Crazy Eights

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 77 Minuten
Regie James K. Jones
Darsteller Dina Meyer Frank Whaley Gabrielle Anwar Traci Lords u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK KJ
Crazy Eights

Story

Sechs alte Freunde treffen sich nach Jahren auf einer Beerdigung wieder. Ihr Kollege Rex ist verstorben. Rex war, wie seine Freunde auch, ein Mitglied der „Crazy Eights“ und hat seinen Team-Kollegen nach seinem Ableben eine Karte hinterlassen. Auf der Karte ist der Weg zu einer Kiste beschrieben, welche die „Crazy Eights“ in der Vergangenheit verbuddelt haben. Die Trauernden suchen die Kiste und finden in ihr nicht nur die erhofften Erinnerungen an die Kindheit, sondern auch eine skelettierte Leiche.

Die nähere Umgebung der Kiste wird durchsucht und als sich die Gruppe in den Keller des Hauses begibt, fällt hinter ihnen die Tür zu. Sie können das riesige Gemäuer nicht mehr verlassen. Bei ihren Gefängnis handelt es sich um eine Art Krankenhaus, dass einigen von ihnen sehr bekannt vorkommt. Zudem finden die verschiedenen Leute eine Gemeinsamkeit heraus. Alle haben heftige Alpträume. Und dieses Haus scheint etwas damit zu tun zu haben…

Crazy Eights  Crazy Eights

Kritik

Mit „Crazy Eights“ kommt ein Film daher, der laut DVD-Cover „der unheimlichste Horrorfilm des Jahres“ sein soll. Unheimlich ist das Ganze auch, aber ob es sich hierbei nun um den unheimlichsten Film des Jahres handelt, darf doch sehr bezweifelt werden. Allerdings ist „unheimlich“ das Stichwort des Films.

Es gibt zum Beispiel Dialoge, die unheimlich dämlich sind. Bestes Beispiel hierfür dieser: „Hier gibt es soviel Schimmel, dass man eine Kuh damit ersticken könnte“. Nach dem Ausspruch dieser und ähnlicher Zeilen stehen einem die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Auch nett ist die Szene, in der eine Lehrerin in einem dunklen Vorführungsraum den Letzten bittet, dass Licht auszumachen. Dies sind aber nur Randnotizen. Wer denkt, dass der Film lustig gedreht wurde oder er sich bei „Crazy Eights“ eine Extra-Portion Trash abholen könnte, irrt leider. Der Film versucht ernst zu sein, was ihm auch im Grunde gelingt. Nur halt mit kleinen Ausnahmen.

„Crazy Eights“ lebt von seiner düsteren Atmosphäre und dem Gebäude, in dem sich ca. 80% der Handlung abspielt. Es ist zwar leicht unlogisch, dass die Gefangenen nicht fliehen können, da aber insgesamt mehrere Ungereimtheiten auftauchen, kann man diese auch verkraften. Neben der Atmosphäre kommt es zu einigen Schock-Sequenzen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Auch gut gelöst wurde die Sache mit dem Geist. Man ahnt während der Betrachtung oft, dass er da ist und sieht ihn ab und an mal in kurzen Sequenzen. So bleibt die Spannung in den gruseligen Szenen auf einem recht hohem Niveau. Wenn man ehrlich ist, war es das aber auch schon an positiven Aspekten, die „Crazy Eights“ zu bieten hat.

Schlecht ist auf jeden Fall die Story, die zu Einen bei anderen Filmen abgekupfert wurde und zum Anderen leicht verwirrend ist. Man kann nicht immer alles nachvollziehen. Auf den kompletten Durchblick wartet man vergebens. Zudem kommt das Problem, dass das Gezeigte meist höchst unspektakulär ausfällt und Innovation auf der Strecke bleibt. Die Umsetzung ist auch nicht sonderlich gelungen. Im Film gibt es Höhen und Tiefen. Höhen, die einen bestens unterhalten und Tiefen, die einem die Augenlider schwer machen. Hier hätte Regieneuling James Koya Jones mehr Gleichgewicht reinbringen müssen. Zudem hätte es nicht schlecht getan, wenn er die Rollen im Film mit etwas mehr Leben und etwas weniger Klischee beladen hätte. Man hat aber schon schlimmeres gesehen.

Dies gilt im Übrigen auch für die Darsteller. Diese fallen, so komisch das klingen mag, gar nicht wirklich auf. Weil ihre Rollen nicht sonderlich viel hergeben und sich keiner völlig daneben benimmt. Dina Meyer („Starship Troopers“, „SAW“), Traci Lords („Blade“) und Gabrielle Anwar („Body Snatchers – Angriff der Körperfresser „) dürften dem ein oder anderen bekannt sein.

Völlig daneben ist die Freigabe des Films, die mit KJ ausgegeben wurde. Es gibt zwar Morde, diese werden allerdings alle in Off durchgeführt. Splatter ist hier Fehlanzeige. Besonders schade ist das deswegen, weil einige der Morde durchaus kreativ und ungewöhnlich sind.

„Crazy Eights“ ist, wenn man die positiven und negativen Aspekte gegeneinander abwiegt, ein Film, den man gesehen haben kann, aber sicherlich nicht gesehen haben muss. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut. Er versteht es streckenweise gut zu unterhaltsam, ist aber nicht zielstrebig genug inszeniert und kommt mit Logiklücken daher, die nicht gerade klein sind und es einem das Verstehen schwierig machen.

Crazy Eights  Crazy Eights

DVD

Die DVD kommt mit solidem Ton und soliden Bild daher. Der Ton ist zwar in musikalischen Szenen manchmal etwas unpassend, dafür kann die Technik aber nichts. Alles ist klar zu verstehen und der Raumklang kommt recht gut rüber. Bildtechnisch ist es ein manches Mal etwas dunkel, was etwas aber nicht viel stört. Bei den Extras wurde gespart. Zu betrachten gibt es lediglich Trailer. Dafür aber immerhin 13 an der Zahl. Allesamt aus dem Hause Atomik-Films

Bewertung

Splatter Crazy Eights
Spannung Crazy Eights
Story Crazy Eights
Ekelfaktor Crazy Eights
Atmosphäre Crazy Eights
Tonqualität Crazy Eights
Bildqualität Crazy Eights
Zusatzmaterial Crazy Eights
Gesamteindruck Crazy Eights

Ähnlicher Film:

Our Reader Score
[Total: 0 Average: 0]

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.