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Nach bekanntem Strickmuster (aus Teil 1)
erwachen acht Menschen in einem Kubus und niemand weiss warum sie sich an
diesem, für sie unbekannten, Ort aufhalten. Erst ist die Gruppe in den
einzelnen Segmenten zerstreut, nach kurzer Eingewöhnungsphase lernen sich
die verschiedenen Leute dann aber kennen und merken, dass sich nicht alle
grün sind.
Die Verzweifelung ist ihnen ins Gesicht
geschrieben und schon bald versucht der erste Gast seinem Leben ein Ende zu
setzten, was aber soeben noch verhindert wird. Doch die Gruppe, die immer
wieder zersprengt wird, merkt recht schnell, worum es geht: Ums
Überleben.
Aber
es wird den Menschen nicht leicht gemacht, diesem Urinstinkt nachzukommen,
da die verschiedenen Segmente des Würfels die verschiedensten Fallen
aufbieten, die schnell dafür sorgen, dass die Gruppe dezimiert wird. Doch
ab und an tauchen Verstorbene wieder auf, was darauf schließen lässt, dass
dieser Cube nicht nur drei- sondern vierdimensional ist. Somit müssen die
Überlebenden nicht nur einfach um ihr Leben kämpfen... |
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Tja... was für Gründe kann es wohl geben, zu
einem Film wie „Cube“ ein Sequel zu drehen?
Eigentlich sollte man ja denken, dass das Nachfolgewerk gedreht wurde
um die offengebliebenen Frage aus Teil 1 zu beantworten. Dies ist sicherlich
teilweise der Fall, aber der Betrachter wird schnell erkennen, dass dies bei
weitem nicht der einzige Grund ist.
Vielmehr wurde wohl angestrebt, ähnlich viel
Geld einzuspielen, wie es beim Überraschungserfolg von „Cube“ der Fall
war und das nach dem gleichen, wenn auch nicht mehr so liebevoll
aufbereiteten, Strickmuster. Es gibt ein paar Räume, seelenlose Charaktere
und leider keine Splatterszenen mehr. Dafür darf man aber minutenlang
dilettantische Computeranimationen bewundern, die glücklicherweise von den
Dummdialogen und miserablen Protagonisten ablenken.
Es ist schon erstaunlich, wie schlecht dieser
Film in den Kasten gebracht wurde und ihm sämtliche Logik, Spannung und
Atmosphäre entzogen wurden. Auch die vierte Dimension, die als Highlight
integriert wurde, haut keinem von Hocker. Das Ganze ist zu Begin zwar noch
recht nett zu verfolgen, langweilt dann aber um so mehr und lenkt nicht mehr
von der schlechten Qualität des Films ab.
Wie
bereits angesprochen, werden zwar einige Fragen, die in „Cube“ auftraten
beantwortet, was den ein oder anderen Zuschauer sicherlich bei der Stange
hält, doch eine richtige, finale Antwort bekommt man dennoch nicht.
Besonders nicht wenn man das absolut dumme Ende gesehen hat, denn beim
Betrachten des Abspanns bleibt eine große Frage offen, die da lautet:
WARUM? |