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Vor 19 Jahren sind versehentlich einige Eier,
dessen Herkunft unbekannt waren, auf einer paradiesischen Insel gelandet.
Der dort ansässige Schmuggler hatte zwar eigentlich versprochen sie
auszubrüten, aber irgendwie scheint ihm dazu die Lust vergangen zu sein,
denn er beförderte das übelriechende Gelege gleich nach seiner Ankunft ins
Gebüsch...
In der Gegenwart, also 19 Jahre später, befindet sich Patrick mal wieder im
Urlaub. Zusammen mit seinen Eltern ist er dieses Jahr wieder auf seine
Stamminsel gefahren, die er für nichts in der Welt eintauschen möchte.
Doch dieser Urlaub soll anders werden und vor allem sein letzter dort...
Denn als er, wie so oft, mit seinem kleinen Hund durchs Gebüsch streift,
trifft er auf etwas merkwürdiges, dass nach ihm schnappt und ihn am Bein
festhält. Mit großem Kraftaufwand kann sich Patrick zwar befreien und mit
seinem Hund in das Ferienhaus flüchten, doch das Tier folgt ihnen.
Nachdem der Hund durch seinen Türeinstieg von einer großen Echse gefressen
wurde, muss Patrick feststellen das seine Eltern in dieser Nacht ebenfalls
als Echsenfutter gedient haben... Er selbst überlebt diese Horrornacht,
wenn auch nur knapp und kehr wenig später in seine Heimat zurück. Dort
geht es ihm zusehend schlechter, denn er kann den tragischen Tod seiner
Eltern nicht verkraften. Als seine Psychiaterin nicht mehr weiter weiß,
kommt sie auf die fatale Idee, mit Patrick auf die Todesinsel zu reisen,
damit er seinen Schock dort verarbeiten kann.
Doch als die beiden sich auf dem Eiland befinden, müssen sie feststellen
das dort immer noch Killerwarane umhergehen und offensichtlich größeren
Appetit als je zuvor haben... |
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Kaum ein Tier hat es geschafft, von
irgendwelchen B-Produktionen des Horrorgenres übersehen zu werden und so
war es nur eine Frage der Zeit, bis die netten Komodowarane, die ja nicht
sonderlich bekannt sind und nur auf den indonesischen Inseln Komodo, Flores,
Oewada Sami, Padar, Rinca, und Gili Mota beheimatet sind, vor die Kamera
gezerrt wurden. Ne ne liebe Tierschützer... sie wurden natürlich nicht
persönlich für den Film missbrauch, denn die Filmcrew hatte einige
Computerspeziallisten an Bord, die sich daran versucht haben, die Tiere mit
Hilfe von Bits und Bytes in das Geschehen einzubinden. Als Fachlaie auf
diesem Gebiet könnte man sogar meinen, dass die Animationen gelungen sind,
da die Viecher angst einflößend sind und sich flüssig bewegen, wer aber
ab und an mal in den Discovery-Channel gezappt hat, wird leicht feststellen,
dass die Unterschiede zwischen dem Film und der Realität doch recht gross
sind. Aber was soll’s? Schliesslich handelt es sich ja um einen Streifen
der B-Kategorie...
Aber filmisch wird einem leider auch nicht gerade erste Sahne geboten. Es
geht zwar vielversprechend los, als man zu Begin des Streifens die
Schlüsselszene auf der Insel betrachten kann, doch lange soll dieser
Filmspass nicht andauern. Es gibt anfangs noch eine Menge Spannung,
selbstverständlich auch eine schöne Dschungellandschaft und das
Kennenlernen der Hauptrolle, was man als durchaus interessant einstufen
kann. Als dann aber die Sache „gegessen“ ist, macht der Film eine große
Wende und wird zum Langweiler par excellence. Erst gibt es ein wenig Laberei
mit der Psychologin und dann ein Wiedersehen mit der Insel. Hier geht es
dann ohne Umwege in den Dschungel und die ständige Flucht nimmt den Platz
ein, wo eigentlich eine Story hingehört. Denn aufregende Szenen,
irgendwelche Wendungen oder durchdachte, tiefsinnige Dialoge such man nun
vergebens. Es wird nur noch lustig durch den Dschungel gelaufen, bis man auf
einen Killerwaran trifft und dann werden die Beine in die Hand genommen, da
man ja nicht zum Futter des hungrigen Aasfresser werden will.
Wie bereits erwähnt gibt es keinerlei Ähnlichkeit mit den realen Tieren,
die ja bekanntermaßen selten lebendes Fleisch suchen und sich auch
geschlechtlich sehr deutlich unterscheiden. Man sieht nur noch extrem große
Warane, die wie wild nach allem schnappen, was ihnen in die Quere kommt.
Unterbrochen wird das Ganze nur noch von quälend nervenden „Patrick“
Rufen, die immer wieder durch das Geäst hallen. Aber der eben noch labile
Verlierertyp ist mittlerweile zum Tierkiller geworden und nimmt seine Umwelt
nicht mehr wirklich wahr... viel mehr gibt das Drehbuch nicht her.
Wenn da nicht die gelungenen Spezialeffekte und die solide agierenden
Darsteller wären, wäre der Streifen sicherlich in einem Atemzug mit
genreverwandten Katastrophen wie „Anaconda“ zu nennen, ein bisschen kann
sich „Komodo – The Living Terror“ aber doch absetzten. Alles in allem
ist es aber sicherlich kein guter Film, der einen großen Unterhaltungswert
oder ähnliches aufweist! Das FSK 16 geht im übrigen in Ordnung, da
eigentlich kaum Blut, sondern nur Waranschleim vergossen wird... |