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In Los Angeles soll ein altes
Polizeirevier geschlossen werden, doch bevor es vollends lahmgelegt wird
soll es noch einmal zum Schauplatz des Schreckens werden, denn
verschiedenste Charaktere treffen sich rein zufällig an diesem Ort und
werden von einer Gang belagert.
Unter ihnen befindet sich ein
schwarzer Cop, der für die Bewachung des Gebäudes abkommandiert wird, zwei
Sekretärinnen, die ihren Feierabend verpasst haben, ein fremder Mann, dem
kein Wort zu entlocken ist da er sich vor wenigen Minuten an dem Mörder
seiner Tochter gerächt hat und schließlich landet auch noch ein
Gefangenentransport am Ort des Unheils, der ein technisches Problem hatte
und die Schwerkriminellen erst mal in dem alten Revier wegschließen
möchte.
Diese bunt zusammengewürfelte
Truppe bekommt bald Probleme mit einer jugendlichen Bande, welche sich
offensichtlich an dem wortlosen Mann rächen will. Die Gruppe weigert sich
allerdings den verstörten Mann den Randalierern zu überlassen, da es wohl
seinen sicheren Tod bedeuten würde. Die Gruppe versucht sich vielmehr gegen
die Aufständigen zu wehren, was aber nicht ohne Verluste auf beiden Seiten
vonstatten geht.
Dummerweise
benutzen die Bandenmitglieder bei ihren Feuerüberfällen Schalldämpfer,
sodass keiner in der Nähe etwas von den Schiessereien mitbekommt. Die
Gruppe im Haus ist allerdings auf externe Hilfe angewiesen, da ihnen schon
bald die Munition ausgeht... |
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John Carpenter ist ja im
Horrorbereich ein Name der für Qualität steht und da verwundert es nicht,
dass auch der recht unbekannte Film „Das Ende“, der seinerzeit auch
unter dem Titel „Assault - Anschlag bei Nacht“ (Arcade) veröffentlicht
wurde, zu überzeugen weiß. John Carpenters achter Film ist allerdings
nicht unbedingt im Horrorgenre einzuordnen, auch wenn es durchaus einige
Parallelen mit Romeros „Night of the living Dead“ gibt, in dem sich ja
auch verschiedenste Leute in einem fremden Haus arrangieren müssen, um
gemeinsam gegen den Feind bestehen zu können, der draußen wartet und keine
Chance auslässt ihnen nach dem Leben zu trachten.
Allerdings lebt der Feind in
„Das Ende“ noch, die jungen Leute scheinen aber nichts zu verlieren zu
haben und opfern sich dementsprechend der Gruppe. Dies geschieht meist in
actiongeladenen Schießereien, die zwar nicht übermäßig brutal sind, in
ihrer Gesamtheit das FSK 18 aber sicherlich rechfertigen. Neben den
zahlreichen Schusswechseln gibt es eine gute Durchleuchtung der, sich im
Haus befindlichen, Charaktere, die allerdings nicht so unterhaltend
verläuft, wie sie es wohl soll. Man erfährt zwar einiges über die
Protagonisten, vieles ist aber recht uninteressant und filmisch unwichtig.
Ebenso unwichtig sind einige der ausgeprägten Dialoge, man muss allerdings
bedenken das Carpenter seinerzeit nur ein Minibudget von 200000 Dollar zur
Verfügung hatte und mit dieser, für eine Filmproduktion schon erschreckend
kleinen Zahl, lassen sich die wenigen langatmigen Passagen durchaus
ertragen.
Zum guten Gelingen des
Streifens tragen vor allem die dichte Atmosphäre und die gut agierenden
Schauspieler bei, die dem ganzen viel Authentizität verleihen. Sicherlich
gibt es auch die ein oder andere Szene, die typisch für den amerikanischen
Film ist und deswegen an Übertreibungen und Pathos nicht spart, dies kann
man aber aufgrund der positiven Merkmale durchaus verkraften.
Carpenters Frühwerk zeigt,
wie man mit einfachsten Mitteln einen grundsoliden Film schaffen kann, der
weder an Spannung noch an Atmosphäre sowie guten Darstellern geizen muss.
Sicherlich spielen andere seiner Streifen, wie zum Beispiel "Das Ding
aus einer anderen Welt" oder "Halloween" in einer anderen
Liga, „Das Ende“ respektive "Assault- Anschlag bei Nacht"
weiß aber durchaus Schritt zuhalten, wenn auch auf einem etwas niedrigeren
Niveau.
„Das Ende“ ist für Fans
von Carpenter, guten Thrillern und B-Movies ein guter Zeitvertreib. |