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Was es nicht alles gibt...
Da meint man das sprechende Pferd, Mister Ed,
hinter sich und was wartet in der Zukunft? Ne sprechende Töle. Dazu eine
Ernährung, die jeder Gesundheitsberater streng verbieten würde, als
Freizeitvergnügen nur Wüste und Pornokinos und Hunde, die vernunftorientiert
Handeln (Im Gegensatz zu Mensch, der nur seine Triebe befriedigt) denken und
handeln. Da kann man nur hoffen, dass in „Apocalypse 2024“, der auch unter
den netten Titeln „Psycho Boy And His
Killer Dog“ oder „In der Gewalt der Unterirdischen“ oder auch unter dem
schlichterem Titel „Der Junge mit dem Hund“ veröffentlich wurde, alles
lediglich Fiktion ist.
Aber das ist nun mal der Stoff aus dem „Apocalypse 2024“ gemacht
oder besser gesagt „gesponnen“ ist. Die Trash-Fraktion wird sich
sicherlich beim Leser der Titel die Hände reiben, leider ist der Inhalt aber
weniger trashig inszeniert. Warum eigentlich leider? „Apocalypse 2024“
funktioniert als Film gut. Und das obwohl er schon einige Jahre auf dem Buckel
hat. Denn der amerikanische Kult-Autor Harlan Ellison hat im Jahre 1968 die
Vorlage zum Film, geschrieben, die dann 1975 verfilmt wurde.
Die Geschichte an sich geizt etwas mit Höhepunkten. Das Ganze zieht sich
etwas, ist aber fast nie uninteressant, da es immer wieder seltsame Momente,
skurrile Gestallten und interessante Ideen gibt. Und als Protagonisten gibt es
eine bekannte Person, der man so, ohne Weiteres, keine Glanzleistung zugetraut
hätte. Aber es ist schon sehr gut anzusehen, was Don „Sonny Crockett“ Johnson abliefert. Der einstige „Miami Vice“
Star hat keine leichte Aufgabe, sich immer wieder ausgiebig im Film mit seinem
haarigen Begleiter zu unterhalten. Er meistert diese und andere, recht
anspruchsvolle, Aufgaben in der barbarischen Zukunft aber sehr gut.
Das kann man auch den Macher des Film attestieren. Regisseur
L.Q.
Jones, der sich eher als Darsteller denn als Filmemacher einen Namen
machte („Das Engelsgesicht“, „Route 666“ uva.), hat eine solide Arbeit
abgelegt. Ihm ist es wohl in der Hauptsache zu verdanken, dass der Film so gut
funktioniert, wie er funktioniert.
„Apocalypse 2024“ wird den breiten Massen
sicherlich nie zugänglich werden. Dafür ist er einfach zu anders, zu B-Movie
lastig. Für Science Fiction-Liebhaber ist es aber sicherlich eine kleine
Perle. Die es auf jeden Fall wert ist, mal gesehen zu werden. Allerdings
sollten Frauen, gerade Feministinnen, lieber die Finger von dem guten Stück
lassen, da er doch extrem frauenfeindlich ist.
Aber so ist sie halt... die barbarische Zukunft. |
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Die DVD aus dem Hause Epix bietet nicht gerade
die beste Bild- und Tonqualität. Aufgrund der Tatsache, dass der Film schon
einige Jahre auf dem Buckel hat, muss der geneigte Film-Fan besonders mit der
beeinträchtigten Bildqualität leben.
Neben einer Trailershow gibt es recht viele Extras auf der DVD, die da wären:
-
Triviatrack (Untertitel zum Film mit Hintergrundinfos)
- Kinotrailer
- Gallerie
- Biografien
(Texttafeln)
- Interviews
(als PDF auf CD-ROM Part)
Für
einen etwas älteren Film ist das Angebot gar nicht mal so schlecht.
Allerdings soll sich der Kauf ja auch lohnen. Denn der Film war bereits im
November 2006 als Beileger im DVD-Magazin erhältlich |