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Ein
paar Studenten vergnügen sich beim Mardi Gras in New Orleans, bis
es zweien von ihnen zu viel wird. Sie setzten sich ab und starten
nach einigen Diskussionen eine Bootstour durch die Sümpfe.
Zusammen mit einigen skurrilen Mitfahrern und einem noch
seltsameren Reiseführer machen sie sich auf, um von einer
hiesigen Legende zu erfahren.
Diese Legende dreht sich um Victor Crowley, der deformiert auf die
Welt kam und von seinem Vater hinter verschlossener Türe gehalten
wurde. Bis er eines Tages tragisch zu Tode kam. Sein Vater starb
Jahre später. Verbittert und einsam. Seitdem soll man die Schreie
des Victor Crowley im Sumpf hören können.
Auch wenn die Fahrt unheimlich schlecht organisiert ist, kommt es
bald zu einer unheimlichen Begegnung. Und die überlebt nicht
jeder… |
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„Freitag
der 13.“ war gestern. Was nicht unbedingt zur Folge haben muss,
dass heute Samstag der 14. ist. Denn heute ist „Hatchet“
(angesagt). Ein Streifen, der zu Recht viele Vorschusslorbeeren
geerntet hat. Er ist quasi so etwas, was besagter Slasher in den
Anfangsjahren ebendieses Subgenre war: Ein Vorreiter.
Allerdings etwas abgedroschener als es in den 80er Jahren der Fall
war. Heutzutage kennt man sämtliche Handlungsstränge, die
irgendwelche Opfer in die Arme irgendwelcher Psychopathen treiben,
die sie dann auf irgendeine blutige Art umbringen. Einmal im Monat
kann man mit solch einem Beitrag rechnen.
Da freut es einen dann umso mehr, wenn man auf Ausnahmen im
Slasher-Genre trifft. Manchmal freut man sich sogar, wenn die
Filme furchtbar schlecht sind, nur weil sie sich von der breiten
Masse absetzten. „Hatchet“ ist dabei nicht furchtbar schlecht,
sondern furchtbar gut. Quasi ein „Freitag der 13.“ in neu.
Filme
der heutigen Zeit schaffen es kaum noch eine solche Spannung zu
erzeugen, wie es damals der Fall war. Es ist alles etwas steriler
geworden, bekannter geworden. Aber Regisseur Adam Green hat
erkannt, dass es da noch eine Schaube gibt, an der man drehen
kann. Nicht an der erotischen, obwohl es sehr viel Brust zu sehen
gibt. Green dreht an der Splatter-Schraube. Und das nicht zu
knapp. Wenn Jason Vorhees damals Maßstäbe gesetzt hat, so setzt
sie heute Victor Crowley. Mit allem denkbaren Kram bewaffnet macht
er sich auf, um seinen willigen Opfern den Garaus zu machen. Ähnlich
wie der junge Jason, nur im Detail noch intensiver.
Dass die Story dabei eher oberflächlich ist, dürfte niemanden stören.
Damals hat man sich ja auch nicht die „Freitag“ Teile
reingezogen, weil so wahnsinnig tolle Geschichten erzählt wurden.
Sondern um zu sehen, mit welchem Gerät Jason diesmal killt. Das
klingt natürlich sehr eindimensional, war aber so.
Was noch positiv auffällt sind kleinere Auftritte bekannter
Horror-Größen. Robert Englund („A Nightmare On Elm Street“)
ist ebenso in einer kleinen Rolle zu sehen wie Tony Todd („Candyman“).
Kane Hodder, der vom Gesicht her sicherlich weniger bekannt ist,
ist mit mehr Einsatzzeit versehen worden. Er spielt Victor Crowley
und auch dessen Vater. Dass er dies kann, hat er bereits in
einigen „Freitag der 13.“ Produktionen gezeigt.
„Hatchet“
ist ein Streifen, der bestens als Party-Film geeignet ist. Er
kommt in Deutschland ungeschnitten, mit ziemlich deftigen Effekten
daher. Langeweile kommt aufgrund der Kürze nicht auf. Die knapp
75 Spielminuten sind gut dosiert. |