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Nicht
gerade innovativ, aber ein netter Horror-Schocker. Das ist der
Eindruck, den „Splinter“ nach der Betrachtung hinterlässt. „Splinter“
ist ein Monster-Film, der keine besonders umfangreiche Story
braucht, dafür aber mit Schocks und Effekten zu überzeugen weiß.
Gleich von Beginn an geht es zur Sache. Man wird auf das
vorbereitet, was da noch kommen soll. Dann gibt es eine kleine
Einleitung, bei der man sehen kann, dass ordentliches Kameramaterial
verwendet wurde und der Kameramann es versteht, gute Bilder
einzufangen.. Diese Sequenz dauert aber nicht lange. Danach geht es
wieder zur Sache und das Bild wird unruhiger.
Perfekt ist „Splinter“ nicht. Er hat zum einen das Problem, dass
nicht wirklich viele Leute mitspielen und zum anderen die Szenerie
beschränkt ist. Der Großteil des Films spielt an einem Ort. So
richtig logisch geht es auch nicht immer ab. Dies merkt man schnell.
Denn bereits als das Ding überfahren wird, fordert die weibliche
Kriminelle den „Doktor“ auf, dass Vieh zu retten. Dies zuckt
dann einmal kurz und wird von der, eben noch retten wollenden Person
beschossen. Auch die „Eis-Aktion“, in der eine Flucht versucht
wird, ist eine ziemlich dämliche Einlage.
Neben einer etwas längeren Schwächephase in der Mitte des Films
gibt es des Weiteren das Problem, dass sich der männliche
Protagonist zunehmend in den Vordergrund spielt. Nicht in positiver
Hinsicht. Paulo Costanzo heißt er und ist ein bekanntes Gesicht im
Hollywood-Film. Er hat zum Beispiel den kiffenden Klugscheißer Rubin
Carver in „Roadtrip“ gespielt. Hier darf er auch einen
Besserwisser wiedergeben, doch authentisch kommt das Ganze ganz und
gar nicht rüber. Der Rest der kleinen Crew bewältigt ihre Aufgabe
besser. Es sticht aber keiner besonders positiv aus der überschaubaren
Menge heraus. Toby
Wilkins,
Regieneuling in Sachen Langfilm, liefert eine ordentliche Arbeit ab.
Die Schnitt- und Aufnahmetechnik weiß zu gefallen.
Diese filmischen Schwächen sind nun mal die Dinge, die Horror-Filme
so mit sich bringen. An die sich der geneigte Fan auch schon gewöhnt
hat. Wer will schon sehen, dass Autos im Gewitter anspringen, wenn
es ernst wird. Oder das Türen nicht seltsamerweise verschlossen
sind, wenn man flüchten will... Bei solchen Situationen muss man
sich einfach zurücklehnen und das Geschehen geschehen lassen. Und
das kann man hier auch herrlich tun.
Denn neben den genannten Kritikpunkten funktioniert „Splinter“
gut. Er ist ein solider Monster-Schocker mit zahlreichen guten und
harten Effekten. Es ist zwar unangenehm, dass man über das
„Vieh“ recht wenig erfährt, es macht aber Spaß, Es und die
Dinge die es anstellt, zu beobachten. Da tut es einem einige Male
beim Zugucken weh...
Insgesamt betrachtet ist „Splinter“ ein Film, der nicht
sonderlich überraschend und überragend ist, aber auf solide Weise
unterhalten kann. Leute, die Filme wie „Der Blob“, „Das Ding
aus einer anderen Welt“ oder „Slither“
gerne gesehen haben, werden diesen Film sicherlich mögen, auch wenn
sie hier nichts wirklich Neues zu Gesicht bekommen. |
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Neben
einigen Trailern, die nach dem Einlegen der DVD wiedergegeben
werden, gibt es einiges an Bonusmaterial auf der DVD. Einige kleine
Making Ofs, mit deutschen Untertiteln, die da lauten: Die
Splinter-Kreatur (ca. 4 Min.), Die Konstruktion der Tankstelle (ca.
2 Min), Wie macht man einen Splinter-Kürbis (ca. 2 Min), Der
Zaubermeister (ca. 1 Min), Digitaler Dreh (ca. 2 Min), Das Wetter in
Oklahoma (ca. 2 Min).
Des Weiteren gibt es noch „Toby Wilkins über „Splinter““
(ca. 5 Minuten), eine Bildergalerie „Die Entwürfe der Kreatur“
(ca. 2 Minuten) und den Original- sowie weitere Trailer. Das ist
eine ganze Menge. Bild und Ton kann man ebenso wenig kritisieren,
wie den mitgelieferten Bonus.
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