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Mike
und Sheryl wollen ein Wanderwochenende in den Wäldern von West Virginia
verbringen. Als sie auf ihrem Trip die zuvorkommende Ida treffen, folgen
sie ihrem Rat, den Timber Falls-Wanderweg zu nehmen, da dieser ihnen die
schönste Aussicht bieten soll.
Doch von der schönen Aussicht bekommt das unverheiratete Liebespaar
vorerst nichts zu sehen. Denn sie machen Bekanntschaft mit jungen
Einheimischen, die sie beim Sex erwischen und sie in
hinterwäldlerischer Manier bedrohen. Es bleibt aber bei Bedrohungen und
kleinen Unanständigkeiten. Mike und Sheryl ziehen nach diesem Kontakt
weiter. Als die Nacht herein bricht haben die beiden Wanderer natürlich
ein ungutes Gefühl.
Und das absolut zurecht. Denn als Mike am nächsten Morgen aufwacht, ist
seine Freundin verschwunden. Auf der hilflosen Suche nach Sheryl
verletzt sich Mike schwer. Er tritt in eine Bärenfalle, aus der er sich
nicht alleine befreien kann. Doch zum Glück findet ihn Ida. Die ältere
Frau, die ihm dem Tipp gab, diesen Weg zu gehen. Sie nimmt den
verletzten Mike mit in ihre Hütte und versorgt seine Wunden. Mike ist
zwar sehr dankbar, merkt aber sehr schnell, dass hier etwas nicht
stimmt. Allerdings hat er noch keine Ahnung, wie schlimm es um ihn und
Sheryl bestellt ist... |
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„Almost
heaven, west virginia. Blue ridge mountains Shenandoah river” so trällerte es einst der
verstorbene Country-Boy John Denver bei seinem Verbreiten von guter Laune.
Doch um die Schönheit und wohlige Stimmung geht es in “Timber Falls”
nicht. So wie es schon der Genre-Klassiker „Wrong Turn“ gezeigt hat, kann
die Natur des amerikanischen Bundesstaats West Virginia auch eine andere Seite
haben.
Auch wenn es nahe liegt, einen direkten
Vergleich mit „Wrong Turn“ hält „Timber Falls“ nicht stand. Er
orientiert sich eher an Vertreten des neumodischen Terror-Movie-Subgenre. Ob
„Storm Warning“, „Wolf Creek”, „Hostel” oder „Turistas”, alle
Filme haben Elemente, die sich auch hier wiederfinden lassen. Von daher werden
diejenigen, die nach etwas komplett neuem aus sind, nicht bedient. Denn Neues
gibt es kaum. Nur, dass es mal nicht ausschließlich degeneriert
Hinterwäldler sind, die Jagd auf Menschen machen, sondern ein Kreis von
Leuten, denen man es eigentlich nicht zutauen sollte. An dieser Stelle soll
aber nicht auf die weitere Thematik des Streifens eingegangen werden, um dem
eventuell interessierten Leser die Spannung nicht zu rauben.
Trotz der ansonsten eher unspektakulären Handlung hat „Timber Falls“ den
Vorteil, dass nur selten Langeweile aufkommt. Die Optik besticht natürlich
durch ihre Schönheit, für spannende Momente wird gesorgt und die Darsteller
meistern ihre Aufgaben passabel. Zudem gibt es einiges an Spezialeffekten zu
sehen. Nicht immer überdurchschnittlich hart, aber oft und passend
eingesetzt. Es gibt aber leider auch eine Ausnahme: Eine CGI-Enthauptung, die
beweist, dass die Leute, die solche Spezialeffekte erstellen, noch einiges an
Arbeit vor sich haben.
Doch
diesen optischen Ausrutscher kann man den Machern gerne verzeihen. Denn
Regisseur Tony
Giglio hat bei
seinem ersten Auftritt im Horror-Genre eine wirklich grundsolide Arbeit
abgelegt. Man sieht zwar an einigen Stellen, dass es sich bei „Timber Falls“
nicht um die teuerste Produktion handelt, Giglio versteht es aber eine
düstere Atmosphäre zu erzeugen und den gezeigten Terror zu verbreiten.
Auch wenn man es hier nicht mit einem Film zu tun hat, der, wie bereits
erwähnt, mit „Wrong Turn“ vergleichbar ist (Cover-Zitat: „Seit WRONG
TURN ging es nie wieder so spannend und blutig in Virginias Wäldern zu!“),
ist „Timber Falls“ nicht zu verachten. Er kommt als technisch guter Film
daher, der auf die moderne Terror-Film-Welle aufspringt und als einer der
besseren und spannenderen herausragt. |
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Die
DVD, die es in einer optisch zu gefallenden Papp-Schuber-Variante zu kaufen
gibt, kann auch mit ihrem Innenleben überzeugen. Bild und Ton sind in einer
hervorragenden Qualität auf die Silberscheibe gepresst worden, bei der es
nicht zu bemängeln gibt.
Als Extras gibt es einige Trailer, die vor dem Hauptfilm Lust auf mehr machen
sollen. Im Extras-Menü gibt es dann den Trailer zum Film, noch mal ein paar
Trailer, ein halbstündiges Making Of und ein zehnminütiges Interview mit
Darsteller James Foster. Die beiden letztgenannten sind aufgrund ihres
Informationsgehaltes und der etwas anderen Art (besonders beim Interview) sehr
sehenswert.
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