. Laut Aussage von Troma Deutschland
machen das die im Wald hausenden Terroristen auch, sie möchten mit ihrem
Namen zeigen das ihnen Amerika gehört ... verstehen muss man das sicher
nicht, denn es handelt sich ja immerhin um ein Werk aus der B-Movie
Schmiede.
Der Film selbst ist recht unterhaltsam, da die Story schon etwas abgefahren
ist. Wie üblich tummeln sich Schauspieler vor der Kamera, die eigentlich
keine sind, sie unterhalten sich in Dialogen, die absolut mies sind und
folgen einem Drehbuch das wenig durchdacht scheint. Zudem gibt es einige
Schnitte, die Handlungen abrupt enden lassen und einen Titelsong, der es nie
in irgendeine Top1000000 schafft. Also Troma, so wie wir es kennen und wie
es ein kleiner Kreis, mich eingeschlossen, liebt. Die Spezialeffekte sind
wirklich gelungen und manchmal wirklich ekelig anzusehen.
Es wird geballert was das Zeug hält, man verprügelt sich gegenseitig in
den zahlreich vorhandenen Actionszenen und ab und an tauchen nackte Mädels
vor der Kamera auf, die sich offensichtlich einer Vergrößerung ihrer
Arbeitsgeräte unterzogen haben. Es könnte sogar sein das ein wenig
Sozialkritik untergemischt wurde, da bin ich mir aber nicht so sicher. Sind
es doch die bösen, die sich für die guten halten und um den Terrorismus zu
unterbinden, terrorisieren sie ... Parallelen mit einer heutigen Großmacht
kann man aber wohl ausschließen, da der Film ja schon einige Jahre auf dem
Buckel hat...
Die Troma Collector´s Edition ist glücklicherweise ungeschnitten, was ein
Vorgänger der mir nicht bekannt ist nicht war. Wenn man die zahlreichen
Splatterszenen sieht kann man sich auch vorstellen was alles gecuttet wurde
aber dank der ungeprüften Auflage kann dies nun uneingeschränkt bewundert
werden. „Fortress of Amerikkka“ ist wohl kein Film der bei der breiten
Masse ankommt, Freunden des Trashfilms wird er aber sicherlich genauso
gefallen wie mir!
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