Hellraiser 7: Deader

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Informationen

OT:Hellraiser 7 – Deader

ca. 88 Minuten

Rumänien, USA 2005

Regie

  • Rick Bota
Darsteller

  • Doug Bradley
  • Kari Wuhrer
  • Paul Rhys
  • Georgina Rylance
  • Marc Warren
  • u.a.

Hellraiser 7: Deader

Story

Amy Klein ist Journalistin und dafür bekannt, sich selbst in die ungewöhnlichsten Fälle einzuarbeiten um anschließend eine hervorragende Story abzuliefern. Als ihr Chef ein merkwürdiges Videoband aus Bukarest erhält, worauf schier unglaubliches zu sehen ist, wird sogleich Amy auf den Fall der „Deader“ angesetzt. Diese „Deader“ scheinen Tote wieder zum Leben erwecken zu können.

Als erste Anlaufstelle dient Amy dabei der Absender des Videos, jedoch ist dieser Absender tot, Amy findet die Leiche in erstarrter Position vor, und ein weiteres Videoband liegt neben der Leiche. Außerdem hält die Leiche einen kleinen seltsam aussehenden Würfel in der erstarrten Hand.

Amy beginnt mit diesem Würfel zu spielen, und plötzlich verschwimmen Realität und Fiktion. Auf dem Video erhält sie weitere Hinweise, die sie zu den Deadern, im Untergrund von Bukarest führen. Je näher Amy den Deadern kommt, desto schlimmer werden ihre Alpträume und desto unsicherer wird sie…

WISSENSWERTES ZUR VORGESCHICHTE:

In den Hellraiserfilmen geht es stets um einen besonderen Würfel, eine Art Zauberwürfel, dessen Code es nur sehr schwierig zu knacken ist. Macht man etwas falsch, stirbt man auf grausamste Art und Weise, gelingt es einem, öffnet sich das Tor zur Hölle und die Cenobiten ( „DieWächter der Hölle“) erscheinen…

Weitere Teile der Serie: Hellraiser – Das Tor zur Hölle

Hellbound – Hellraiser II

Hellraiser III – Hell on Earth

Hellraiser IV – Bloodline

Hellraiser V – Inferno

Hellraiser VI – Hellseeker Hellraiser VIII – Hellworld

Kritik

Die Hellraiser-Filme gelten schon lange in der Horrorgemeinde als KULT, allerdings wissen nur die wenigsten Leute, dass es inzwischen bereits 8 Teile davon gibt (Teil 8 erscheint in Kürze in den USA, wurde parallel mit Teil 7 gedreht). Die Grundidee zu Hellraiser entstammt einer Geschichte von Clive Barker. Während noch die ersten 3 Teile eine klare Linie im Bereich der Story mit sich führten, Teil 4 teils in etwas abgehoben in der Zukunft spielte (wobei ich die Rückblicke dabei schon genial empfand), hatten Teil 5 und 6 nur noch sehr wenig mit der Grundidee zu tun. Teil 7 greift diese auch wieder nur bedingt auf, Pinhead taucht leider auch hier wieder nur ab und zu auf, spielt jedoch eine wichtige Rolle gegen Ende des Filmes.

Sehr gut gefallen hat mir die düstere Atmosphäre, da der Film fast ausschließlich an düsteren Orten im Untergrund von Bukarest spielt. Versiffte Wohnungen, unheimlichen U-Bahnstationen und alte Kellergewölben machen einen Großteil der Atmosphäre des Filmes einfach aus! Dazu wird das Elend der Straße gezeigt, es wird keine scheinheilige fröhliche Welt vorgegaukelt! Außerdem handelt es sich hier um keinen Film, den man so einfach nebenbei anschauen kann. Wenn bei Amy Realität und Fiktion beginnen sich zu kreuzen, kann man ansonsten schnell den Überblick verlieren.

Die Darsteller sind auch sehr passend gewählt. Besonders sticht neben Doug Bradley (der Inbegriff des Pinhead), Kari Wuhrer (Amy) ins Auge, die ihre Rolle sehr gut spielt. Sie war bisher auch als Nebenrolle in Anaconda und Gods Army 4 zu sehen.

Auch an Spannung fehlt es nicht, die sich durchweg durch den samten Film zieht. Genial fand ich vor allem die Szene, als Amy die Leiche von Marla entdeckt. Man ist bereits darauf gefasst, dass sich in der Wohnung eine Leiche befinden muss, aber was einen dann erwartet ist genial!!! Ein Hoch auf die Maske!!!

Die Splatterszenen sind auch recht nett anzusehen, und es handelt es sich wahrlich nicht um einen Film für zartbesaitete Menschen, die kein Blut sehen können. Es könnten zwar durchaus einige Szenen dieser Art mehr auftauchen, aber dennoch ist das Gezeigte sehr lohnenswert!!! Leider tauchen die Cenobiten wieder mal nur am Rande auf und diese werden auch weniger liebevoll dargestellt als zu Beginn der Filmreihe. Sonst habe ich jedoch nichts zu meckern! Fazit: Ein MUSS für alle Hellraiser-Fans und die, die es noch werden wollen!!! Es ist keine Bedingung, dass man die vorherigen Teile gesehen haben muss, da es sich um einen eigenständigen Film handelt. Für Fans ist es alleine schon deswegen interessant, da es ein weiteres Machwerk mit Kultfigur Pinhead ist, der auch wieder öfter als in Teil 5 und 6 zu sehen ist.

Bewertung

Splatter 4_5.gif
Spannung 6.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 5.gif

Ähnlicher Film:

  • Hellraiser 1-3

Hellraiser – Hellseeker

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Informationen

OT:Hellraiser: Hellseeker

ca. 85 Minuten

USA 2002

Regie

  • Rick Bota
Darsteller

  • Doug Bradley
  • Dean Winters
  • Ashley Laurence
  • u.a.

Hellraiser - Hellseeker

Story

Trevor und Kirsty (Die Dame die früher schon in „Hellraiser“ mitspielte) fahren vergnügt auf einem Highway, als es plötzlich zu einem Unfall kommt. Trevor verliert die Kontrolle über das Auto, was zur Folge hat das beide in einem Fluss landen. Trevor kann sich befreien, für seine Ehefrau kommt aber jede Hilfe zu spät. Nach diesem Unfall hat Trevor seltsame Erlebnisse, die nicht immer real scheinen und ständig von üblen Kopfschmerzen begleitet werden. Ihm wird erzählt, dass seine Frau nie an dem Tatort gefunden wurde und das die Polizei kurz davor ist, eine Mordanklage gegen ihn einzuleiten, da Trevor vorgibt sich nur bruchstückhaft an den Unfall erinnern zu können. Trevor hat immer wieder Kopfschmerzattacken und findet sich in seinem Leben nicht mehr zurecht. Andauernd kommen irgendwelche Frauen an, die ihm erzählen, dass sie ein sexuelles Verhältnis mit ihm hätten. Und dann sind da noch die komischen, irrealen Visionen, die mit zunehmender Präsenz immer blutiger und skurriler werden… Dies ist natürlich keine gute Grundlage für ihn und die Polizei, die Wahrheit über das Verbleiben seiner Frau aufzuklären…

Kritik

„Hellraiser“ geht in die sechste Runde und man soll es kaum glauben, nach den öden Teilen 4+5 wird die Serie wieder etwas besser. An die hervorragenden Teile 1+2 kommt „Hellraiser: Hellseeker“ natürlich nicht mal im Ansatz heran, es ist aber ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Nicht zuletzt weil der Vorzeige-Cenobit Pinhead wieder so mit von der Partie ist, wie ihn die Fans sehen möchten. Zudem geht es auch in Sachen Splatter und Gore wieder mehr zur Sache (Trotz FSK 16), als in dem blutarmen Prequel. Die Story beginnt in den ersten Minuten ziemlich normal, bis es dann zu dem besagten Autounfall kommt. Im Anschluss daran, wird die ganze Sache etwas bizarr und auf den ersten Blick leicht unverständlich. Irgendwelche Szenen, in verschiedenen Zeiten und verschiedenen Gegenwarten lösen sich wirr ab und man ahnt eigentlich schon, dass nichts Gutes auf einen zukommt. Doch da täuscht man sich glücklicherweise, denn der Film versteht es das ganze Wirrwarr aufzulösen, auch wenn dafür etwas länger benötigt wird. Auch wenn es hier und da mal etwas langweiliger wird, „Hellraiser: Hellseeker“ weiß seine Zuschauer recht gut zu unterhalten. Mal werden atmosphärisch sehr dichte Szenen eingefügt und dann gibt es mal wieder Momente, die zwar wirr sind, dass Ganze aber ungemein auflockern. Zum Beispiel als Trevor plötzlich einen Krampfanfall bekommt und daraufhin einen Aal auswürgt. Eine Minute später ist es dann so, als wäre diese Situation nie passiert, was einen doch sehr nachdenklich macht. Aber wie gesagt, am Ende kommt eine sehenswerte Auflösung, die alle wirren Dinge schlüssig macht. Zwischendurch kommt es auch immer wieder zu einigen Splatter- und Goreeinlagen, die es wirklich in sich haben. Hier gibt es mal eine Gehirnoperation, da ein Metallstab durch den Kehlkopf und so weiter. Nach dem fünften Teil konnte man solche Szenen eigentlich nicht mehr erwarten und man freut sich umso mehr, dass auch mal wieder ein bisschen auf die Spezialeffekte geachtet wurde. Zu einem Comeback kommt es auch bei den Schauspielern, da Ashley Laurence wieder mit von der Partie ist. Zwar nicht in vielen Szenen, aber immerhin… Ihre Schauspielkollegen machen, wie sie auch, einen guten Eindruck, der aber natürlich von Pinheads Auftritt getoppt wird. Lange musste man auf seine kernigen Sprüche warten, die er in „Hellraiser: Hellseeker“ aber glücklicherweise wieder zum Besten gibt. „Hellraiser“ wird natürlich nie mehr so sein, wie die Saga einmal begann, aber der sechste Teil ist wirklich sehenswert und die Fans werden ohne Frage auf ihre Kosten kommen. Da kann man nur hoffen, dass die weiteren Teile ähnlich nachlegen.

Bewertung

Splatter 3_5.gif
Spannung 4.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 4.gif
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Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Hellraiser 4+5

Hellraiser 5: Inferno

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Informationen

OT:Hellraiser 5 – Inferno

ca. 90 Minuten

USA 2000

Regie

  • Scott Derrickson
Darsteller

  • Craig Sheffer
  • Nicholas Turrturo
  • Doug Bradley
  • u.a.

Hellraiser 5: Inferno

Story

Ein Detektiv namens Joseph spielt zu beginn des Films mit einem Professor Schach. Er gewinnt und geht nach dem Spiel zusammen mit seinem Partner in ein Haus in dem ein total zerfetzter Mann gefunden wurde. Der Mann wurde mit Ketten auseinandergerissen. Auf dem Tisch findet Joseph einen seltsamen Würfel mit einer Kerze drauf. Als er die Kerze genauer betrachtet findet er einen Finger drin, der von einem Kind stammt. Er lässt schließlich den geheimnisvollen Würfel mitgehen. Josephs Privatleben ist nebenbei gesagt auch nicht gerade das, was es einmal war. Er hat eine Frau und ein Kind ist aber nie zuhause und kommt immer erst spät Abends heim. Eines Nachts sammelt er auf der Straße eine Prostituierte ein und geht mit ihr in ein Hotelzimmer. Mitten in der Nacht wacht Joseph auf und geht auf die Toilette. Er greift zu dem Würfel, den er dabei hat und spielt dran rum. Der Würfel öffnet sich, wie wir es schon in anderen Hellraiserteilen kennen und es ertönt eine Musik. Als Joseph zur Tür hinausgeht ist er auf einmal ganz wo anders und er sieht überall Dämonen um sich. Er erwacht plötzlich und denkt es sein nur ein Traum gewesen. War es aber nicht! Als er am nächsten Tag im Polizeirevier ist bekommt er einen Anruf von der Prostituierten, die noch immer im Hotelzimmer ist. Sie hat furchtbare Angst und er hört nur noch Schreie. Als er und sein Partner hinfahren entdeckt man sie tot und schlimm zugerichtet. Neben ihr findet Detektiv Joseph wieder einen Kinderfinger. Das ganze lässt ihn nicht in Ruhe und er versucht den Fall zu lösten. Dabei stößt er auf einen Mann, der ihm vom Ingenieur erzählt. Der Ingenieur steckt anscheinend hinter all dem seltsamen was zur Zeit geschieht. Joseph will nun alles über den Ingenieur wissen und forscht weiter dran rum. Er bekommt aber eine Warnung die lautet so: „Wenn du den Ingenieur jagst, dann jagt er dich“. Das nimmt Joseph aber nicht ernst. Er forscht weiter nach. Dabei verschwinden immer mehr die Grenzen zwischen Traum und Realität. Joseph kommt sich auf einmal so vor als ob der Ingenieur mit ihm ein fieses Spiel spielt. Da gibt es aber noch etwas, dass Joseph stört. Und zwar hat man bei allen Morden, inzwischen 3, seine Fingerabdrücke gefunden. Aber er hat es nicht getan. Joseph kommt sich so vor, als ob er in einem Alptraum ohne Erwachen steckt. Irgendwann findet er aber die Grausame Wahrheit heraus. So ich glaube Jetzt habe ich schon zuviel gesagt und will es hierbei belassen!

Kritik

Um es gleich zu sagen, Hellraiser 5 ist keine direkte Fortsetzung zu anderen Teilen, sonder einfach ein Film für sich, der irgendwann in unserer Zeit abspielt. Das einzige was den Film mit anderen Teilen verknüpft ist der Würfel (Lamet Configuration), Pinhead (der leider nur sehr selten zu sehen ist), die Hölle und das Thema an sich. Um es anders zu sagen, „Hellraiser 5 – Inferno“ ist ein eigenständiger Horrorthriller der nur Elemente von den Vorgängern benutzt. Das hat mir selber aber gar nichts ausgemacht, ich hab den Film so akzepiert wie er ist ohne dauernd die Verbindung zu den Vorgängern zu suchen. Wenn man den Film so anschaut wie ich werden die meisten auch sehen, dass „Hellraiser 5 – Inferno“ ein guter Film ist! Als erstes gebe ich ein großes Lob an die Story des Filmes. Denn die ist wirklich, meiner Meinung nach, sehr gut. Am Anfang kommt der Film noch eher wie ein Krimi rüber, dann nach und nach kommen mysteriöse Sachen und am Schluss ist der Film dann eigentlich nur noch ein Horrorfilm. Am Anfang noch alles einigermaßen gut durchschaubar, aber gegen Später wirft der Film dann doch ein paar Fragen auf. Aber keine Angst, die werden am Ende alle beantwortet. Ach so! Der Film hat Story mäßig ein super unvorhersehbares Ende, dass meiner Meinung nach genial umgesetzt wurde. Man denkt auch im nachhinein noch mal über den Film nach. Neben der sehr guten Story hat der Film auch noch eine ziemlich gute Atmosphäre. Das bekommt man vor alle so gegen Schluss zu spüren, wenn Joseph nicht mehr weiß, was Traum und Realität ist und sich beides Vermischt. Der Film ist dann noch sehr Spannend. Die Spannung steigert sich von Anfang an und nimmt immer mehr und mehr zu, bis es dann zum Showdown geht. Besonders spannend fand ich die Stelle als Joseph träumt, wie er ins Krankenhaus geht um nach seinen Eltern zu sehen und beide tot sind. Er wacht auf geht ins Krankenhaus und es erwartet ihn eine ähnliche Szene wie im Traum. Ein weiterer Punkt, den man bei allen Hellraiserteilen nicht vergessen darf sind die Splatterszenen. In diesem Punkt ist Hellraiser 5 deutlich harmloser ausgefallen, wie seine Vorgänger. Aber keine Angst, der Film ist trotzdem ab 18 freigegeben und enthält doch die ein oder andere Goreszene, die wir nicht im Fernsehen zu sehen bekommen. Auch die Schauspielerische Leistung ist ziemlich gut vertreten, für einen Horrorfilm versteht sich! Als Pinhead haben wir wieder Doug Bradley der zwar selten kommt, aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt! Die Rolle von Joseph übernimmt Craig Sheffer, der super Spielt! Man kann sich richtig in ihn hineinversetzten! Ansonsten spielen eigentlich alle nicht schlecht, aber ich denke am besten ist schon Craig Sheffer. Es gibt aber noch 2 Kontrapunkte. Zum einen hat der Film doch ein paar Längen, die man etwas auflockern hätte können. Ist aber nicht so schlimm, kommt ja in vielen anderen guten Filmen auch vor. Ein weiterer Kontrapunkt gilt für die deutsche Synchronisation. Und zwar handelt es sich eigentlich nur um die Stimme von Pinhead. Pinhead redet in einer anderen Stimme, als wie wir es aus anderen Hellraiserteilen kennen. Ich finde die Stimmen aus den Vorgängern aber besser. Dies gilt aber nur für die deutsch Fassung, denn in der Englischen redet er wie immer! Ansonsten kann ich euch die deutsche Fassung eigentlich nur empfehlen, da sie wirklich komplett ungeschnitten ist. Bei den Vorgängern hingegen greift man lieber zur englischen. Auf jeden Fall kann ich den Film eigentlich an alle weiterempfehlen, auch an die, die sonst kein Hellraiser mögen. Für Hellraiserfans ist der Film sowieso ein muss. Um alle Hellraiserfans vor einer Entäuschung zu bewahren sag ich euch gleich: Ihr dürft den Film nicht als Fortsetzung sehen! Seht in einfach so, als wäre der Film ein Film für sich. Dann werdet ihr in sicher, genau wie ich, gut finden. Da der Film nicht übermäßig brutal ist, denke ich, dass auch jeder, der gerne Mysteriethriller anschaut auch hier seinen Spaß finden wird! Den der Film ist wirklich ziemlich gut!

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 4_5.gif
Story 5_5.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 5_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Hellraiser…

Hellraiser 5: Inferno

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Informationen

OT:Hellraiser 5 – Inferno

ca. 90 Minuten

USA 2000

Regie

  • Scott Derrickson
Darsteller

  • Craig Sheffer
  • Nicholas Turrturo
  • Doug Bradley
  • u.a.

Hellraiser 5: Inferno

Story

Detectiv Joseph liebt Rätsel aller Art, schon als Kind war er davon sehr begeistert. Eines Tages werden er und sein Kollege zu einem bestialischen Mord gerufen. Eine Person wurde förmlich auseinandergerissen. Bei näherem Hinsehen entdeckt Joseph dass die ermordete Person früher mit ihm zur Schule gegangen ist. Da er ihr damals das Leben zur Hölle gemacht hat, geht ihm der Tod auch nicht sonderlich nahe. Lediglich die Grausamkeit dieses Mordes interessiert ihn. Dann findet er in dem Raum einen merkwürdigen Würfel mit einer Kerze drauf und er nimmt ihn mit. Außerdem finden sie noch den Finger eines Kindes in dem ganzen Gewirr von Körperteilen.

Spät am Abend lässt sich Joseph kurz bei seiner Familie blicken (Frau und Tochter für die er niemals Zeit hat) und verschwindet dann wieder, weil er angeblich noch an einem Fall arbeiten muss. In Wahrheit geht er jedoch in ein Hotelzimmer wo bereits eine Prostituierte auf ihn wartet. Die beiden haben Sex und als sie danach friedlich im Bett einschläft, geht Joseph ins Badezimmer und packt dort den Würfel aus, nach ein paar Handgriffen öffnet sich der Würfel und irgendetwas scheint sich zu verändern. Als er aus dem Badezimmer heraustritt, befindet er sich nicht mehr im Hotelzimmer, sondern in einer anderen Dimension. Dämonen umringen ihn und streicheln ihn unter seiner Haut. Als er später wieder in dem Bett erwacht, denkt er, es sei nur ein Alptraum gewesen.

Einen Tag später auf der Arbeit erhält Joseph plötzlich einen panischen Anruf von der Prostituierten aus dem Hotelzimmer und schließlich macht er sich gemeinsam mit seinem Partner auf den Weg dorthin. In der Dusche erwartet die beiden Detectivs grauenvolles – das Mädchen ist tot, brutal ermordet und neben ihr ein weiterer Kinderfinger.

Joseph spürt, dass das noch lange nicht alle Morde waren, sondern dass es vermutlich noch mehr werden und dass das Kind noch lebt und er es retten muss, um so wenigstens einmal etwas gutes zu tun. Die Gerichtsmedizin bestätigt seinen Verdacht, das Kind muss noch gelebt haben, als man ihm die Finger abtrennte. Bei seinen Ermittlungen werden nun immer mehr Menschen getötet, immer liegt ein Kinderfinger bei den Leichen und er erfährt, dass ein gewisser Kerl namens „der Ingenieur“ etwas mit der ganzen Sache zu tun haben muss. Er beschließt diesen zu jagen und schließt auch die Warnung eines Freundes aus, dass wenn man den Ingenieur jagt, dieser dann auch einen selbst jagt. Bei den Ermordeten handelt es sich stets um Bekannte von Joseph und bald liegt auch der Verdacht nahe, dass er etwas damit zu tun hat. Er verstrickt sich immer tiefer in den Fall und bald schon verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Alptraum.

^v^ WISSENSWERTES ZUR VORGESCHICHTE: ^v^

Bei dem Würfel, um den es in allen Hellraiserfilmen geht, handelt es sich um eine Art Schlüssel. Löst man das Rätsel des Würfels (man stelle sich eine Art Zauberwürfel vor), dann öffnet sich das Tor zur Hölle und die Zenobiten erscheinen. Gelingt es einem nicht das Rätsel des Würfels zu lösen und man macht dabei etwas falsch, wird man zerstückelt.

Bisher erschienen:

Hellraiser – Das Tor zur Hölle

Hellbound Hellraiser II

Hellraiser III – Hell on Earth

Hellraiser IV – Bloodline

Hellraiser V – Inferno

Kritik

Bei dem Film handelt es sich um den bereits 5. Teil der Hellraiser Filme. Alle Teile handeln von einem Würfel, der das Tor zur Hölle öffnet. Man braucht jedoch nicht alle Teile gesehen zu haben, um den Film zu verstehen. Gerade bei diesem Teil hier sollte man nicht mit früheren vergleichen. Der Film besitzt eine eigene Story und hat nur aufgrund des Würfels noch etwas mit seinen Vorgängern zu tun.

Der Film ist durchweg spannend. Man gerät irgendwie in den Bann des Films, weil man nicht genau weiß, was als nächstes geschieht. Zunächst scheint es sich eher um einen Kriminalfilm zu handeln, in dem ein irrer Mörder in der Pearcing- Szene herumläuft und bestialisch Leute abschlachtet, erst mit der Zeit entwickelt sich der Film immer mehr zu einem richtigen Horrortrip. Die Story ist wieder einmal genial!!!

Mein einzigstes Manko an dem Film besteht in der viel zu kurzen Anwesenheit von Pinhead (Anmerkung für Unwissende: Pinhead ist die Kultfigur, die durch Hellraiser entstanden ist und die in allen Teilen mitwirkt, er gehört zweifelsohne in eine Reihe mit Jason, Freddy Krüger usw…). In diesem 5. Teil bekommt man ihn leider nur sehr kurz zu Gesicht und ich hoffe, dass dies bei möglicherweise weiteren Teilen wieder abgeändert wird.

Die Zenobiten sind wieder sehr schön phantasievoll gestaltet worden und sie halten auch so einige schöne blutige Actionszenen bereit (noch eine Anmerkung: Bei den Zenobiten handelt es sich um die Wächter der Hölle).

In Sachen Atmosphäre könnte der Film nicht besser sein. Durch das Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und Alptraum, wirkt der Film fast wie ein böses Märchen. Es gibt einige gute Szenen, bei denen man selbst ins schmunzeln gerät. Dinge die Joseph erst träumt und die dann kurz darauf genau so geschehen, einfach genial und nahezu mystisch!

Splattertechnisch bietet der Film diesmal relativ wenig. Es sind zwar ein paar sehr schöne Szenen enthalten, aber leider halt nur ein paar. Dennoch sehe ich da mal drüber hinweg, da die Story das wieder gut macht. In den vorherigen Teilen waren es halt sehr viel mehr blutige Szenen, die auch mehr ins Detail gingen.

Die Schauspieler überzeugen auf ganzer Linie, selbst Pinhead mit seinem kurzen Auftritt. Besonders Joseph nimmt man seine Rolle sehr gut ab.

Bewertung

Splatter 2_5.gif
Spannung 5.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 3_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Hellraiser…

Hellraiser 5: Inferno

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Informationen

OT:Hellraiser 5 – Inferno

ca. 90 Minuten

USA 2000

Regie

  • Scott Derrickson
Darsteller

  • Craig Sheffer
  • Nicholas Turrturo
  • Doug Bradley
  • u.a.

Hellraiser 5: Inferno

Story

Joseph Thorne, ein Cop, wird mit seinem Kollegen zu einem Mord gerufen. Eigentlich ist dies nichts besonderes, allerdings ist der Getötete grausam aus dem Leben geschieden. Er nur noch ein Klumpen zerfetztes Fleisch und als Joseph erfährt das es ein alte Schulkollege war, beruhigt ihn das auch nicht gerade. Der sowieso vom Leben gebeutelte Polizist, der ein Problem mit Drogen und seiner Frau hat, findet am Tatort einen komischen, metallischen Würfel und lässt ihn, ohne das andere davon erfahren, mitgehen.

Den Würfel nimmt er mit in sein angemietetes Hotelzimmer, in dem schon eine Hure auf ihn wartet. Nach einer schnellen Nummer schnappt er sich den Würfel, um ihn im Bad auszuprobieren. Er probiert die metallischen Teile so zu verschieben das der seltsame Gegenstand eine andere Form annimmt und muss plötzlich feststellen das eine art Automatisierung vonstatten geht. Es scheint als ob eine Geisterhand den Würfel zusammenbaut. Als er nach diesem komischen Erlebnis das Bad wieder verlässt, gelangt er nicht in das Zimmer, welches sich da vorher befand, nein, er scheint eine andere Welt betreten zu haben in der sich schreckliche Dämonen um ihn „kümmern“.

Als Joseph nach diesem schlimmen Alptraum wieder in seinem Büro ist, erhält er einen Anruf von der Prostituierten, mit der er die Nacht verbracht hat. Sie schreit und scheint völlig aufgelöst zu sein. Er beschließt umgehend mit seinem Kollegen das Hotelzimmer aufzusuchen, doch als die beiden ankommen müssen sie etwas Schreckliches sehen. Die Frau wurde bestialisch unter der Dusche ermordet und selbst ein Laie würde sehen, dass Joseph Tatverdächtiger Nummer 1 ist. Seltsam ist nur das sowohl der ersten, als auch der zweiten Leiche jeweils ein abgetrennter Kinderfinger beigelegt wurde …

Also müssen die beiden Mordfälle etwas gemeinsam haben und komischerweise scheint Joseph auch irgendetwas damit zutun zu haben. Er steigert sich von nun an in diesen Kriminalfall rein und muss beobachten das immer mehr Leute getötet werden und jeweils ein Finger im näheren Umkreis der Leiche zu finden ist. Joseph scheint dazu den Realitätssinn zu verlieren und findet sich immer wieder in einer schrecklichen, brutalen Welt wieder. Doch er gibt nicht auf und will das Kind, dessen Finger immer weniger werden, retten.

Kritik

Hellraiser ist eine Reihe von fünf ( bald sogar sechs ) Teilen, die im Jahre 1987 ihren Anfang in Clive Barkers Meisterwerk „Hellraiser – Das Tor zur Hölle“ fanden. Das Sequel, dass kurze Zeit später entstand konnte an diesen Film noch anknüpfen, ihn sogar toppen. Doch ab dem dritten Teil ging dann die Miesere los und die Reihe wurde verhunzt. Zwar gab es bei „Hellraiser 3“ noch eine Menge Splatter, was von der schlechter werdenden Story ablenkte. Teil vier zeigte aber, dass jetzt wohl bald Schluss ist, da er storytechnisch kaum noch an die Vorgänger erinnerte. Und nun folgt der fünfte …

Auch hier gibt es leider kaum noch Vergleiche, die man ziehen kann und es fällt schwer den Film als einen eigenständigen zu betrachten, da er zu einen den „Hellraiser“ Namen trägt und zum anderen die Hauptfigur „Pinhead“ mitspielt, wenn auch nur sehr kurz. Ein Freund, mit dem ich diesen Film zusammen geguckt habe, meinte nach dem Betrachten nur :“Wat ein Scheiß!“ und „Hätte Clive Barker doch die Filmrechte nie verkauft!“. Irgendwie hat er sicherlich recht, wenn man den Film aber als eigenständigen Horrorfilm betrachtet, ist er meiner Meinung nach gar nicht so schlecht.

Die Story ist nämlich recht spannend und auf jeden Fall mysteriös und voller Rätsel. Allerdings sollte man nicht denken, wie schon gesagt und wie es mein Freund gemacht hat, dass es sich um einen echten Hellraiser handelt, denn dann wird die Story recht schnell langweilig und man sehnt sich vergeblich nach den berühmt berüchtigten Splatterszenen. Recht blutig ist der Film trotzdem und das FSK 18 geht voll und ganz in Ordnung. Besonders erwähnenswert finde ich eine Ekelszene in der sich zwei weibliche Cenobiten um den Protagonisten kümmern. Sie streicheln ihm zärtlich die Brust, was allerdings nicht über sondern unter der Haut geschieht.

Schauspieltechnisch und atmosphärisch ist der Film gut gelungen, allerdings nicht überragend und so ist festzustellen das „Hellraiser Inferno“ ein recht guter Film ist, aber nach dem vierten Teil der viert schlechteste ist.

Bewertung

Splatter 3.gif
Spannung 3_5.gif
Story 3_5.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
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Ähnlicher Film:

  • Hellraiser…

Hellraiser 4 – Bloodline

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Informationen

OT:Hellraiser: Bloodline

ca. 82 Minuten

USA 1996

Regie

  • Alan Smithee
Darsteller

  • Bruce Ramsay
  • Valentina Vegas
  • Doug Bradley
  • u.a.

Hellraiser 4 - Bloodline

Story

Wissenswertes zur Vorgeschichte:

In den Hellraiserfilmen geht es stets um einen besonderen Würfel, eine Art Zauberwürfel, dessen Code es nur sehr schwierig zu knacken ist. Macht man etwas falsch, stirbt man auf grausamste Art und Weise, gelingt es einem, öffnet sich das Tor zur Hölle und die Zenobiten ( Wächter der Hölle) erscheinen…

Inhalt:

Unsere Geschichte beginnt im Jahre 2127 auf der Raumstation Minos. Paul Mechant, der Befehlshaber des Raumschiffs befindet sich dort als einzigster, da er seine gesamte Crew weggeschickt hat, um seinen Plan zu vollenden. Da er sich jedoch nicht mehr in der ursprünglichen Umlaufbahn seines Schiffes befindet, wird das Millitär auf ihn aufmerksam und beginnt das Raumschiff einzunehmen. Mechant versucht derweilen mit Hilfe eines Roboters den Würfel, der das Tor zu Hölle öffnen kann, zu knacken. In dem Moment als es ihm scheinbar gelingt (Pinhead erscheint vor seinen Augen für kurze Zeit), nehmen ihn die Soldaten gefangen und ein längeres Verhör beginnt. Mechant wird von der jungen Offizierin Rimmer verhört…

Während diesem Verhör erfahren wir nun endlich die Geschichte des Würfels!

Paris 1784: Philipp LeMechant (Vorfahre von Paul) ist ein bekannter und begnadeter Spielzeugmacher. Eines Tages erhält er von Duc de L´Isle (Frankreichs größter Magier), den Auftrag einen Würfel zu bauen… es wird Philipps Meisterwerk. Duc de L´Isle beschwört in einem Ritual, bei dem er eine junge Frau opfert, einen Dämon mit dem Namen Angelique heraus. Der Würfel dient ihm nun als Tor zur Hölle. Philipp wird heimlich Zeuge von der Tat. Der Dämon ist jedoch nicht allzu friedlich, verstümmelt Duc sehr und vergnügt sich mit seinem jungen Diener. Philipp will seinen Fehler wieder gut machen, wird jedoch selber Opfer der Dämonin, allerdings schafft er es noch, seine Frau und seinen kleinen Sohn zu warnen…

1996: Angelique taucht immer wieder in den Träumen des Architekten John Mechant auf. Eines Tages begegnen sich die beiden tatsächlich. John hat gerade ein Gebäude entworfen, dass stark dem Würfel ähnelt. Angelique will nun mit Johns Hilfe dieses Gebäude dazu nutzen, um das Tor zur Hölle erneut zu öffnen und somit die Zenobiten auf die Erde zu lassen. Angelique erhält Besuch von Pinhead, der sie tatkräftig unterstützt… sprich die beiden killen ein paar Leute… es kommt zum Inferno und John gelingt es schließlich mit Hilfe einer List Angelique und Pinhead wieder zurück in die Hölle zu schicken…

Back in 2127: John beendet seine Geschichte hier und erklärt Rimmer, dass sie im falschen Moment auf das Raumschiff gekommen sind, da er gerade das Tor geöffnet hatte. Sein Plan war es, das Tor zu öffnen, die Zenobiten herauskommen zu lassen und dann das ganze Schiff in die Luft zu jagen, um somit die Hölle zu zerstören. Jetzt sind die Zenobiten auf dem Raumschiff… die Soldaten ebenfalls…

Kritik

Da gibt’s nichts, der Film ist einfach nur genial, genau wie seine 3 Vorgänger. Besonders gut gefiel mir, dass man nun endlich einmal die Geschichte um den Würfel erfährt. Trotz Raumschiff/Weltallkrams wirkt der Film in keinster Weise übertrieben, da durch die beiden Geschichte von früheren Zeiten man wieder in die Normalität zurück geholt wird. Zwar erinnern die Raumschiffszenen (besonders am Schluss) einen stark an die Alienfilme, jedoch geht es hier wesentlich brutaler und schneller zur Sache.

Der Film basiert mal wieder auf einem Roman von Clive Barker „The Hellbound Hearts“, den ich leider noch nicht gelesen habe, aber das wird ich noch eines Tages nachholen!

Der eigentliche Regisseur Kevin Yagher ( von ihm stammen die Chuckypuppe, sowie der Crypt Keeper, Hellraiser-Bloodline sollte sein Regiedebüt sein) zog kurz nach den Dreharbeiten seinen Namen aus dem Film zurück, da man ihm nicht erlauben wollte, seinen ursprünglich 110 Minuten langen Film in der Art und Weise, wie er es wollte, herausbringen zu lassen. Der neue Regisseur Alan Smithee ordnete sogar noch Nachdrehs an und ging auf die gewünschten Änderungen ein. Zwar hätte ich nur allzu gerne mal den Film in dem Zustand gesehen, in dem ihn Kevin Yagher rausbringen wollte, jedoch finde ich den Film dennoch geil! Schließlich handelt es sich um einen Streifen aus der Hellraiserreihe und die muss man einfach alle alle gesehen haben, zumindest wenn man zu der Gattung Horrorfilmfreak gehört, wie meine Wenigkeit!

Die Schauspielerische Leistung ist soweit ok, Pinhead überzeugt durchaus mal wieder und macht seinem Namen alle Ehre! Schön, dass man ihn diesmal auch etwas häufiger bei der „Arbeit“ begutachten kann. Die restlichen Zenobiten wurden ebenfalls schön hergerichtet… Kompliment an die Maske! Jedoch ist ja eh keiner mit Pinhead zu vergleichen, der schließlich zu einer der Kultfiguren der Horrorgeschichte wurde. Für die Unwissenden unter Euch, wie der Name „Pinhead“ schon sagt, handelt es sich dabei um eine Gestalt die überall im Kopf Nadeln stecken hat.

Bewertung

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Gesamt 4.gif

Ähnlicher Film:

  • andere Hellraiser

Hellraiser 4 – Bloodline

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OT:Hellraiser: Bloodline

ca. 82 Minuten

USA 1996

Regie

  • Alan Smithee
Darsteller

  • Bruce Ramsay
  • Valentina Vegas
  • Doug Bradley
  • u.a.

Hellraiser 4 - Bloodline

Story

Raumstation "Minos", im Jahr 2127 : 130 Jahre nachdem sein Vorfahr John, ein New Yorker Architekt, im Kampf mit den Cenobiten den Tod fand, bereitet sich der Ingenieur Paul Merchant auf die letzte Konfrontation mit den Kreaturen aus der Hölle vor. Zu diesem Zweck baut er eine Raumstation um, die als Falle dienen soll. Als er die Besatzung von Bord schickt und mit der Station in die Erdumlaufbahn steuert, wird eine Einheit Elitesoldaten in Marsch gesetzt, um ihn unter Arrest zu stellen. Aber Merchant hat Pinhead bereits gerufen. Verzweifelt versucht er die Offizierin Rimmer von der unvorstellbaren Gefahr zu überzeugen, in der sie alle schweben. Und er erzählt ihr die Geschichte seiner Familie… Als den Soldaten klar wird, dass sie sich nicht mehr alleine an Bord der Station befinden, ist es bereits zu spät. Einer nach dem anderen wird von den Cenobiten auf bestialische Weise umgebracht und Merchant bleibt nicht mehr viel Zeit, das zu beenden, was vor Generationen begonnen hat…

Kritik

folgt in Kürze

Bewertung

Splatter 4_5.gif
Spannung 4_5.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4_5.gif

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Hellraiser 3 – Hell On Earth

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OT:Hellraiser III – Hell On Earth

ca. 93 Minuten

USA 1992

Regie

  • Anthony Hickox
Darsteller

  • Terry Farrell
  • Doug Bradley
  • Paula Marshall
  • Kevin Bernhardt
  • u.a.

Hellraiser 3 - Hell On Earth

Story

Joey ist eine Reporterin, die in einem New Yorker Krankenhaus unterwegs ist um dort einige Informationen für ihre neuste Reportage zu sammeln. Plötzlich sieht sie wie ein stark blutender Mann eingeliefert wird. Sein ganzer Körper weist schwere Wunden auf, die von an Ketten hängenden Haken verursacht wurden. Die Haken stecken immer noch in ihn und kurz nach seiner Einlieferung wird er plötzlich von ihnen zerfetzt. Terri, eine junge Frau, war Zeugin des Vorfalls, will aber anfänglich nicht darüber reden, doch Joey findet heraus das der Vorfall irgendetwas mit einer berühmten Diskothek zu tun hat, dem „Boiler Room“.

Der „Boiler Room“ Besitzer J.P. Monroe ist vor kurzer Zeit in den Besitz einer mysteriösen Statue gekommen, der „Säule der Seelen“, in der die Cenobiten am Ende des Vorgängerfilms gefangen wurden. Durch einen dummen Zufall geschieht es das ein wenig Blut von J.P. auf die Statue tropft und ihr somit neues Leben einhaucht. Pinhead, der Anführer der dämonischen Cenobiten, erwacht und zieht als erstes die Bettbekanntschaft von J.P. in die Statue um Energie zu tanken. J.P. ist von nun an ein willenloser Sklave, der einzig dafür da ist Nachschub zu besorgen.

Joey, die Reporterin, ist inzwischen in den Besitz eines rätselhaften Würfels gekommen, der mit dem Tod des im Krankenhaus eingelieferten Mannes zu tun hat und mit dem man das Tor zu Hölle öffnen kann.

J.P. ist auf der Suche nach weiteren Opfern für Pinhead ist, ruf seine Exfreundin Terri an, die mittlerweile bei Joey lebt, da die beiden Frauen sich angefreundet haben. Terri besucht ihn und kurz nach der Ankunft versucht J.P. sie in die Statue zu stoßen, was aber misslingt. Stattdessen gelingt es Terri, J.P. in selbige zu schubsen und Pinhead nimmt das Opfer gerne an. Denn nun hat er genug Energie die Statue zu verlassen.

Der befreite Pinhead macht sich in den Discosaal auf um die Besucher schrecklich niederzumetzeln und einige von ihnen in seine neue Armee der Untoten zu rekrutieren. Mit diesen neuen Cenobiten versucht Pinhead nun Joey den mysteriösen Würfel abzunehmen, da er mit seiner Hilfe vernichtet werden kann…

Kritik

Es war eigentlich im Vorhinein klar das der dritte Teil der Serie seine Vorgänger „Hellraiser – Das Tor zur Hölle“ und „Hellbound – Hellraiser 2“ nicht toppen könnte aber trotzdem ist dies ein Streifen der besseren Sorte. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen fließt in „Hellraiser 3 – Hell on Earth“ wesendlich mehr Blut und Freunde des Splatter werden sich über einige Szenen sehr freuen, was insbesondere die Discoszene betrifft.

Atmosphärisch ist er im Gegensatz zu mach anderen Filmen wirklich um Welten besser, allerdings hat „Hellraiser 3“ nun mal das Problem, dass er mit seinen Vorgängern verglichen wird. Dafür gibt es aber einige Informationen über Pinhead, die schon recht interessant sind für Leute, die sich richtig mit den Filmen beschäftigen. Auch neu ist das es eine ganze Menge neue Cenobiten gibt, die meiner Meinung nach richtig für Stimmung sorgen. Die „neuen“ kommen allerdings nicht aus einer anderen Welt sondern werden in der Disco geschaffen. Pinhead tötet die Menschen auf die verschiedensten Arten und nach dem Tod weisen die Cenobiten die Eigenschaften auf, wie sie getötet wurden. Als Beispiel wäre da der „Discman“ zu nennen, der in der Disko von CDs getötet wird und im Anschluss diese als Gesichtsschmuck trägt ( natürlich richtig im Gesicht ) und auch seine Opfer mit diesen Tonträgern niederstreckt.

Gute schauspielerische Leistungen, ein passender Soundtrack, hervorragende Masken und Topkulissen runden den Film ab, der als erster der Reihe nicht in England sondern in Amerika gedreht wurde.

Ein kurzes Wort über die verschiedenen Fassungen dieses Streifens muss ich noch los werden. Ich selber besitze die DVD von Laser Paradiese und die VHS Kassette des GMT Label, die Pinhead 3 heißt. Beide sind uncut aber es gibt auch noch einen Director’s Cut von Screenpower. Von der deutschen Version des Highlight Video Label würde ich allerdings abraten, da es völlig verstümmelt ist, genau wie die beiden Vorgänger bei diesem Label.

Horrorfans möchte ich diesen Film selbstverständlich empfehlen und auch alle denen, die Pinhead ins Herz geschlossen haben. Leute mit schwachem Magen sollten von diesem Film allerdings Abstand nehmen, da doch einige heftige Splatterszenen zu sehen sind.

Bewertung

Splatter 5.gif
Spannung 5.gif
Story 4_5.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 4_5.gif

Hellraiser 2 – Hellbound

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Informationen

OT:Hellbound – Hellraiser II

ca. 94 Minuten

GB 1988

Regie

  • Tony Randel
Darsteller

  • Ashley Laurence
  • Clare Higgins
  • Doug Bradley
  • Kenneth Cranham
  • u.a.

Hellraiser 2 - Hellbound

Story

Hellraiser 2 knüpft sich direkt an das Ende von Hellraiser 1 an. Und zwar ist Kirsty den Cenobieten gerade noch entkommen und schloss das Tor zur Hölle mit Hilfe des Zauberwürfels. Das alles sehen wir in den ersten 5 Minuten als kurze Zusammenfassung. Als sie der Polizei die Geschichte erzählt wird sie für verrückt erklärt und in die Klapse gesteckt. Sie erzählt die Geschichte natürlich auch ihrem Arzt. Der glaub ihr zwar, gibt es aber nicht zu. In dem Haus, wo Larry und Julia gewohnt haben (das Haus aus Teil 1), findet die Polizei eine blutige Matratze. Der Arzt von Kirsty ordnet an die Matratze zu sich nach Hause zu schaffen. Auf der Matratze ist Julia gestorben. Kirsty weiß das und will das man die Matratze vernichtet. Aber der Arzt hat ganz andere Pläne! Und zwar nimmt er einen schwerverrückten mit nach Hause legt ihn auf die Matratze und gibt ihm ein Skalpell. Nun schneidet der Irre an sich herum, so dass das Blut nur so läuft. Durch das Blut entsteht auch einmal wieder Julia. Julia hat aber noch keine Haut und verlangt vom Arzt Blut. Also bringt der ein paar Irre aus der Psychiatrie. Nun hat Julia genug Blut, dass sie wieder normal aussieht. Währenddessen träumt Kirsty von ihrem toten, gehäutetem Vater, der in der Hölle ist. Er will das Kirsty ihm Hilft. Kirsty geht in das Haus von dem Arzt und entdeckt die ganzen toten Irren. Sie wird überwältigt. Der Arzt hat immer noch nicht genug. Er öffnet mit Hilfe des Zauberwürfels und einer Patientin das Tor zur Hölle und geht mit Julia rein. Sein Ziel, er will die Hölle regieren. Das lässt sich Pinhead aber auch nicht gefallen! Als Kirsty aufwacht ist das Tor zur Hölle noch offen. Sie geht rein um ihren Vater zu finden. Es beginnt ein Alptraum ohne Erwachen.

Kritik

Über die Story kann man noch so viel sagen, dass ich 1000 Wörter zusammenkriege. Aber das ist ja nicht in euerm Interesse und deshalb denke ich, dass ich ab hier ein Schlussstrich mache. Bis zu dem Punkt wo Kirsty in die Hölle geht vergeht ungefähr die Hälfte des Films. Und über die andere Hälfte darf man gar nichts erzählen, man muss sie einfach selber erleben! Auf jeden Fall hab ich hier mal die erste Hälfte des Films grob zusammengefasst! So! Wie soll ich anfangen? Hellraiser 2 – Hellbound ist eine sehr gelungene Fortsetzung, mit einer völlig neuen Story. Vielleicht ist Hellraiser 2 sogar der beste Teil der Reihe! Der größte Unterschied zu den anderen Teilen ist, dass es diesmal nicht nur auf der Erde abspielt, sondern großteils direkt in der Hölle. Und dass hat man sehr genial geschafft rüberzubringen. In den ersten 45 Minuten ist schon eine gewisse Spannung da, aber ab da wo es in die Hölle geht ist totale Hochspannung angesagt!!! Hier kann man nämlich mit wirklich allem rechnen. Ich hab in irgendeinem Bericht schon mal gelesen, dass man meinen Könnte das der Film Zeigt wie man sich die Hölle vorstellen könnte. Das kann ich wirklich nur bestätigen! Man kann schon fasst sagen, dass Hellraiser 2 mehr als nur ein Film ist! Denn ca. 40 Minuten des Films spielt in der Hölle ab, die mit gewaltigen und beeindruckenden Bildern zeigt wie die Hölle sein könnte. Die Hölle wird in Hellraiser nicht dargestellt, so wie sie sich die meisten vorstellen (Feuer, Teufel, In einer Höhle, ihr wisst schon!). Und zwar ist hier die Hölle ein riesiges dunkles Labyrinth, in dem lauter unvorhersehbare Dinge geschehen. Es kann z.B. schnell passieren, dass man plötzlich in einer Maschine steht, die aus einem einen Cenobieten macht. Für alle die es nicht wissen: Ein Cenobiet ist ein Dämon, der ein Mensch war und unvorstellbare Qualen erleiden musste (Gehäutet, auseinandergerissen, Nägel in der Kopf,…). Auf jedenfall wirkt die Hölle in Hellraiser 2 überzeugend wie in keinem anderen Film. In diesem Film bekommt auch der heimliche Star der Hellraiserreihe (Pinhead) eine Geschichte. Die Verrat ich jetzt aber nicht. Ich sag nur: Hier erfahren wir wie er seine Nägel in den Kopf bekam und wer er früher einmal war. Die Schauspielerin Ashley Laurence, die die Kirsty spielt, macht ihre Sache sehr gut. Ebenfalls auch der Arzt und Julia. Es hat sogar Frank aus Teil 1 einen kurten Auftritt, der sehr überraschend kommt. Zu den Versionen muss ich folgendes sagen! Ich rede hier von der uncutfassung in Originalsprache! Die deutsche Fassung ist überhaupt nicht zu empfehlen! Nicht einmal die Kinoversion! Als der Film im deutschen Kino kam hat man ihn tatsächlich um 9 Minuten geschnitten. Dass machte den Film, der ca. 90 Minuten geht, zu einem unlogischen Schrott. Ich glaube Hellraiser 2 ist sogar der Film der im deutschen Kino am ärgsten geschnitten wurde aller Zeiten! Der Film hat nämlich viele Szenen verloren, die sehr wichtig waren, wegen der Handlung. Aber es kommt noch besser! Als der Film das erste mal im TV kam wurde er noch mal zusätzlich zu den 9 Minuten um 2 – 3 Minuten kastriert. Also jetzt kann man ihn total vergessen!!! Man kann schon sagen „Leicheinschändung“!!! Wenn der Film jemals im Fernsehen kommt sag ich euch eins! Schaut ihn euch auf KEINENFALL an und ratet allen Kumpels davon ab! Denn mit dieser Version bekommt man nur ein extrem schlechtes Bild über dieses Meisterwerk! Kauft ihn euch dann lieber uncut wie ich es getan habt und ihr werdet den Film lieben!!! Sonst kann ich noch sagen, dass für alle Hellraiserfans der Film das oberste gebot ist. Für alle anderen abgehärteten Horrorfans ist der Film ebenfalls Pflicht! Aber für Weicheier ist der Film nicht zu empfehlen! Denn der Film hat schon ein paar harte Szenen! Aber seht ihn euch einfach selber an wenn ich euch jetzt Lust gemacht habe! Ich kann nur sagen, der Film hat eine so hohe Spannung, wie ich sie selten erlebt habe! Meiner Meinung nach ist der Film ein echtes Meisterwerk, den ich zu den besten Filmen die ich kenne dazuzähle!!!

Bewertung

Splatter 5_5.gif
Spannung 6.gif
Story 5_5.gif
Ekelfaktor 5_5.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 6.gif

Hellraiser 2 – Hellbound

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Informationen

OT:Hellbound – Hellraiser II

ca. 94 Minuten

GB 1988

Regie

  • Tony Randel
Darsteller

  • Ashley Laurence
  • Clare Higgins
  • Doug Bradley
  • Kenneth Cranham
  • u.a.

Hellraiser 2 - Hellbound

Story

Nach den Ereignissen aus Teil 1 ist Kirsty am Ende und wacht in einer Psychiatrischen Klinik auf. Der leitende Arzt Dr. Chennard ist sehr an ihrem Fall interessiert. Kaum jemand glaubt Kirsty die schrecklichen Geschehnisse, von denen sie berichtet, alle halten sie für verrückt. Allerdings weiß auch niemand, dass Dr. Chennard bereits seit Jahren dem Würfel auf der Spur ist und die ganze Geschichte von Kirsty somit äußerst interessiert beobachtet. Als in dem Haus von Kirstys Vater eine Matratze mit einem riesigen Blutfleck in der Mitte gefunden wird, lässt Dr. Chennard sie zu sich nach Hause bringen. Auf besagter Matratze wurde damals Julia (Kirsty´s Stiefmutter) auseinander genommen und es heißt, dass durch diese Matratze Julia möglicherweise wieder zurückkommen könnte. Folglich nimmt Dr. Chennard eines Tages einen Verrückten aus der geschlossenen Abteilung mit zu sich nach Hause, gibt ihm ein Skalpell in die Hand und bittet ihn sich auf die Matratze zu setzen. Als der Verrückte beginnt sich selbst mit dem Messer überall zu schneiden und das erste Blut die Matratze berührt, kommt plötzlich eine blutige Gestalt aus der Matratze hervor – Julia. Dr. Chennard hilft Julia zunächst dabei, dass sie wieder normal aussieht und bringt ihr dafür einige Verrückte aus dem Krankenhaus mit, die Julia dann förmlich aussaugt, um wieder ein normales Aussehen zu bekommen.

In der Psychiatrie hat Kirsty derweilen einen sehr realen Traum. Sie träumt davon, dass ihr Vater ihr Nachrichten aus der Hölle zukommen lässt und dass er dringend Hilfe braucht.

Ein Mitarbeiter aus dem Krankenhaus hat die „Auferstehung“ Julias jedoch heimlich beobachtet und er versucht somit Kirsty zu helfen, da zumindest er ihr nun glaubt. Die beiden wollen nun in Dr. Chennings Haus den Würfel stehlen, um noch schlimmeres zu vereiteln. Jedoch kommen sie bereits zu spät. Denn als erstes wird Kirstys neuer Freund von Julia umgebracht und Kirsty wird überwältigt. Als Dr. Chennard eintrifft, hat er wieder eine Patientin aus der Klinik dabei. Ein junges Mädchen namens Tiffany, das die seltsame Gabe besitzt, dass sie alle Rätsel lösen kann. Tiffany spricht jedoch niemals ein Wort und so setzt sie sich in einen großen Raum und beginnt mit Hilfe des Würfels das Tor zur Hölle zu öffnen…

Kritik

Es gibt einfach Filme die sind so dermaßen genial, dass es schwierig ist sie in Worte zu fassen, um einen würdigen Bericht darüber zu schreiben. Zu diesen Filmen zähle ich die gesamte Hellraiser- Reihe (ja, ich fand ALLE Teile gut). Da ich nun vor kurzem das Glück hatte, endlich in den Genuss des 2. Teiles uncut zu kommen, wird nun auch endlich ein Bericht hierzu fällig. Bereits als ich vor Jahren mal Teil 2 im Fernsehen gesehen habe (wurde damals auf Tele 5 ausgestrahlt) fand ich bereits die Story klasse und das obwohl manche Geschehnisse etwas unlogisch wirkten (leider werden im Fernsehen ja immer alle schönen Szenen, egal ob für den Handlungsstrang wichtig oder nicht, geschnitten sobald da etwas mehr Blut zu sehen ist). Der Unterschied zwischen der damaligen Fernsehfassung (ich habe sie noch immer irgendwo in meinem Videoschrank rumfliegen) und der uncut- Fassung besteht aus fast 20 Minuten Länge.

Hellbound Hellraiser knüpft direkt an den 1. Teil an und beginnt da, wo dieser endet. Dennoch ist es nicht nötig, dass man den 1. Teil unbedingt gesehen haben muß, ehe man sich den 2. anschaut. Im Laufe des Films werden immer wieder die relevanten Szenen aus Teil 1 in einer Rückblende gezeigt. Wer jedoch auf Horrorfilme mit genialer Story steht, wird ohnehin nicht drum herum kommen sich die gesamte Reihe anzuschauen (und zwar uncut versteht sich!).

Die Atmosphäre in Hellraiser 2 ist fantastisch und bedrohlich zugleich. Teilweise spielt der Film in einer Irrenanstalt und auch in der Hölle selbst. Die Irrenanstalt besteht dabei aus mehreren Stockwerken, wobei die ersten noch wie ein gewöhnliches Krankenhaus aussehen und je tiefer man in das Gebäude eindringt und man näher zur geschlossenen Abteilung kommt, desto düsterer wird es. Lecke Heizungsrohre, schmutzige Flure und dazu jede Menge Geschrei von den Insassen lassen einem da durchaus einen kalten Schauder über den Rücken jagen. Die Hölle selbst ist ebenfalls sehr gut dargestellt. Wie ein riesiges düsteres Labyrinth, hinter jedem Gang, hinter jeder Tür, überall warten neue Dinge auf einen, denn für jeden sieht die Hölle anders aus. Über diesem riesigen Labyrinth schwebt ein seltsames Gebildes, welches Leviathan (einen der 7 Dämonenfürsten, der die Menschheit versucht zur Todsünde zu bekehren) verkörpert. Die Atmosphäre die dieser Film versprüht ist einfach einzigartig und dem Regisseur sehr gut gelungen!!!

Die Darsteller sind ebenfalls sehr gut gewählt. Kirsty wird wieder von Ashley Laurence gespielt, die bereits im ersten Teil zu überzeugen wusste und die sich auch hier wieder als perfekte Wahl entpuppt. Auch Dr. Chennard (gespielt von Kenneth Cranham) ist sehr gut gewählt, man kauft ihm den verrückten Wissenschaftler, der so sehr nach Wissen strebt sehr gut ab. Sein Satz:“ Der Doktor ist da.“ Ehe er alles nieder metzelt fand ich recht spaßig. Allerdings allen voran geht natürlich Kultfigur Pinhead!!! Doug Bradley der sich mit der Verkörperung des Pinhead einen Stammsitz in den gleichen Reihen wie Jason, Freddy Krüger usw. erschuf ist mal wieder genial! Leider taucht er wieder nur in wenigen Szenen auf, jedoch schon weit öfters als im ersten Teil. Gegen Ende des Films bekommt man sogar durchaus den Verdacht, dass Pinhead zu den guten gehört und man empfindet durchaus Mitleid mit ihm und den Cenobiten (die Wächter der Hölle), aber zum Glück gibt’s ja noch mehr Hellraiserteile.

Kommen wir mal zu den Effekten. Der Film stammt von 1988 und die Effekte sind einfach sehr gut gelungen. Man sollte allerdings schon einiges an Blut vertragen können, wenn man sich den Film anschauen will. Es wird z.B. an einem offenen Gehirn operiert und ein paar Leute werden zerfetzt (näher gehe ich jetzt hier nicht darauf ein, vielleicht mach ich noch eine uncut- Fassung von meinem Bericht fertig und setze diese dann auf die Horror-Page). Das einzigste was ich eher spaßig als schrecklich fand, war jedoch Dr. Chennard nach seiner Verwandlung zum Cenobiten. Alles in allem war die Figur ja nicht schlecht gemacht. Lediglich diese Dinger, die da aus seinen Handflächen kamen, fand ich irgendwie ein bisschen lächerlich. Das ist auch schon der einzigste Kritikpunkt, den ich an dem ganzen Film habe und den finde ich nicht besonders schlimm. Der Film ist ansonsten so gut, dass es dieses wieder weg macht!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film allen Horror-/Fantasy- und Splatterfans. Sofern sie ihn nicht sowieso schon längst kennen, da der Film einfach absoluter Kult in diesem Genre ist. Eine solch gute Story gepaart mit einzigartiger Umsetzung und einigen sehr appetitlichen Splatterszenen ist einfach ein MUSS!!! Die Grundidee zu Hellraiser stammt übrigens von Clive Barker, der bei Teil 1 auch Regie führte.

Bewertung

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Spannung 6.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 5.gif
Atmosphäre 6.gif
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