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| OT: The
Gathering |
| ca. 92
Minuten |
| GB, USA
2003 |
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| Regie |
| Brian Gilbert |
| Darsteller |
Christina Ricci
Ioan Gruffud
Stephen Dillane
Kerry Fox
u.a. |
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Ein junges
Pärchen begibt sich des nachts auf einen Hügel, von dem man
eine wunderschöne Aussicht haben soll. Die beiden wollen „ungestört“
sein. Das Mädchen geht ein paar Schritte vor und plötzlich ist
ihr Freund verschwunden, als sie ihn zu suchen beginnt, stürzt
sie plötzlich in die Tiefe und findet sich in einer alten
Kapelle wieder, umringt mit alten Reliefs, ihr Freund befindet
sich wenige Meter vor ihr, aufgespießt. Er fiel ebenfalls durch
ein Loch in der Decke und stürzte auf einen spitzen Pfahl. Das
Mädchen muss nun mehrere Tage in der Dunkelheit neben ihrem
toten Freund verharren, ehe sie gefunden wird, kurz darauf
stirbt sie.
Der Fund scheint jedoch phänomenal zu sein, eine alte Kappelle,
die anscheinend absichtlich begraben wurde. Der Inhalt eine,
wenn nicht sogar die älteste Kreuzigungsszene, die es je
gegeben hat. Sie sieht anders aus, als alle bisherigen, denn
nicht der Gekreuzigte selbst, sondern die Schaulustigen stehen
im Vordergrund des Geschehens, die die nur ihre Neugierde
befriedigen wollten. Restaurator Simon wird von der Kirche zu
Rate gezogen und soll das Geheimnis dieser Kappelle lüften.
Gleichzeitig läuft seiner Frau ein junges Mädchen namens
Cassie vors Auto, sie fühlt sich für das Mädchen
verantwortlich und nimmt sich seiner an. Cassie leidet seit dem
Unfall an Gedächtnisschwund, entpuppt sich aber als große
Hilfe für Simon und seine Familie. Sein jüngster Sohn Michael,
der kaum ein Wort redet, fasst sofort Vertrauen zu Cassie und
auch seine Tochter Emma findet Cassie sehr nett.
Cassie ist derweilen auf der Suche nach ihrer Identität. Sie
wacht nachts auf, weil ein Hund vor ihrem Fenster bellt und weil
sie Stimmen hört. Im kleinen Dorf in der Nähe begegnen ihr
seltsame Gestalten, die sie irgendwoher zu kennen scheint, die
sie jedoch nicht zuordnen kann. Dann entdeckt sie per Zufall auf
Simons Bildern von dem Relief in der alten Kappelle, eben diese
Personen. Allerdings ist das Relief etwa 2000 Jahre alt.
Außerdem umgibt diese Personen etwas merkwürdiges und Cassie
spürt, daß etwas geschehen wird, die Frage ist nur was und
kann sie es verhindern?
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Klingt ja irgendwie
interessant, dachte ich zunächst auch. Aber der Film schaffte es
nicht zu überzeugen. Die Atmosphäre ist zwar wirklich klasse, der
Film spielt in vielen alten Gebäuden und die Gegend ist auch mehr
als nur passend (Nordengland) und auch die Grundzüge der Story sind
nicht schlecht. Aber letztendlich ist die Geschichte einfach zu weit
hergeholt und wirkt einfach unglaubwürdig. Die Relieffiguren
ähneln den Personen kaum und alleine wo diese Leute überall in der
Geschichte anwesend gewesen sein sollen wirkt einfach nur mehr als
lächerlich. Besonders, dass einer der Priester exakt jedes Video
auf Anhieb findet, wo diese Personen dann auch als Schaulustige
drauf zu sehen sind, ist einfach schon zu viel des guten und zieht
den Film ins lächerliche.
Die Schauspieler sind dagegen durchwachsen. Christina Ricci dürfte
dem ein oder anderen ein Begriff aus Sleepy Hollow oder von der
Adams Family sein. Sie schafft es zumindest sich in ihre Rolle
einzufinden und macht dies auch sehr gut. Dagegen können viele der
restlichen Darsteller nicht mithalten, teils bringen sie ihre Rollen
sogar recht gelangweilt rüber. Die restlichen Darsteller sind mir
dagegen kein Begriff.
Zur Story habe ich ja bereits erwähnt, dass sie unglaubwürdig
erscheint und einfach nicht gut genug durchdacht wurde. Zwar bin ich
ohnehin stets skeptisch, wenn bei einem Film ein religiöser Aspekt
einfließt, da ich diesem stark abgeneigt bin, aber nun gut. Der
Film erhielt eine faire Chance von mir! Alleine das Ende des Filmes
ist vorhersehbar und überrascht somit nicht wirklich. Zu schnell
wird klar, auf was der Film hinaus will und ab da ist er einfach nur
noch langweilig!
Ein paar ganz lustige Szenen gibt es ebenfalls zu bestaunen,
allerdings denke ich, dass dies nicht unbedingt so vom Regisseur
gewollt war. Aber die Dialoge kommen teils einfach spaßig rüber.
So weckt Cassie eines nachts den armen schlafenden Michael, rüttelt
ihn wach und fragt ihn dann ob er nicht schlafen könne. Dabei wer
kann das schon wenn jemand wie verrückt an einem herumrüttelt?
Effekte... ähm... nun ja, es gibt anfangs eine aufgespießte
Leichte kurz zu sehen, ansonsten halt ein paar Schussverletzungen.
Das ist alles. Der Film hat also nicht gerade viel zu bieten. Die
seltsamen Personen sind lediglich etwas blass geschminkt, mehr
nicht.
Meine Meinung über den Film beruht übrigens nicht nur darauf, weil
da auch ein Hund erschossen wird. Das war nur Nebensache!!!
Ehrlich!!!
^v^ FAZIT: ^v^
Ich gebe dem Film mal eine 2+, denn ich fand ihn halt einfach nur
langweilig. Empfehlen würde ich den Film nur Leuten, die auf
leichte Kost stehen oder die mit dem kirchlichen Krams etwas am Hut
haben. Allen anderen rate ich davon ab. Man kann ihn sich zwar ruhig
einmal ansehen, aber man verpasst auch nichts wenn man es nicht tut.
Mit diesen rund 90 Minuten kann man durchaus etwas besseres
anfangen! Die FSK-Freigabe halte ich dennoch für übertrieben. Im
Nachmittagsprogramm diverser Sender laufen brutalere Szenen ab, aber
nun gut!
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