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Der erfolgreiche Architekt
Paul führt eigentlich ein sehr schönes Leben, doch als er erfahren hat das
seine Frau herzkrank ist, ändert sich das plötzlich. Er beschließt mit
ihr auf den alten Landsitz seiner Vorfahren zu fahren, damit sie sich in
aller Ruhe erholen kann. Seit er ein kleines Kind war, hat er diesen Ort
nicht mehr besucht und ist neugierig auf die Neuerungen, die sich im Laufe
der Zeit dort ergeben haben. Als sie mit ihrem Auto auf dem Weg sind und
eine kurze Rast in der Wildnis machen, werden sie von zwei Ganoven
überfallen. Paul kann die beiden aber mit letzten Kräften in die Flucht
schlagen. Wenig später erreichen sie das alte Landhaus.
Dort warten bereits eine alte Hausangestellte und ein Mädchen, dass seit
einiger Zeit dort wohnt, da es verwaist ist, auf die beiden Reisenden, um
sie angemessen zu empfangen und ihnen die Örtlichkeiten zu zeigen. Paul und
seine Frau erfahren die Geschichte über die bereits verstorbene
Verwandtschaft und müssen mit Erstaunen feststellen das ihm einer seiner
Urahnen, der sich der Hexerei hingegeben hat, zum Verwechseln ähnlich
sieht. Pauls Frau fühlt sich sehr gut, so weit weg von all dem Stress, doch
was sie nicht weiß ist das Pauls sie eigentlich loshaben will. Er plant sie
aufgrund ihres schwachen Herzen zu Tode zu erschrecken.
Das in dem Schloss wohnende Mädchen hat allerdings auch einen Plan. Sie hat
mitbekommen das Paul ein sehr reicher Mann ist und beschlossen ihn
wahnsinnig zu machen. Sie hat Freunde angeheuert, welche die neuen
Schlossbewohner immer wieder erschrecken...
Als Pauls Frau dann kurz vor dem Ableben steht, scheinen sowohl Paul als
auch das Mädchen sehr zufrieden zu sein. Doch wie es meist so im Leben ist
kommt alles anders als die beiden Raffgierigen denken... |
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Wer Paul Naschy kennt, weiß
wohl was jetzt kommen wird. Der Mann, der alles kann – aber nichts richtig
– ist auch in diesem Film Hauptverantwortlicher und Mehrfachdarsteller,
was wir ja schon aus vielen Schmuddelfilmchen von ihm gewöhnt sind...
Der Streifen erinnerte mich doch stark an sein Werk „Blutmesse für den
Teufel“ denn er ist genau so einfallslos und oberflächlich gedreht. Zudem
gibt es die Parallelen mit dem Hauptdarsteller, welcher natürlich Naschy
ist und seinen bereits verstorbenen Verwandten, den er natürlich auch
spielt. Die Story ist wirklich super uninteressant und mir ist es sogar
passiert, das ich beim ersten Betrachen eingeschlafen bin, was mir beim
Videogucken eigentlich nicht passiert. Um so quälender war es dann den Film
ein zweites mal, mit ordentlich Koffein, zu gucken. Der Film ist wirklich
von vorne bis hinten langweilig und wird kaum mal von einem besonderen
Ereignis unterbrochen. Gut, es gibt einige Schockeffekte und auch wenige
Splatterszenen, die an einer Hand abzählbar sind, aber sowohl die Schock-
als auch die Spezialeffekte sind übel anzusehen.
Ich bin mir bewusst, dass der Film bereits 1983 gedreht wurde, habe aber
Vergleichsfilme gesehen, in denen die Effekte wirklich besser waren. Die
Endszene, die auch die brutalste ist, eignet sich eigentlich ehr zum
totlachen, wenn man dem auferstandenen Naschy zugucken muss, wie er ein
Opfer mit einem Morgenstern bearbeitet. Die Szene, als auch der Film, haben
sicherlich Potential, dass aber nicht im geringsten ausgeschöpft wurde.
Schauspielerisch gibt es von den Amateuren, ich zähle Naschy jetzt auch mal
dazu, wenig gutes zu bestaunen, dass einzige was den Film etwas sehenswert
macht, sind die Kulissen inklusives des wunderbaren Gebäudes (Schloss ??)
und die damit verbundene Atmosphäre, die ausgestrahlt wird. Das war es aber
auch schon an positiven Aspekten und die reichen sicherlich nicht aus um den
Film großartig aufzuwerten. Insgesamt bleibt es ein grottenschlechter Film,
den wirklich keiner sehen muss.
Die Screenpower VHS ist zwar ungeschnitten, dass was es aber zusätzlich zur
verstümmelten deutschen Originalfassung zu sehen gibt, ist aufgrund der
nicht vorhandenen Professionalität nicht sonderlich sehenswert.
Kurz : Ein Film, den die Welt nicht braucht! |