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Jungpathologe
Ted Grey steuert auf eine Bilderbuchkarriere zu. Er hat eine
gute Ausbildung abgelegt und ist nun an einem renommierten
Krankenhaus in Philadelphia angestellt. Doch er merkt recht
schnell, dass es im Arbeitsleben anders als in der Schule läuft.
Seine Kollegen scheinen nicht nur fehlenden Pietät im Umgang
mit ihrem „Arbeitsgerät“ zu haben, sondern ihn wegen
seiner perfekten Art auch nicht besonders leiden zu können.
Seine Mitarbeiter treiben, wie er rausfindet, zudem ein
makabres Spiel, in dessen Bann er bald unweigerlich gezogen
wird... |
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Leute,
stellt die Kotztüten auf. Mit „Pathology“ kommt ein besonders
ekeliger Filmbeitrag in die DVD-Regale. Und das, obwohl sich die
Thematik eigentlich an populären Arztserien orientiert. Zumindest
im Prinzip, denn der Eid des Hippokrates
wird hier mit viel Leichensaft besudelt.
Punkten kann „Pathology“ vor allem mit seinen dichten, düsteren
Atmosphäre. Man fühlt sich nicht wie in einer der angesprochenen
Arztserien, sondern eher wie im Film „8mm“ oder „Bringing Out
The Dead“. Alles ist düster und wirkt leicht bis schwer verstörend.
Ein weiterer Pluspunkt sind die enthaltenen Leichenbeschauungen. An
dieser Stelle soll nicht zuviel verraten werden, da sie, wie man ja
auch aus dem Titel schließen könnte, einen zentralen Punkt
darstellen.
Was
etwas den Guckgenuss mindert ist zum einen die Tatsache, dass die
Story und die Spannung das Niveau vom Anfang nicht durch den
kompletten Film getragen werden kann. Zum anderen sind die
beteiligten Personen nur begrenz Sympathieträger. Die Rollen sind
teilweise zu blass und zu emotionslos. Den Darstellern kann man
prinzipiell keinen Vorwurf machen. Man hat es mit Profis zu tun, die
ihr Handwerk beherrschen, auch wenn nicht gerade bedingungslose
Hingabe erkennbar ist. In einer Nebenrolle kommt Alyssa Milano zum
Einsatz, die, zur Freude einiger männlicher Fans, mit ihren
weiblichen Reizen nicht geizt. Die Rollen werden nicht sonderlich
ausschmückend durchleuchtet, lediglich der Bösewicht im Film kann
in seiner Figur Überzeugungsarbeit leisten.
Fans des Ekelfilms wird es sicherlich eine Freude sein, die Ärzte
bei ihrem Tun zu beobachten. Auch wenn diese nicht völlig
ungeschnitten scheint. Vielleicht wird etwas zuviel gekotzt, die
Situationen sind aber durchaus nachvollziehbar. Auch an Kunstblut
und synthetischen Menschenteilen wurde nicht gespart. Beides kommt
nicht selten zum Einsatz. In vielen Momenten wirken einige der
makaberen Szenen sogar ansatzweise witzig. Was nicht so witzig ist,
aber immer wieder eingestreut wird um die Beziehung zwischen Lust
und Tod zu zeichnen, sind die zahlreichen Liebesszenen. Hier wurde
sicherlich etwas übertrieben. Mit einer gewaltigen Bildsprache.
Was „Pathology“ zurücklässt ist neben einem unguten Gefühl im
Magen sicherlich die Tatsache, dass man beim nächsten Arztbesuch
etwas weniger erfreut über die Macht der „Götter in weiß“
ist. Dahingehend kann man also behaupten, dass der Film
funktioniert. Der makabere Grundton wird auf jeden Fall
transportiert. Mit Abstrichen im negativen Sinne wie einige Längen,
Darsteller, Rollen bleibt es aber immer noch ein solider Film, mit
einer nicht alltäglichen Geschichte, der realistisch, furchteinflößend
und fesselnd ist. |
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Bild
und Ton wird von dieser DVD aus dem Hause Concorde sehr gut
wiedergegeben. Bevor man in das nett animierte Hauptmenü gelangt,
kann man sich einen Trailer betrachten. Als Extras gibt es den
Kinotrailer, eine Vorbereitungs-Doku, ein Making Of, gelöschte
Szenen, ein Musikvideo und Programmtipps. Insgesamt sehr
ordentliches Material mit knapp einer halben Stunde Laufzeit.
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