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Mediziner James Bishop will eines Tages
Psychiater werden und absolviert hierfür ein Praktikum in einer
Geschlossenen Anstalt für Geisteskranke. Das St. Andrews Krankenhaus
erscheint ihm bereits zu Beginn unheimlich. Vor allem, weil einige der
Patienten offensichtlich verstörter sind, als er das bis jetzt
kennengelernt hat. Es scheint sich eine Gruppendynamik breit gemacht zu
haben, bei der kein Geringerer als der Satan im Mittelpunkt stehen soll.
Aber auch die greifbaren Missstände bereiten Bishop Sorgen. Die Patienten
wirken verwahrlost und die allgemeine Hygiene lässt stark zu wünschen
übrig. Nachdem sich Bishop einen Eindruck verschafft hat, will er
eigentlich Hilfe herbei holen, doch Anstaltsleiter McCourt kann das
geschickt verhindern.
Das
er lieber alles daran gesetzt hätte, Hilfe zu holen, wird ihm bewusst, als
er bei einem satanischen Ritual tatsächlich den Leibhaftigen erblickt… |
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Ja, ja… Viele Leute sehen in Horror-Filmen
nur Schrott und Unnötiges. Und das das nicht nur an Vorurteilen liegt,
beweisen immer wieder Filme, nach deren Betrachtung man sich fragen muss,
was der Mist eigentlich soll. „Hellborn“ ist ein allzu gutes Beispiel
hierfür. Wer sich eigentlich eher weniger für das horrorverbreitende
Subgenre interessiert, sich aber diesen Film aus der Videothek ausleiht und
betrachtet, wird anschließend wohl nie wieder etwas Vergleichbares gucken.
Und das völlig zu recht.
„Hellborn“ kommt mit einer vielgesehenen,
aber völlig bescheuert rübergebrachten Story daher. Klar, wer keine Ahnung
von Horror-Filmen hat, sucht sich eine Umgebung, die normalerweise schon
Gruselstimmung erzeugt, um einen Horror-Streifen zu produzieren. Dumm nur,
wenn man sich dann so dumm anstellt, dass sich der einzig mögliche
Pluspunkt in die Reihe der zahlreichen negativen Vorzeichen einreiht. Denn
alles was von Bedeutung ist, versagt in „Hellborn“. Ob Schauspieler,
Spannung, Kulisse, Ideen, Drehbuch, die Synchronisation oder auch die
bereits bemängelte Atmosphäre. Nichts kann überzeugen. Schade ist dabei
die Tatsache, dass man dem Film auch keinerlei Trashfaktor bescheinigen
kann. Sicherlich gibt es das ein oder andere Moment, das dermaßen schlecht
ist, dass man verdutzt die Stirn runzelt. Etwas Witziges kann man aber
keiner Szene abgewinnen.
Das lieblose Drehbuch, das mit einer von „Dead
Pit“ abgekupferten Horror-Geschichte daherkommt, wirkt völlig unmotiviert
und versetzt den Betrachter in eine unendlich vorkommende Langeweile.
Eventuell wartet man am Anfang noch auf Höhepunkte, man wird sich aber
schnell der Situation bewusst, dass da nicht mehr viel kommen wird. Selbst
der Auftritt des Beelzebub kann den komatösen Zuschauer aus seinem
Wachschlaf locken. Und so wartet man einfach ab, dass die Dinge geschehen,
die geschehen müssen und lässt das Ganze über sich ergehen.
Nachdem man einiges vom Film mitbekommen hat, wundert es auch niemanden,
dass sie die Darsteller ebenso talentfrei präsentieren, wie es der Rest des
schlechten Streifens macht. Der
etwas bekanntere Bruce Payne, der schon in einigen Billig-Produktionen aus
dem Horror-Bereich zu sehen war, passt sich da grandios an. Das er
professioneller Darsteller ist, ist nicht wirklich zu erkennen.
„Hellborn“ hat wirklich nichts zu bieten. Absolut nichts. Und das
schaffen nicht viele Filme. Wo die einen wenigstens lustig sind, nett
anzusehende Darsteller haben oder wenigstens schlechte Dialoge oder
misslungene Spezialeffekte bietet können, hat „Hellborn“, man kann es
nicht oft genug sagen, nichts.
Daher lautet das Fazit auch kurz und knapp: Lohnt nicht.
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