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In
der Halloween-Nacht zieht eine handvoll Jugendlicher durch die
Straßen, um zu einer Party zu gelangen. Bei ihrem Marsch treffen
sie auf einen Fremden, der ihnen etwas aus dem Auto geklaut hat.
Sie stellen ihn und verletzten ihn dabei schwer. Da aber keiner
Lust auf Ärger hat, ziehen die Jungendlichen weiter um die Feier
zu besuchen.
Ein Jahr später: Wieder ist Halloween und die Sache aus dem
letzten Jahr noch nicht ganz vergessen. Aber der Tag ist ja ein
Feiertag und deswegen feiert man kräftig auf der Halloween-Party.
Doch die Feiergemeinschaft ist nicht alleine. Ein unbekannter Mann
taucht auf, der eine Maske trägt, bewaffnet ist und sich einen
Feiernden nach dem anderen holt... |
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Die
Story von „Halloween - Left For Dead“ könnte beim Lesen
durchaus wie Standardware klingen. Und, wen überrascht es, der
Film ist Standardware. Junge Leute, coole Musik, Partys, nackte
Haut und ein paar Morde. Viele Filmemacher meinen immer und immer
wieder, dass dies für einen unterhaltsamen Horror-Film ausreicht.
Und obwohl wir Fans des blutigen Films durchaus anspruchslos sind,
unterschätzen uns viele Filmemacher. So auch die Herren und
Damen, die für „Halloween - Left For Dead“ die Verantwortung
tragen.
Unterhaltsam ist „Halloween - Left For Dead“ nur bedingt. Es
gibt eine dünne Story und da man die Laufzeit (von zum Glück nur
ca. 78 Minuten) vollbekommen muss, werden wilde Szenen aneinander
geschnitten. Szenen, die nicht viel miteinander zu tun haben und
zumeist intime Zwischenmenschlichkeiten darbieten. Mit blanken Brüsten.
Hier wurde sicherlich gedacht, dass man den fehlenden Inhalt durch
nackte Haut kompensieren kann. Dies klappt vielleicht auch bei dem
ein oder anderen, auf Dauer wird das aber auch den hirnlosesten
Horror-Fan langweilen.
Also was gibt es bei „Halloween - Left For Dead“ außer Brüsten,
sinnfreien Dialogen und aneinandergereihten Szenen sonst noch. Zum
Glück einige leicht spannende Szenen in guter Slasher-Art. Der
bewaffnete Protagonist schaut zum Glück immer mal wieder bei den
Party-Teens vorbei und dezimiert die Gruppe nach besten Kräften.
Die Morde sind nicht sonderlich spektakulär. Es gibt mal ein
Messer dahin, dann mal eins da rein. Dann eine Machete in die
Birne und am Ende sogar eine finale Enthauptung. Standard-Ware,
die nicht sonderlich blutrünstig aber wenigsten nett anzugucken
ist.
Dies gilt, wie sollte es auch anderes sein, nicht unbedingt für
die beteiligten Schauspieler. In Filmen dieser Machart ist es den
Finanzieren stets wichtig, dass die Darsteller kostengünstig sind
und über eine nette Optik verfügen. Dies sogt meist dafür, dass
man sich talentfreie Möchtegern-Schauspieler ins Boot holt, die
dann quasi um die Goldene Himbeere spielen. Ist hier natürlich
auch so. Ihnen kommt der Umstand erschwerend hinzu, dass die
deutsche Synchronisation nicht die allerbeste ist. Dies führt zum
einen dazu, dass die hölzernen Darstellungen noch hölzerner
werden und zum anderen wird ihre nicht vorhandenen Glaubhaftigkeit
unterstrichen. Als sich zum Beispiel zwei Leute über den Film
„Texas Chainsaw Massacre“ unterhalten und dann über
„Ledergesicht“ plaudern, muss man sowohl der Synchro als auch
den Personen Missgunst entgegenwerfen.
Regisseur Christopher Harrison hat weder sich noch den Betrachtern
des Streifens einen Gefallen getan. Sein ideenloses Debüt ist
eine Standard-Horror-Slasher, der über die gesamte Spielzeit ohne
wirkliche Höhepunkte auskommt. Die Atmosphäre und die Spielorte
sind so lala, die Spannung dünn gesät und die Darsteller
unprofessionell. Lediglich die Musik und die Auftritte des Killers
wissen zu überzeugen, was unterm Strich natürlich viel zu wenig
für einen guten Film ist. |