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Prinzipiell
gesehen ist „Death Race“ ein Remake des Corman Schinken
„Frankensteins Todes-Rennen“. Doch viel haben diese Filme nicht
gemeinsam. B-Movie-Gott Roger Corman hatte zwar auch hier seine
Finger im Spiel, der gute David Carradine darf als Stimme in der
Originalversion ran und es geht natürlich um Autos und einen
maskierten Typen namens Frankenstein. Der Rest ist aber relativ
eigenständig. Rest ist eigentlich schon übertrieben, da dieser
Film fast gar keine Handlung aufweist. Es geht um ein Autorennen in
„Running Man“ Manier.
Es gibt natürlich noch eine kleine Vorgeschichte, in der unser
Protagonist zum Verbrecher gemacht wird und Szenen, wie es sich im
Knast einlebt, viel Abwechslung braucht man aber nicht zu erwarten.
Mehr braucht es aber auch nicht unbedingt. „Death Race“ versucht
erst gar nicht etwas anderes zu sein, als ein B-Movie lastiger
Action-Reißer. Schnell, flach, hart.
Der Hauptteil des Films besteht aus Autorennen. Autorennen der ungewöhnlichen
Art. Ziel eines jeden Rennfahrers ist es, seine Kollegen
auszuschalten. Hierfür hat jeder Pilot ein schnelles, gepanzertes
Fahrzeug am Start und einiges an Waffen. Diese werden erst nach
gewissen Rennsituationen aktiviert. Für den Zuschauer ist das
erfreulich. Gerade wenn man harte Rennen, Explosionen und
Spezialeffekte mag. Von letzteren gibt es einige nette. Durchaus
hart, aber wohldosiert.
Als Hauptdarsteller hat man sich für die Figur des
„Frankenstein“ Jason Statham ins Boot geholt. Er macht seine
Sache professionell, kann aber kaum überzeugen. Außer das er den
harten Kerl spielen muss, wird von ihm nicht viel abverlangt. Seine
Rolle wird, wie auch bei den anderen, nur oberflächlich betrachtet.
Von daher hätte man auch Jason Stathams Onkel hinter das Steuer
setzten können – Es hätte dem Film nicht ruiniert. Aber es ist
sicherlich nicht verkehrt, den Neffen von Jason Stathams Onkel
mitspielen zu lassen. Den wohl letzten wahren Actionhelden, der zwar
nichts zeigen muss aber auch dann einen guten, positiven Eindruck
hinterlässt.
Einen guten Eindruck hinterlässt auch die Optik. Hier hat man ein
schönes Gefängnis mit einer ungewöhnlichen Rennstrecke kreiert,
deren Stil unweigerlich an die alten Endzeit-Filme wie
beispielsweise „FireFlash“ oder „Metropolis 2000“ erinnern.
Bei den Rennfahrzeugen hat man sich offensichtlich auch viel Mühe
gegeben und Killer-Karren mit kleinsten Details konstruiert. Auch
die Musik hat man gut gewählt. Es gibt vom Hardrock, über Rap bis
hinzu 80er-Jahre-Goblin-Verschnitt einiges an Sounds zu hören. Im
Bezug auf die Akustik und die Optik muss man Regisseur Paul W.S.
Anderson („Alien vs. Predator“, „Resident Evil“, „Event
Horizon - Am Rande des Universums“ u.a.) eine gute Arbeit
attestieren. Ihm kann man bis auf die plumpe Story und die ein oder
andere Ungereimtheit nichts vorwerfen.
„Death
Race“ ist ein tempogeladener Action-Kracher, der manchmal zwar
etwas wie ein Videospiel anmutet, aber durchaus in der Lage ist gut
zu unterhalten. Ohne Lageweiler knallt und explodiert es an allen
Ecken und Enden. Von einem richtig guten Film ist er zwar ein Stückchen
weg, aber wahrscheinlich will dieser Film auch nicht viel mehr als
pure Unterhaltung sein, bei der gerne das Hirn abgeschaltet werden
darf. |
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Die
DVD, die von Universal Pictures vertrieben wird, ist nicht zu kritisieren.
Bild und Ton sind genau so, wie sie sein sollten. Scharfe Bilder
werden mit einem stellenweise brachialen Sound wiedergegeben. Da ist
die Guck- und Hörfreude groß.
Das Menü der DVD ist sehr vielseitig und optisch beeindruckend
gestaltet. Beim Zusatzmaterial kann man ein knapp 20minütiges
Making Of betrachten, welches einem mit Zusätzlichen Informationen
zum Dreh versorgt. Es ist in Originalsprache und mit deutschen
Untertiteln verfügbar. Des Weiteren gibt es eine kleine
Dokumentation zu den Stunts, die ca. 8 Minuten dauert. Den Abschluss
bildet ein Audiokommentar mit Regisseur Paul W.S. Anderson und
Produzent Jeremy Bolt.
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