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| OT: Starship
Troopers |
| ca. 124
Minuten |
| USA 1997 |
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| Regie |
| Paul Verhoeven |
| Darsteller |
Casper
Van Dien
Denise Richards
Dina Meyer
u.a. |
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Wir schreiben das 23. Jahrhundert und die Erde
hat es endlich geschafft, dass sie vom Militär regiert wird. Allerdings
sind die Menschen nicht sonderlich unglücklich über diesen Zustand. Die
Welt wirkt sehr harmonisch und alle scheinen sich zu vertragen. Lediglich
ein Problem gilt es zu lösen und zwar ist dieses Problem eine Bedrohung aus
einer fernen Galaxis. Außerirdische Insekten haben es auf die Erde
abgesehen und versuchen die Menschheit auszurotten.
Dies spaltet die Menschheit in zwei Lager, die allerdings friedlich
miteinander umgehen. Die Soldaten und die Zivilisten. Zu den Soldaten wollen
eigentlich alle Abgänger der Highschool gehören, da es momentan „in“
ist für die Erde zu kämpfen.
Johnny und Carmen sind in der Highschool noch ein Liebespaar gewesen,
müssen sich aber trennen, da sie eine unterschiedliche militärische
Laufbahn einschlagen. Sie will Pilotin werden, er meldet sich zur mobilen
Infanterie.
Johnny hat sich aufgrund seiner Entscheidung mit seinen Eltern zerstritten,
da sie dagegen waren das er sich für die Erde abschlachten lässt. Doch
nichts desto trotz meistert er seine Ausbildung vorbildlich und wird alsbald
zum Vorgesetzten eines Trupps erklärt. Allerdings passiert bald etwas das
seinen Traum von einer großen Karriere zerstört. Einer seiner Soldaten
wird aufgrund eines Fehlers von ihm getötet und was das für Konsequenzen
hat lässt sich leicht einschätzen. Nach einer sehr harten Bestrafung, in
form von Peitschenschlägen, beschließt Johnny das Militär zu verlassen.
Doch in der Zwischenzeit haben die Insekten, die einfach nur Bugs genannt
werden, einen Kometen aus seiner Umlaufbahn gelenkt und dieser ist mitten
auf die Erde geknallt und hat Buenos Aires zerstört, die Stadt indem
Johnnys Eltern vor dem Einschlag lebten. Voller Wut kehrt er zur Armee
zurück und will sich den Bugs im Kampf stellen.
Die Menschheit hat angesichts der zerstörten Stadt beschlossen, dem
feindlichen Planeten einen Besuch abzustatten. Viele tausend Soldaten, unter
ihnen auch die ehemaligen Highschüler, rücken an um dem Feind den Gar
auszumachen doch sie müssen unter schweren Verlusten feststellen, dass der
Gegner unterschätzt wurde. Es handelt sich zwar nur um Insekten aber diese
werden wohl von einer Schaltstelle gesteuert. Es wird vermutet das es sich
um einen Superbug, einen Brainbug handelt. Ihn zu finden gilt es, auch wenn
dies die Menschheit vor eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe stellt... |
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Bei diesem Film handelt es sich um einen, den
man wohl nicht verpassen sollte, wenn man auch nur ansatzweise Sympathien
für dieses Genre aufbringen kann. Dies ist wohl auch einer der Gründe
warum er in seiner Originalfassung so beliebt und gefragt ist das die Preise
fast nicht bezahlbar sind.
Paul Verhoeven hat es geschafft einen Film zu drehen, der nicht allein von
seinem hohen und äußerst heftigen Splatteranteil lebt sondern zusätzlich
eine Story besitzt die man durchaus als gut bezeichnen kann. Sie ist leicht
zu verstehen, spannend, lustig und vor allem kurzweilig, sodass man sagen
kann das hier ein Rädchen ins andere passt.
Der Splatteranteil ist aber wahrscheinlich für seine Popularität
verantwortlich und ich muss sagen das hier wirklich ordentlich gemetzelt
wird! Alle paar Minuten gibt es eine von den Käfern durchgeführte
Amputation, die sich alle tricktechnisch wirklich sehen lassen können. Für
die Effekte engagierte Paul Verhoeven den Tricktechniker Paul Tippett, der
seine Arbeit mit Bravour auf die Leinwand zauberte.
Man könnte jetzt zwar denke das es sich bei „Starship Troopers“ um
einen sehr erschreckenden Film handelt, dies ist aber nicht so, denn durch
seine gewollt komisch und übertriebene Darstellung wirken die Massaker
weniger schlimm und tragen lediglich zur allgemeinen Erheiterung bei. Dies
wahr wahrscheinlich der Grund warum die Zensur hier mal großzügig war und
doch so einige Stellen drin gelassen hat, die in anderen Streifen wohl ohne
mit der Wimper zu zucken rausgeschnitten worden wären. Es kann allerdings
auch sein das mal wieder die Vermarktung ausschlaggebend war das die
Bundesprüfstelle so gnädig war ...
Zu den Schauspielern bleibt noch zu sagen das es sich ausschließlich um
junge Talente handelt, die ihre Arbeit dem Drehbuch entsprechend ablieferten
und optisch zum großen Erfolg des Films beigetragen haben. Mehr gibt es da
nicht zu vermelden, da sich die Ansprüche an die Protagonisten doch sehr in
Grenzen gehalten haben. |
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