|
Um
einer Studentenverbindung beitreten zu dürfen, müssen einige Neulinge an
Halloween verschiedenste Gegenstände aus der ganzen Stadt einsammeln, was
kein leichtes Unterfangen werden soll. Nachdem sie die Gegenstände
gesammelt haben, sollen sie zudem eine ganze Nacht in einem verlassenen Haus
verbringen.
Die
Jungstudenten machen sich auch gleich auf den Weg und entscheiden anhand
einer Liste, auf der die Wertigkeit der verschiedenen Stücke liegt, was sie
sich unter den Nagel reißen wollen. Es werden Straßenschilder, eine Puppe
und sogar eine lebende Ratte gefangen, doch ganz oben auf der Liste steht
ein „Buch des Todes“ welches ein alter Professor sein Eigen nennt.
Logischerweise
wollen die Sammler das Buch haben, sie wissen allerdings nicht das der
Professor für diese Nacht eine besondere Zeremonie geplant hat, in der ein
Tor in eine andere Welt geöffnet werden soll. Für das Öffnen benötigt er
das Buch und er staunt nicht schlecht, als sein Haus plötzlich von
Eindringlingen besucht wird. Den Studenten gelingt es, nach einen
nervenaufreibenden Kampf, das Buch zu sichern, doch leider wird der
Professor bei der Aktion von einer Skulptur aufgespießt. Schwer verletzt
wird er ins Krankenhaus gefahren während die Studenten, mitsamt dem „Buch
des Todes“ in das verlassene Haus einziehen... |
|
Die
Story liest sich sicherlich nicht schlecht, allerdings ist „The Hazing“
nicht viel mehr als ein schmuddeliger Horrorfilm, der versucht mit einigen
gutaussehenden Darstellern Zuschauer zu ködern, die auf die angepriesenen
Parallelen zu Filmen wie „Tanz der Teufel“ oder „Dämonen“
reinfallen. Sieht man den Anfang, glaubt man vielleicht noch das man ein
Juwel ausgegraben hat, denn die Einleitung in den Film ist schon ziemlich
beeindruckend. Von einem Sprecher werden mystische Sachen erzählt, die
einen hoffen lassen.
Aber
„The Hazing“ hat mit den angesprochenen Meisterwerken nicht wirklich
viel zu tun, außer vielleicht das gemordet wird. Gleich nach dem Anfang
wird einem klar, dass es sich um eine extrem billige Produktion handelt, bei
der an fast allem gespart wurde. Die Schauspieler sind zwar, wie bereits
angesprochen, optisch zu gebrauchen, allerdings spielen sie einen derartigen
Müll, der nur noch von einigen Dummdialogen übertroffen wird.
Die Idee, mit dem leerstehenden Haus und dem
Besuch beim Professor ist sicherlich nicht schlecht, da dort wenigstens
etwas Atmosphäre entsteht, allerdings sind nur ganz wenige Szenen davon zu
gebrauchen. Zum Beispiel als der olle Prof aufgespießt wird. Aber das sind
alles nur vereinzelte Höhepunkte in einem durch und durch lahmen Film, der
wohl keinen so richtig vom Hocker hauen wird.
„The Hazing“ ist ein billiger Horrorfilm,
der nicht mal so richtig als Partyfilm zu gebrauchen ist. Es laufen zwar ein
paar knappbekleidete, zeigefreudige Bunnys rum und hin und wieder gibt es
mal einen splatterigen Spezialeffekt, dass reicht aber bei weitem nicht und
die Zuschauer gespannt bei der Stange zu halten. |