The Psycho Tronik Man

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Informationen

OT:The Psychotronik Man

ca.80 Minuten

USA 1979

Regie

  • Jack M. Sell
Darsteller

  • Jeff Caliendo
  • Paul Maurel
  • Brian Newton
  • u.a.

The Psycho Tronik Man

Story

Ein Mann, dessen Namen man nicht erfährt, bekommt auf einmal Probleme. Als er in seinem Auto sitzt passiert irgendwas, er weiß aber nicht was los ist. Verwirrt irrt er durch die amerikanische Kleinstadt, die seine Heimat ist, betäubt von dem seltsamen Erlebnis im Auto.

Als er bei einem Fremden einkehrt, stirbt dieser kurze Zeit später und offenbar hat es etwas mit ihm zu tun. Er scheint mit seinen Gedanken töten zu können, hat diese aber in keinster Weise unter Kontrolle. In seiner Ratlosigkeit flieht der Mann, ohne auch nur daran zu denken sich helfen zu lassen. Die örtliche Polizei erfährt natürlich von dem Todesfall und macht sich auf die Suche nach dem Mörder, der laut der Polizei über unnatürliche Kräfte verfügen muss. Um dies zu klären wird ein Professor zu Rate gezogen, der meint das der Gesuchte über psychotronische Kräfte verfügen muss.

Als die Polizei plötzlich die Fährte des „Psycho tronic man“ kommt es zu einer dramatischen Verfolgungsjagd …

Kritik

Ne, ist klar …

Ich habe wirklich schon viele schlechte Filme gesehen, muss aber immer wieder erstaunt feststellen das es Streifen gibt, die so manchem Schundwerk noch einen draufsetzten. „The psycho tronic man“ ist da wohl eines der besten Beispiele für. Der Film ist von vorne bis hinten einfach nur dümmlich, langweilig und völlig ohne Sinn und Verstand.

Ich denke das es kein Problem wäre einen Kurzfilm von etwa fünf Minuten zu drehen, in dem der gleiche Inhalt gezeigt würde, wie in diesem Streifen. Besonders die Verfolgungsjagd ist so etwas von bescheuert … Ich habe nicht auf die Uhr geguckt, denke aber das sie deutlich länger als 20 Minuten anhielt und das ohne wirkliche Action zu zeigen oder etwas anderes, dass den Zuschauer an den Film fesselt. Die Idee mit der psychotronischen Energie (gibt es die überhaupt ?) mag ja vielleicht ansatzweise gut sein, doch fragt man sich nach dem Betrachten was das überhaupt ist. Im Film wird gezeigt das es eine nicht kontrollierbare, psychische Kraft ist, die sogar töten kann, so recht aufgeklärt wird es allerdings nicht, sodass der Betrachter im Anschluss mit weniger weiß als vorher …

Die Schauspieler, die sich bereiterklärt haben diesen Mist zu verfilmen, sind wohl keine, denn ich würde mir ohne weiteres zutrauen deren abgelieferte Leistung zu toppen. Gleiches gilt auch für das Drehbuch, denn die Dialoge sind einfach unterste Schublade. Blut in rauen Mengen gibt es leider auch nicht zu sehen, auch wenn dies sicherlich eine Aufwertung gewesen wäre. Das FSK 16 mag daher etwas hoch sein, ich denke aber das man jüngere Menschen vor so einem Schwachsinn schützen sollte …

Das einzig positive an diesem Streifen ist das die Gesamtspielzeit nicht, wie angegeben, 90 Minuten beträgt sondern lediglich knapp 80 Minuten. Man hat also 10 Minuten gespart, in denen man wesendlich sinnvollere Sachen machen kann als sich diesen Schund anzutun. Insgesamt ist „The psycho tronic man“ also ein Film, den man wirklich keinem empfehlen kann. Falls ihn wirklich mal jemand in die Finger bekommen sollte, was ich nicht glaube und hoffe, sollte er ihn also liegen lassen und lieber zum neusten Bridney Spears Film greifen, da der um längen besser ist …

Bewertung

Splatter 1.gif
Spannung 1.gif
Story 1.gif
Ekelfaktor 1.gif
Atmosphäre 1.gif
Gesamt 1.gif

Ähnlicher Film:

Psycho Sisters

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OT:Psycho Sisters

ca.98 Minuten

USA 1998

Regie

  • Pete Jacelone
Darsteller

  • Anthony Bruno
  • Theresa Lynn
  • J.J. North
  • Nancy Sirianni
  • u.a.

Psycho Sisters

Story

Die hübschen, jungen Schwestern Jackie und Jane mussten als Kinder mit ansehen, wie ihre Eltern und wenig später die ältere Schwester grausam ermordet wurden. Nach jahrelanger psychiatrischer Behandlung werden die mittlerweile erwachsenen Frauen für geheilt befunden und aus der Psychiatrie entlassen.

Wie sich kurz danach feststellt war dies ein großer Fehler, denn die beiden haben einen Hass auf alle jungen Männer entwickelt, da drei junge Männer ihre Schwester töteten.

Kurz darauf beginnt eine grausame Mordserie, der viele Männer zum Opfer fallen. Die Polizei sucht vergeblich nach einem männlichen Massenmörder, da einige Männer erwürgt wurden und sie das nur einem starken Mann zutrauen.

Später verliebt Jackie sich in einen jungen Mann, was Jane, die dominante Schwester, gar nicht gerne sieht, denn sie hat einen unbändigen Hass auf Männer entwickelt. Nachdem Jackies Beziehung fester wird eskaliert die Lage. Jane tötet die Mitbewohner des Lovers, ein Trupp der Polizei und eine Rockergang, die den Tod zweier ihrer Mitglieder rächen wollen treffen zeitgleich in dem Haus aufeinander….

Kritik

Wie immer werde ich euch das Ende hier nicht verraten. Aber ein Happyend gibt es in diesem Film nicht!

Die Story ist ehr langweilig und erinnerte mich an einen schlechten Krimi. Splatterfans allerdings werden sich diesen Film mit Genuss angucken, da an Spezialeffekten nicht gespart wird. Von einer Kastration über die Zerteilung einer Frau wird hier alles geboten.

Psycho Sisters ist wohl mehr zu den B – Movies einzuordnen. Bild und Ton sind zwar OK aber die Übersetzung des Films und vor allem die Dialoge sind schlecht. Der Regisseur Pete Jacelone war mir vor diesem Film nicht bekannt und ich denke, dass man wohl auch nicht mehr viel von ihm hören wird. Weiterempfehlen kann ich diesen Film nur denjenigen, die absolut auf Splatter stehen, für Leute mit Anspruch und schwachen Magen ist dieser Film nichts.

Bewertung

Splatter 4_5.gif
Spannung 3.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 5.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

Motor Psycho

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OT:Motor Psycho

ca.75 Minuten

USA 1965

Regie

  • Russ Meyer
Darsteller

  • Alex Rocco
  • Steve Masters
  • Sharon Lee
  • Coleman Francis
  • u.a.

Motor Psycho

Story

Irgendwo in einer verlassenen Gegend in Kalifornien fallen drei gewaltbereite Motorradfahrer über ein junges Pärchen her. Nachdem sie den sich zur Wehr setzenden Mann halb totgeschlagen haben, vergewaltigen sie im Anschluss seine Freundin und setzen ihre brutale Tour fort. Das nächste Opfer der brutalen Schläger ist der friedliebende Tierarzt Cory Maddox (Alex Rocco), der sich und seine Frau allerdings vor den Übergriffen der drei Halbstarken in Sicherheit bringen kann. Als Cory aber später noch zu einem erkrankten Patienten geordert wird, nutzen dies die drei Biker aus und vergewaltigen und misshandeln seine Frau. Als Cory davon erfährt sinnt er wutentbrannt auf Rache und folgt der Spur der Motorradfahrer. Unterwegs gesellt sich zu ihm noch die großbrüstige Schönheit Ruby (Haji), deren Ehemann von den Rockern getötet wurde…

Kritik

Wenn ich mich nicht so sehr für Busen interessiert hätte, hätte aus mir vielleicht ein großer Filmemacher werden können." – Russ Meyer

Russ Meyer gehört ohne Frage zu den berühmtesten Erotikfilmern überhaupt, was nicht zuletzt an einer ganz besonderen Vorliebe seinerseits liegt: Sein Faible für gewaltige Oberweiten ist legendär und verschaffte ihm schnell eine große Fangemeinde, die ihm noch bis heute Treue schwört. Irgendwo verständlich, denn eines ist sicher: Auch wenn Meyer’s Filme keine unnachahmlichen Meisterwerke waren, verfügten sie dennoch über einen Charme, den heutzutage derartige Erotikproduktionen nicht mehr aufweisen können. Wo viele Regisseure nämlich nur auf die Körper und den Geschlechtsakt an sich setzen, konzentriert sich Meyer ebenso auf den Humor oder die Story drum herum. Richtig los ging es mit dem Kult um Meyer aber erst mit Streifen wie "Die Satansweiber von Tittfield" ("Faster, Pussycat! Kill! Kill!"), "Motor Psycho" hingegen darf wohl eher als eher ungewöhnliches Machwerk Meyer’s betrachtet werden.

Ein großes Problem, dass mich begleitete, als ich mir "Motor Psycho" zu Gemüte führte, war, dass ich mit falschen Erwartungen behaftet war. Ich hatte mich im Voraus kaum über den Streifen informiert und erwartete eine sleazige Tittenschlacht, wie sie bei Meyer oftmals angekündigt werden. Doch das bietet "Motor Psycho" nicht. Was einen hier erwartet ist vielmehr ein in Schwarz & Weiß gehaltener Vorgänger des Rape & Revenge Subgenres. Allerdings, und das sollte schon am Produktionsjahr 1965 erkennbar sein, ist "Motor Psycho" noch längst nicht so provokant und verstörend anzuschauen wie andere Werke dieser Machart, sondern vielmehr ein lockerer Unterhaltungsfilm für zwischendurch.

Wenn man die drei Rocker über den Asphalt heizen sieht und dazu, der damaligen Zeit entsprechende, laute Musik ertönt, dann eröffnet sich einem sofort eine sehr schöne Atmosphäre, die wunderbar den Charme der Sixties wiedergibt. Dennoch wollte es mir nie so recht gelingen, einen Zugang zu dem Werk zu finden, was dazu führte, dass ich mich über weite Strecken nur langweilte. Natürlich hat "Motor Psycho" seine interessanten Momente und anhand der Story könnte man bestes Trash-Entertainment erwarten, doch dieses bietet einem Meyer hier nicht. Der Film ist nicht gänzlich ernst gehalten, will aber auch andererseits nicht als ganz und gar stumpfsinniger Trash durchgehen und erhebt durchaus den Anspruch, seine Handlung weitgehend witzlos zu erzählen. So gibt es wenig zu lachen, sowohl auf der gewollten, wie auch auf der ungewollten Seite.

Mir persönlich wurde einfach nicht so recht klar, was genau "Motor Psycho" denn nun eigentlich sein wollte. Für Trash ist das Ganze zu ernst, für einen harten Rape & Revenge Film aber viel zu soft und unspektakulär. Eine gewisse Frauenfeindlichkeit lässt sich aber dennoch nicht verbergen. Eine Vergewaltigung wird hier von einem Sheriff mit den Worten "Ihr ist nichts wiederfahren, für das ihr Körper nicht geschaffen wurde" abgetan, weshalb den meisten Frauen wohl davon abzuraten ist, sich dieses Werk anzutun. Im Gegensatz zu "Faster, Pussycat! Kill! Kill!", wo die Frauen den Männern ordentlich zeigen wo es lang geht, ist "Motor Psycho" eher auf ein männliches Publikum zugeschnitten. Doch auch diese werden hier nicht das bekommen, was sie von einem wahren Russ Meyer Film erwarten, denn Sexszenen gibt es gar keine und auch die Fixierung auf gigantische Brüste ist hier noch nicht so sehr ausgeprägt wie in späteren Machwerken des Regisseurs.

Dass Filmemacher wie Rob Zombie oder Quentin Tarantino mit derartigen Streifen groß geworden sind, das ist schnell erkennbar, hantiert "Motor Psycho" doch mit vielen Versatzstücken, die einem sofort bekannt vorkommen. Russ Meyer schuf hiermit sicherlich ein recht interessantes Machwerk, doch wer sich nicht als Fan des Regisseurs bezeichnet und eher weniger mit älteren Filmen anfangen kann, wird hiermit wohl keine Freude haben. Gewalt und andere provokante Schmuddeleien gibt es hier kaum zu begutachten, doch eine gewisse coolness muss dem Ganzen schon unterstrichen werden. Zudem spielen die Schauspieler ihre Rollen durchaus gelungen, was man von einer derartigen Produktion wohl eher nicht vermuten würde.

"Motor Psycho" ist ein Film, der in seinem Erscheinungsjahr sicherlich für überfüllte Autokinos sorgte, heute aber keinen mehr zu Begeisterungsstürmen hinreißen sollte. Was Russ Meyer hiermit hinlegte ist eher dürftig und über weite Strecken nicht gerade spannend, doch es ist zumindest durchaus interessant zu sehen, was der Regisseur so getrieben hat, bevor er ganz seinem Tittenwahn verfiel. "Motor Psycho" ist nur für Nostalgiker und Hardcore-Meyer Fans zu empfehlen, allen anderen dürfte hierbei wohl schnell langweilig werden.

Bewertung

Splatter 1.gif
Spannung 3.gif
Story 2_5.gif
Ekelfaktor 1.gif
Atmosphäre 2_5.gif
Gesamt 2_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Faster
  • Pussycat! Kill! Kill!

Gothic & Lolita Psycho

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Informationen

OT:Gosurori shokeinin

ca.85 Minuten

Japan 2010

Regie

  • Gô Ohara
Darsteller

  • Rina Akiyama
  • Ruito Aoyagi
  • Asami
  • Yukihide Benny
  • u.a.

Gothic & Lolita Psycho

Story

Die junge Yuki muss Schreckliches mit ansehen: An einem Abend, als sie mit ihrer Mutter und ihrem Vater zu Abend isst, wird die Familie von Maskierten überfallen. Die Mutter wird grauenhaft getötet und der Vater zum Krüppel geschlagen. Yuki hat bei dem Überfall Glück, da sie nicht ernsthaft verletzt wird.

Um Rache zu üben schlüpft Yuki wenig später in ein Gothic-Dress, nimmt sich einen umgebauten Schirm als Waffe und sucht dann die auf, die an der Tötung ihrer Mutter und der Querschnittslähmung ihres Vaters die Schuld tragen. Natürlich um ihnen den Garaus zu machen…

Kritik

Dass die Japaner filmtechnisch einen an der Hirse haben, dürfte hinlänglich bekannt sein. Besonders wenn es um Horror-Filme geht, sieht man die seltsamsten Dinge aus Fernost. „Gothic & Lolita Psycho“ klingt schon schrägt und ist es dann tatsächlich auch. Die Geschichte ist total überzeichnet und wirkt auf den ersten Blick recht billig. Der anfängliche Eindruck zieht sich dann über das gesamte Film-Werk. Aber billig muss ja nicht zwingend schlecht sein. Es gibt genügend Beispiele, in denen kostengünstige Beiträge zu überzeugen wissen. Und da es sich bei „Gothic & Lolita Psycho“ um einen Streifen handelt, der sich gar nicht ernst nehmen kann, sind eigentlich gute Grundlagen geschaffen.

Was das Guckvergnügen für die Betrachter der deutschen DVD-Version trübt ist schnell auszumachen. Der Film wurde um einige Szenen erleichtert. Um es genau zu sagen wurde der Film in 13 Szenen um 3:34 Minuten gekürzt. So sagt es zumindest die Infoquelle für Schnittberichte im Internet. Da man im ungeschnittenen Material durchaus Szenen betrachten „darf“, die als etwas heftiger eingestuft werden können, kann man sich denken, was einen vorenthalten bleibt.

Das comic-/ videospielartige Geschehen wird mit vielen Kampfeinlagen geschmückt, die natürlich Geschmacksache sind. In Kombination mit der dünnen Geschichte und dem Splatter ist die Zielgruppe für diesen Streifen wohl recht überschaubar. Obwohl man natürlich das männliche Geschlecht zur Zielgruppe hinzu zählen muss. Denn die Protagonistin, Rina Akiyama, hat im Jahre 2007 den weltbekannten Titel „Best Butt in Japan“ abgeräumt. Wenn das nicht Qualitäten sind…

Auch ihre Film-Kolleginnen hinterlassen einen optisch guten Eindruck. Die Schauspielerei gerät bei einem Streifen dieser Art eher in den Hintergrund, was niemand verwundern dürfte. Voller Einsatz kann den Beteiligten aber nicht abgesprochen werden. Einsatz kann man auch Regisseur Gô Ohara („Geisha vs Ninjas“) in keiner Weise absprechen. Technisch löst er seine Aufgabe solide. Vielleicht hätte er etwas mehr Fragen und Antworten einbauen sollen, um ein wenig mehr für Abwechslung zu sorgen.

Was unterm Strich bleibt ist ein völlig überzeichneter Film, der zwar nicht langweilig ist, aber nur für eine bestimmte Zielgruppe in Frage kommen dürfte. Massentauglichkeit sieht anders aus. Zudem ist das gute Stück in der deutschen Version geschnitten, was den Freundeskreis deutlich verkleinern dürfte.

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 2_5.gif
Story 2_5.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
Atmosphäre 3.gif
Gesamt 2_5.gif

Ähnlicher Film:

Gothic & Lolita Psycho

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Informationen

Drehland Japan
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 85 Minuten
Regie Gô Ohara
Darsteller Rina Akiyama Ruito Aoyagi Asami Yukihide Benny u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Japansich
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Gothic & Lolita Psycho

Story

Die junge Yuki muss Schreckliches mit ansehen: An einem Abend, als sie mit ihrer Mutter und ihrem Vater zu Abend isst, wird die Familie von Maskierten überfallen. Die Mutter wird grauenhaft getötet und der Vater zum Krüppel geschlagen. Yuki hat bei dem Überfall Glück, da sie nicht ernsthaft verletzt wird.

Um Rache zu üben schlüpft Yuki wenig später in ein Gothic-Dress, nimmt sich einen umgebauten Schirm als Waffe und sucht dann die auf, die an der Tötung ihrer Mutter und der Querschnittslähmung ihres Vaters die Schuld tragen. Natürlich um ihnen den Garaus zu machen…

07_2011_gothic_and_lolita_psycho_1.jpg07_2011_gothic_and_lolita_psycho_2.jpg

Kritik

Dass die Japaner filmtechnisch einen an der Hirse haben, dürfte hinlänglich bekannt sein. Besonders wenn es um Horror-Filme geht, sieht man die seltsamsten Dinge aus Fernost. „Gothic & Lolita Psycho“ klingt schon schrägt und ist es dann tatsächlich auch. Die Geschichte ist total überzeichnet und wirkt auf den ersten Blick recht billig. Der anfängliche Eindruck zieht sich dann über das gesamte Film-Werk. Aber billig muss ja nicht zwingend schlecht sein. Es gibt genügend Beispiele, in denen kostengünstige Beiträge zu überzeugen wissen. Und da es sich bei „Gothic & Lolita Psycho“ um einen Streifen handelt, der sich gar nicht ernst nehmen kann, sind eigentlich gute Grundlagen geschaffen.

Was das Guckvergnügen für die Betrachter der deutschen DVD-Version trübt ist schnell auszumachen. Der Film wurde um einige Szenen erleichtert. Um es genau zu sagen wurde der Film in 13 Szenen um 3:34 Minuten gekürzt. So sagt es zumindest die Infoquelle für Schnittberichte im Internet. Da man im ungeschnittenen Material durchaus Szenen betrachten „darf“, die als etwas heftiger eingestuft werden können, kann man sich denken, was einen vorenthalten bleibt.

Das comic-/ videospielartige Geschehen wird mit vielen Kampfeinlagen geschmückt, die natürlich Geschmacksache sind. In Kombination mit der dünnen Geschichte und dem Splatter ist die Zielgruppe für diesen Streifen wohl recht überschaubar. Obwohl man natürlich das männliche Geschlecht zur Zielgruppe hinzu zählen muss. Denn die Protagonistin, Rina Akiyama, hat im Jahre 2007 den weltbekannten Titel „Best Butt in Japan“ abgeräumt. Wenn das nicht Qualitäten sind…

Auch ihre Film-Kolleginnen hinterlassen einen optisch guten Eindruck. Die Schauspielerei gerät bei einem Streifen dieser Art eher in den Hintergrund, was niemand verwundern dürfte. Voller Einsatz kann den Beteiligten aber nicht abgesprochen werden. Einsatz kann man auch Regisseur Gô Ohara („Geisha vs Ninjas“) in keiner Weise absprechen. Technisch löst er seine Aufgabe solide. Vielleicht hätte er etwas mehr Fragen und Antworten einbauen sollen, um ein wenig mehr für Abwechslung zu sorgen.

Was unterm Strich bleibt ist ein völlig überzeichneter Film, der zwar nicht langweilig ist, aber nur für eine bestimmte Zielgruppe in Frage kommen dürfte. Massentauglichkeit sieht anders aus. Zudem ist das gute Stück in der deutschen Version geschnitten, was den Freundeskreis deutlich verkleinern dürfte.

07_2011_gothic_and_lolita_psycho_3.jpg07_2011_gothic_and_lolita_psycho_4.jpg

DVD

Die Bildqualität ist nicht optimal. Gerade in den schnellen Szenen, von denen es ja nicht wenige gibt, geht Schärfe verloren. Positiv ist, dass es trotz der dunklen Grundstimmung im Film, immer wieder farbenfroh zugeht. Der Ton geht so, wie er ist, okay.

Als Bonus gibt es ein längeres Making Of, das sich mit den Kampfszenen beschäftigt (26:01 Minuten). Martial-Arts-Fans dürfte das freuen. Des Weiteren gibt es noch ein Making Of (19:36 Minuten) oder eine Dokumentation, dessen Inhalt aufgrund von fehlenden Untertiteln nicht auszumachen ist. Den Abschluss des Bonusmaterials bilden ein Trailer zum Film und eine Trailershow.

Bewertung

Splatter 2011_4.gif
Spannung 2011_2_5.gif
Story 2011_2_5.gif
Ekelfaktor 2011_4_5.gif
Atmosphäre 2011_3.gif
Tonqualität 2011_5.gif
Bildqualität 2011_4.gif
Zusatzmaterial 2011_3.gif
Gesamteindruck 2011_2_5.gif