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Richard Clark, ein bis dato sehr erfolgloser
Journalist, wittert seine Chance zum Durchbruch, als er von einer Mordserie
in dem kleinen Städtchen Chestnut erfährt. Dort sollen einige Menschen tot
in ihren Wandschränken gefunden worden sein und das wäre doch ein klasse
Story um endlich Karriere zu machen.
Also fährt er nach Chestnut um für den Fall zu recherchieren. Nach kurzer
Zeit lernt er die hübsche Mutter und Biologielehrerin Dr. Pennyworth kennen
die ihn zusammen mit Professor Einstein!!!! und ihrem heranwachsenden Sohn
unterstützt. Nach einigen Untersuchungen kommen sie darauf, dass es wohl
kein Mensch ist, der die Leute in den Wandschränken tötet, denn sie haben
einen Zahn gefunden, der einem Reptil zuzuordnen ist.
Aber kurze Zeit später müssen die drei feststellen das es sich nicht um
ein Tier handelt, sondern um ein Monster! Hässlich, groß und gegen
Feuerwaffen resistent, macht es sich auf die Flucht, nachdem es entdeckt
wurde. Der Notstand wird ausgerufen und alle Hebel in Kraft gesetzt um das
Ding zu töten. Doch alle Versuche, dass Monster zu töten schlagen fehl.
Selbst die vom Militär eingesetzten Atombomben sind wirkungslos...
Nun bleibt nicht mehr viel Zeit das Wandschrankmonster zu erledigen, aber
eine Lösung scheint aussichtslos... |
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Wer anders als die Herren von Troma hätte
sich solch einer Story annehmen können? Ein Monster, dass seine
Lebensenergie aus Wandschränken bezieht und nicht mal stirbt als es sogar
mit Atomwaffen angegriffen wird, wer außer Troma?
Beim Betrachten wird einem schnell klar, dass dieser Film sogar typisch für
die lustigen Leute aus Amerika ist, die ja einen Kultfilm nach dem anderen
produzieren und offensichtlich nie richtig viel Geld für diese ausgeben.
Als Low-low-low-budget Film müsste man “Überfall im Wandschrank” wohl
bezeichnen, aber gerade das ist es was diese Filme so sehenswert macht. Es
ist einfach nur lustig, wenn man sieht wie das Monster am Anfang in den
Wandschränken zuschlägt! Jemand wir hineingezogen, ein heftiges Gurgeln
ist zu hören und Kleidungsstücke werden hinausgeworfen... Trash like Trash
can be!
Aber das ist bei weitem nicht alles was es an Höhepunkten gibt! Das Monster
selbst, als es nach gut der Hälfte des Films das erste Mal zu sehen ist,
ähnelt ein wenig den schlechten Figuren aus den früheren Godzillafilmen.
Einfach nur schlecht und deswegen auch so gut! Die Brillen, die von der
Maske organisiert wurden sind auch nicht ohne. Sie sind wirklich alle riesig
und somit absolut unpassend und hässlich, was einfach nur toll aussieht...
Auf Spannung, schauspielerisches Können, gute Kulissen, tolle
Spezialeffekte und Action muss man komplett verzichten, aber Leute die sich
das mittlerweile rar gewordene Tape zulegen (eine DVD gibt es mittlerweile
auch), wollen die genannten Punkte auch nicht sehen. Hier gibt es kein
Spitzenkino, sondern einen echten Tromafilm, der alles das hat, was einen
guten ausmacht!
Einen kleinen Schwachpunkt gibt es aber dennoch im sonst überragenden „Überfall
im Wandschrank“ und zwar die eingebaute Liebesschnulze und der kleine
Junge, der andauernd mit klugscheißerischen Sprüchen daherkommt. Das
Auftreten des Jungen mag ja Geschmacksache sein aber die kleine
Nebenhandlung mit der Liebesgeschichte gehört meiner Meinung nach in einen
solchen Film nicht rein.
Aber trotzdem gibt es natürlich eine uneingeschränkte Guckempfehlung an
jung und alt. Das FSK 16 sollte man nicht ernst nehmen, da es total
überzogen ist. Ein FSK 6 wäre hier wohl angebrachter gewesen, da man
erstens kein Blut sieht und zweitens die Morde einfach nicht ernst genommen
werden können... |