Hellraiser 2 – Hellbound

Informationen

OT:Hellbound – Hellraiser II

ca. 94 Minuten

GB 1988

Regie

  • Tony Randel
Darsteller

  • Ashley Laurence
  • Clare Higgins
  • Doug Bradley
  • Kenneth Cranham
  • u.a.

Hellraiser 2 - Hellbound

Story

Vorgeschichte: siehe Hellraiser – Das Tor zur Hölle. Den Cenobiten nur knapp entkommen erwacht die junge Kirsty in der psychatrischen Klinik des machtgierigen Dr. Channard, der aufgrund ihrer Aussagen und mittels diverser Artefakte aus dem Horrorhaus versucht, die Pforten der Hölle erneut zu öffnen. Er erweckt Kirsty’s verblichene Stiefmutter Julia zu neuem Leben, nicht ahnend welche dämonischen Mächte dadurch entfesselt werden. Kirsty selbst versucht mit Hilfe der medial veranlagten Tiffany, ihren Vater aus den Fängen der Cenobiten zu befreien. In der Welt der Dämonen durchleben sie einen grauenhaften Alptraum…

Kritik

„Deine Seele werden wir zerschmettern!!!!!“ Mit „Hellbound – Hellraiser II“ ist Tony Randel (C2 – Killerinsect) ein besonderes Phänomen gelungen: Selten genug kann eine Fortsetzung eines ohnehin schon genialen Films die Qualität des Originals erreichen geschweige denn toppen. Das Sequel zu „Hellraiser – Das Tor zur Hölle“ (GB 1986) schließt nahtlos an seinen Vorgänger an, so dass es, trotz einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse zu Beginn des Films, angeraten sei, sich diesen im Vorfeld anzusehen. Basierend auf den Charakteren und abgedreht kranken Einfällen von Clive Barker (nicht auszumalen, was der machen würde, wenn er seine Phantasien nicht durchs Schreiben ausleben könnte…) wird der Zuschauer hier in die sadomasochistische Welt der Cenobiten entführt. Bereits im ersten Teil auftretende Momente werden aufgegriffen und intensiviert (z.B. die „Geburt“ von Pinhead). Die knapp 94 Minuten bieten eine intensive Vernetzung von Spannung, Atmosphäre die ihresgleichen sucht. Untermalt wird das ganze von dem schon im ersten Teil bewährten, bombastisch monumentalen Soundtrack von Christopher Young. Die stellenweise ultrablutigen Effekte sind perfekt von Image Animation (die sich ja auch für Clive Barker’ s „Cabal – Die Brut der Nacht“ verantwortlich zeigen) in Szene gesetzt und wirken als Teil der Handlung zu keiner Zeit selbstzweckhaft. Vielleicht hätte das jemand auch mal der FSK deutlich machen sollen, die es sich mal wieder nicht nehmen lies, das Seelenheil des erwachsenen Horrorfans zu erretten, indem sie ihm einfach mal 9 Minuten des Films vorenthält. Das ist jedoch noch gar nichts im Vergleich zu der ca. 75 (!) minütigen Frechheit, die sich Pro7 des öfteren erdreistet, im Fernsehen zu zeigen: Ein Freudenfest für alle Masochisten!!! Fazit: Der Film kann ohne weiteres zu den zehn Klassikern des modernen Splatterfilm gezählt werden, die man mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Hier gilt allerdings: Uncut oder gar nicht.

Bewertung

Splatter Hellraiser 2 - Hellbound
Spannung Hellraiser 2 - Hellbound
Story Hellraiser 2 - Hellbound
Ekelfaktor Hellraiser 2 - Hellbound
Atmosphäre Hellraiser 2 - Hellbound
Gesamt Hellraiser 2 - Hellbound

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