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Na
toll! Nordkorea macht Atomversuche und Südkorea muss es ausbaden,
in dem es mutierte Wildschweine beheimatet. Wie unfair die Welt
doch ist!
Auch
in Bezug auf die Zuschauer ist die Welt manchmal sehr unfair, wenn
man bedenkt, dass man hier mindestens 40 Minuten seines Lebens
verschenkt, bis der Film dann endlich interessant wird. Auch was
die Schauspieler dieses Streifens angeht, ist man nicht gerade
bereichert. Irgendwie wirken alle lächerlich. Alle? Nein, doch
nicht alle. Nur eine einzige Person, ein recht sympathischer Jäger,
der sich weniger bekloppt verhält als die anderen, weiß hier zu
überzeugen. Mehr allerdings dann auch nicht, da er leider keine
Hauptrolle erwischt hat.
Allein
ein Blick auf die Polizisten dieses Films spricht Bände: ein
Angsthase, ein Obercooler, ein paar Tollpatsche und alle haben sie
eins gemein: sie scheinen keine Ahnung davon zu haben, was ihren
Beruf eigentlich ausmacht. Hoffen wir mal, dass das am Film liegt
und nicht an Südkorea.
Wer
allerdings auch noch voll und ganz zu überzeugen weiß, leider
aber nicht so viel Drehzeit bekam, ist das Wildschwein. Erst nach
knapp einer (zieeeeeeemlich laaangen) Stunde bekommen wir es vor
die Linse und sind baff: Das sieht ja richtig gut aus! Lob hier an
das Special Effects Team.
Zum
Glück können Schweine nicht reden, sonst hätte man hier
wahrscheinlich auch noch die Rolle „verlächerlicht“.
"Keiler"
ist ein durchschnittlicher Monsterfilm, der erst gegen Ende zu
sehenswert wird. Wie viel Potential man hier verschenkt hat ist
grausam, denn allein durch die schlechten Schauspieler (und die
noch schlechteren Synchron-Sprecher) wird diesem Film die Seele
geraubt. Die schöne Landschaft Südkoreas holt hier noch einiges
raus. Für
Monsterfans sei gesagt: Vorspulen bis zur ersten Szene mit Kyle
dem "Keiler" und dann Spaß haben. |