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Frozen - Etwas hat überlebt
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| OT: The
Thaw |
| ca. 91
Minuten |
| Kanada,
USA 2009 |
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| Regie |
| Mark A.
Lewis |
| Darsteller |
Martha
MacIsaac
Val Kilmer
Aaron Ashmore
Kyle Schmid
u.a. |
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Klimaforscher
Dr. David Kruipen erkundet die neuzeitlichen Auswirkungen auf das
Leben der Eisbären. Als er gerade ein ausgemergeltes Objekt
untersucht, stößt er auf einen besonderen Fund: Der Eisbär hat
ein auftauendes Mammut angefressen. Kruipen und sein Team schlagen
ein Lager auf, um das Urzeit-Tier weiter zu erforschen.
Doch bald werden er und seine Leute krank. Der eingefangene Eisbär
stirbt sogar. Dr. David Kruipen ahnt, dass hier etwas
Schreckliches vor sich geht. Er versucht vergebens, eine bereits
eingeladene Studentengruppe, darunter seine Tochter, davon
abzuhalten, sein Team bei den Forschungen zu unterstützen.
Als die Jungforscher das Basislager per Helikopter erreichen,
ahnen sie noch nicht, was hier vor sich geht. Doch als sie den
toten Eisbären entdecken, werden sie Teil einer alptraumhaften
Wiederbelebung. Eine parasitäre Spezies, die lange im Eis
verschollen war, ist aufgetaut und so aktiv, als wäre sie nie von
der Kälte passiviert worden... |
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Hier
könnte es sein. Das Mittel um die Leute da draußen endlich
wachzurütteln, die es immer noch vorziehen massenhaft Energie zu
verschwenden und so wohlmöglich eine Klimakatastrophe auslösen.
Ein Film: Fiktion. Aber so gut gemacht, als könnte der
inhaltliche Bestandteil des Streifens „Frozen – Etwas hat überlebt“
so wirklich passieren.
Und das schürt natürlich Angst. An dieser Stelle soll nicht zu
tief auf den Inhalt des Films eingegangen werden, da sich der ein
oder andere Horror-Fan diesen Streifen eventuell noch genauer zur
Brust nehmen und überraschen lassen will. Die Überraschung im
Film ist zwar nicht ganz so spektakulär wie im vergleichbaren
Kult-Film „Das Ding aus einer anderen Welt“, sie ist aber
nicht weniger bedrohlich. Im Gegenteil. Und die Macher haben sogar
noch etwas ganz Spezielles eingebaut...
„Frozen
– Etwas hat überlebt“ besticht durch eine dichte Atmosphäre,
die durch schöne Aufnahmen der kalten Landschaft verstärkt wird.
Die Bedrohung ist spürbar. Man meint sogar die Kälte zu spüren.
Regisseur und Autor Mark A. Lewis hat mit seinem zweiten Film und
seiner ersten Horror-Streifen mehr als nur einen Geheimtipp
erschaffen. Er zeigt, dass er sein Handwerk beherrscht. Schafft
neben den atmosphärischen Momenten auch spannungsgeladene Szenen,
bringt wohldosierten Splatter unter und hat auch nicht vergessen
gehörig an der Ekelschraube zu drehen.
Zudem geht er das Thema der Globalen Erderwärmung durchaus
tiefsinnig an. Er nutzt es nicht nur um seine Story
voranzutreiben, sie gehört dazu. Wird selbst zur Bedrohung. Und
da wundert es auch keinen, dass rasante Szenen Mangelware sind.
Der Terror breitet sich ruhig, aber beständig, aus.
Die Darsteller sind recht gut gewählt. Es gibt vor allem junge,
unverbrauchte Gesichter, die ihren Job gut und glaubhaft
erledigen. Das Cover der DVD schmückt in der Hauptsache kein
Geringerer als Val Kilmer. Der erfahrene Darsteller (bekannt aus
„Red
Planet“, „Heat“ oder beispielsweise auch „Top Secret“)
spielt zwar die Hauptrolle, ist aber nicht oft im Fokus der
Ereignisse. Kilmer macht seinen Job gut. Hat aber auch eine ganz
besondere Rolle abbekommen, die er auch durch seinen
Bekanntheitsgrad vorantreibt...
Wie oben bereits erwähnt ist „Frozen – Etwas hat überlebt“
mehr als nur ein Geheimtipp. Er sticht aus der Masse der
Horror-Produktionen aus dem Jahre 2009 heraus. Allerdings ohne
perfekt zu sein. Im Mittelteil kommt es zum Beispiel zu Szenen,
die weniger interessant sind, diese kann man im Gesamteindruck
aber problemlos verkraften. Mit der kühlen Atmosphäre, der
Isolation und dem leicht apokalyptischen Naturschutzgedanken weiß
er durch und durch zu überzeugen. |
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