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In
einer argentinischen Stadt geht der Wahnsinn um. Nachdem eine neue
Droge in
den Umlauf gekommen ist, ist nichts mehr wie es war. Hierzu
gesellt sich das Problem, dass ein Psychokiller umgeht. Zwei
Polizisten kümmern sich um das Problem, doch ihre Ermittlungen
laufen weitgehend ins Leere.
Unterstützung erhalten die beiden Ordnungshüter von einem
Stricher. Bald steht die Vermutung im Raum, dass eine Apokalypse
bevorsteht. Auch das Außerirdische kommen sollen. Und der
gesuchte Mörder scheint eine Stoffpuppe in Form eines Schweins zu
sein... |
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Die
Story klingt für den geneigten Trash-Fan sicherlich nicht
schlecht und als Trash-Granate respektive -Wundertüte wird "Attack
Of The Killer Hog" ja auch angepriesen. Was der Story im
geschrieben Wort zu entnehmen ist, kann beim Betrachten aber nicht
gerade einfach nachvollzogen werden. Denn dieser argentinische
Beitrag ist alles andere als leichte Kost. Das Geschehen setzt
sich aus unzähligen, meist zusammenhanglos erscheinenden Szenen
zusammen.
Hier
eines von zahlreichen Beispielen: Einem Typ wird aus dem Nichts
eine Banane zugeworfen. Bis er sie gefangen, geschält und das
erste Mal reingebissen hat gibt es zig Schnitte und Bildwechsel.
Dann schmeißt er die Banane grundlos hinter sich. Durch diesen glücklichen
Umstand hat er den Killer (Eine Handpuppe in Schweinegestallt)
umgestoßen, weswegen das Tierchen das Messer aus den Händen
verliert. Der Typ zieht seine Jacke aus. Der Mörder grunzt. Der
Typ verdrischt einen Koffer. Szene vorbei. Von diesen Szenen gibt
es derartig viele, die zusammenhanglos aneinandergereiht sind,
dass einem zwischendurch mal die Augen und das Gehirn wehtun können.
So
viele wirre Ideen, wie sie in "Attack
Of The Killer Hog" vorkommen, kann man wohl nur haben,
wenn man selbst auf dem Stoff ist, um den es in diesem Streifen
geht. Und wenn man so einen Film herstellt muss man sich ja auch
Gedanken machen, wer die Zielgruppe sein könnte. Sicherlich könnten
Amy
Winehouse oder Pete Doherty
damit etwas anfangen. Ob der Film aber für den
Ottonormalverbraucher oder den Filmfan geschaffen wurde, darf
bezweifelt werden. Aber man darf nicht übersehen, dass die ein
oder andere Szene durchaus gelungen ist. Da wurde handwerklich gut
gearbeitet. Würde man den Film in circa 587 Kurzfilme aufteilen,
wären sicherlich 100 gute dabei.
Ein großes Problem ist aber, dass der überwiegende Teil, des
Films zu Recht als Schrott bezeichnet werden darf. Klar: Hier wird
Trash dargeboten. Allerdings eine Art des Trashs, die nicht leicht
verdaulich ist. Zumindest, man muss sich wiederholen, über sehr
weite Strecken.
Auch hierfür ein kleines Beispiel: Als sehr einfallsreich
haben sich die Zuständigen für die Spezialeffekte in einer Szene
gezeigt, wo offensichtlich eine junge Frau umgebracht wird. Unter
dem mordlüsternen Grunzen des Schweinchens und Slasher-Lauten
sieht man wie am Computer-Monitor ein Bild mit den schönen Worten
„Happy First Time“ mit einem dicken roten Paint-Pinsel
verhunzt wird. Dieses soll wohl einen Angriff darstellen, bei dem
es einem die Worte verschlägt...
Gesplattert wird nicht wirklich. Es gibt zwar ein paar wenige
blutige Szenen und auch eine Szene, wo Gedärme durchgewühlt
werden, oder eine Kopf-Malträtierung, dies darf aber nur als eine
Erweiterung der sinnfreien Aneinanderreihungen gesehen werden.
Die
gefühlten 20.000 verschiedenen Schauplätze bieten natürlich
Abwechslung pur. Es kommt auch keine richtige Langeweile auf, da
es vom Inhalt her ja auch eine Abwechslung nach der anderen gibt.
Es kommt von daher eher so etwas wie Gleichgültigkeit auf. Ein
schleichender Nihilismus macht sich breit, der aus der Überforderung
des Gehirnparts stammen kann, der für das logische Denken zuständig
ist.
Da die Darsteller und die Synchronisation auch nicht gerade die
Bringer sind und Schnitt als auch die Kamera sehr gewöhnungsbedürftig,
hat man es unterm Strich mit einem nicht so guten Beitrag zu tun,
der nur für extreme Trash-Fans empfehlenswert ist. Für alle
anderen ist er wohl viel zu anstrengend zu gucken. |