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| OT: Das
Komabrutale Duell |
| ca. 86
Minuten |
| Deutschland
1984-1999 |
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| Regie |
| Heiko Fipper |
| Darsteller |
Heiko
Fipper
Stephan Fipper
Andreio Fiore
u.a. |
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Im Jahre 1984 wird ein gewisser Herr Bandera
auf der Strasse von einem LKW erfasst und getötet. John, der Fahrer des
LKWs, war zu dem Zeitpunkt sehr betrunken und trägt somit die Schuld am Tod
des Mannes. Stefan, der Sohn des Opfers, schwört blutige Rache und tritt
einer merkwürdigen mexikanischen Organisation bei ( die Achtlingsmafia ),
die von mexikanischen Achtlingen ( und das auch noch eineiig ) geführt wird
und sich zur Aufgabe gemacht hat für Geld zu Quälen und zu Töten. Da das
Team gut trainiert ist, klappt es natürlich, John und seine komplette
Familie zu töten.
Lediglich Heiko, der als Austauschschüler in Amiland war, ist von der
Familie übriggeblieben. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland packt ihn
die Wut und er macht die Mafia, einschließlich Stefan, ausfindig um jeden
einzelnen zu töten. Es gibt eine brutale Schlacht in der sehr viel Blut
vergossen wird aber am Ende ist keiner der Sieger, da sowohl Stefan als auch
Heiko ins Koma fallen.
Jahre später erwachen die beiden Duellanten wieder und es kommt zu dem
Unvermeidlichen, dem KOMABRUTALEN DUELL ... |
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Das nenne ich einen wahren Splatterfilm! Eine
blöde, stumpfe Handlung, 15 (!) Jahre Drehzeit und Unmengen von Kunstblut.
Man könnte jetzt meinen das der Streifen etwas von Peter Jacksons „Bad
Taste“ hat aber selbst in diesem Kultfilm gibt es nicht annähernd so
viele Spezialeffekte wie in „Das Komabrutale Duell“.
Zwar sind nicht unbedingt alles Effekte perfekt, man muss aber auch bedenken
das es sich um eine Amateurproduktion handelt und für das Budget von 50000
DM bekommt man schon etwas geboten. Die Anfangssequenzen des Films wurden
noch auf Super 8 gedreht, der Rest ist aber in S-VHS aufgenommen und
dementsprechend gut ist die Bildqualität. Der Sound ist auch sehr gut für
eine Amateurproduktion und er wurde sogar noch nachbearbeitet.
Der Werbespruch, den sich der Macher für diesen Film ausgedacht hat lautet
: „Der blutigste Film aller Zeiten“ und trotz das ich „Braindead“
und „Premutos“ gesehen habe muss ich zugeben das diese Aussage stimmt!
Laut Angaben wurden über 1000 (!) Liter Kunstblut verbraucht, was zur Folge
hat das alle paar Minuten irgendeine Wunde entsteht, aus der nicht gerade
wenig Blut spritzt. Deshalb ist es auch gut das dieser Film nie von der FSK
geprüft wurde! Wenn die herausfinden würden das dieser Film existiert dann
würde er wohl auf circa 10 Minuten gekürzt. Wahrscheinlich wären es sogar
weniger, da es wirklich häufig zur Sache geht.
Es gibt bei „Das Komabrutale Duell“ aber auch einen lehrreichen Beitrag
für angehende Mediziner! Wie ich gesehen habe, ist es ein leichtes einen
Arm mit einer riesigen Schraube von außen wieder fest zumachen. Des
weiteren ist es möglich das jemanden, der gerade sein komplettes Gehirn
verloren hat, ein halbes neues einzusetzen und er ist wieder wie vorher!
Hierzu reißt man dem Bruder des Hirnlosen einfach die Rübe ab, teilt sie
mit einer Motorsäge und verpflanzt die überflüssige Hälfte. Nachdem man
beide Personen wieder hergerichtet hat ist alles wie vorher!
Man muss also eine gehörige Portion Humor mitbringen um diesen Streifen
nicht unnötig zu verurteilen. Wer auf Splatter steht, der kommt bei „Das
Komabrutale Duell“ sicherlich auf seine Kosten. Es gibt glaube ich keinen
Effekt, der hier nicht gezeigt wird und daher kann ich euch den Film nur ans
Herz legen. Wer allerdings über einen schwachen Magen verfügt, der sollte
sich reichlich überlegen ob der Film das Richtige ist ... |
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