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Einige Bienen konnten sich vor der Vernichtung
retten...
Die Bienen-Forscherin Jeannie Devereux freut sich auf den langersehnten
Urlaub. Zusammen mit ihrem Freund Nick soll es in einem kleinen Flugzeug
weit, weit weg vom Alltagsstress gehen. Doch kurz vor der Abreise ereignet
sich ein tödlicher Bienen-Angriff im Forschungszentrum. Der hiesige
Wissenschaftler David Martin braucht dringend Jeannie’s Hilfe.
Eine ähnliche Tragödie wie vor einem Jahr bahnt sich an: Per Post konnten
die berüchtigten Killerbienen aus dem Labor gelangen und haben sich nun bei
einem Bauern in einen neuen Bienenstock eingenistet. Die Wissenschaftler
stehen vor einem Problem: Der Landwirt besitzt viele Bienenstöcke. Wo
befindet sich der tödliche Schwarm? Als sie endlich die Killerbienen
gefunden haben, gilt es, zwei weitere Königinnen aufzuspüren. Die ersten
beiden sind schnell gefunden und erledigt.
Doch die dritte und letzte Königin bleibt unauffindbar. Aber es wird
vermutet, dass sie sich in einer Gegend aufhält, wo am Unabhängigkeits-Tag
ein großes Sportfest stattfindet. Allerdings ist die Königin nicht allein,
sie schart mittlerweile über eine halbe Million Killer-Bienen um sich. Die
Tragödie scheint vorprogrammiert... |
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„Killerbienen II – Terror aus den Wolken“
setzt fast da an, wo der erste Teil aufhört. Allerdings etwa ein Jahr
später, als wieder eine Katastrophe durch die neue Bienenmischung droht. Es
ist auffällig, dass das Sequel deutlich schneller in Fahrt kommt, als sein
Vorgänger und auch unterhaltsamer, sowie spannender wirkt. Meist sind die
zweiten Teile ja nur Abklatsche, um schnell noch mal einen Dollar zu machen
und die begeisterten Fans noch mal ins Kino zu locken. Doch „Killerbienen
II – Terror aus den Wolken“ ist nicht so, es wurde sogar etwas mehr in
die tierische Trickkiste gegriffen, was bedeutet, dass in diesem Teil viel
mehr Bienen vertreten sind, die meist sogar echt sind und entsprechende
Angstzustände auslösen können...
Sicherlich ist es auch hier wieder so, dass nicht alles unbedingt glaubhaft
wirkt und einige Szenen wirklich an den Haaren herbeigezogen sind. Besonders
unglaubwürdig ist eine Szenen gegen Ende. Es wird immer wieder und wieder
darauf hingewiesen, dass die Bienen von grellen Farben und Lärm angezogen
werden, was meist auch so zu sehen ist. In besagter Szene haben die Bienen
einen Bus belagert. Dann kommt ein mächtig lauter Hubschrauber, um einen
Helfer auf dem Dach des Vehikels abzusetzen, aber keine der Bienen ist
gewillt, dem fliegenden Krachmacher entgegenzufliegen, obwohl dieser
sämtliche Türen speerangelweit offen hat. Aber so sind sie nun mal - die
Horror-Filme. Nicht unbedingt 100%ig glaubwürdig, dies würde allerdings
auch kein Fan von ihnen verlangen.
Das Tempo des Films ist in Ordnung und die Spannung fällt ebenfalls positiv
auf. Es gibt keine größeren Lücken, die den Betrachter langweilen
könnten. Die Darsteller spielen ihre Rollen solide, ihre Schauspielkunst
leidet aber ein wenig darunter, dass die Charaktere nur oberflächlich
dargestellt sind. Wenn man aber bedenkt, wie viele Tier-Horror Filme es
gibt, in denen irgendwelche Gurken stereotype Standartrollen spielen, muss
man zwangsweise mit dem Gezeigten zufrieden sein.
„Killerbienen II – Terror aus den Wolken“ ist sicherlich kein
Granatenfilm, der einem vom Hocker haut, aber ein bemerkenswert guter
Genre-Beitrag, den man sich durchaus mal antun kann. Auch in Verbindung mit
dem Prequel, welches zwar nicht ganz so gut ist wie „Killerbienen II –
Terror aus den Wolken“, aber eine durchaus nette Vorgeschichte zu bieten
hat. |