Sado – Stoss das Tor zur Hölle auf

Informationen

Originaltitel Buio Omega
Länge 93 Minuten
Drehjahr 1979
Drehland Italien
Regie Joe D’Amato
Schauspieler
  • Kieran Canter
  • Cinzia Monreale
  • Franca Stoppi
Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf

Story

In einem alten Schloß, etwas abgelegen in Mitten einer schönen Landschaft, lebt Frank zusammen mit seiner Verlobten Anne und mit seiner Haushälterin Iris. Franks Mutter hat ihm dieses Haus samt einem recht großen Erbe hinterlassen und somit könnte die Welt für Frank eigentlich nicht schöner sein. Jedoch leidet Anne seit geraumer Zeit an einer seltsamen Blutkrankheit und liegt deshalb auch im Krankenhaus. Die Ärzte sind ratlos und so kommt es, dass Anne schließlich in Franks Armen stirbt.

Frank kommt über ihren Tod nicht hinweg, da er Anne sehr geliebt hat. Da er als Hobby gerne Tiere präpariert, kommt er schließlich auf die Idee, das gleiche einfach mit seiner toten Verlobten zu tun. Als sie in ihrem Sarg aufgebahrt ist und er „Abschied“ von ihr nehmen will, spritzt er ihr heimlich ein Konservierungsmittel. Bei diesem Vorgang wird er jedoch vom Leichenbestatter beobachtet, der ihn ohnehin für einen seltsamen Kerl hält.

Nach der Beerdigung fährt Frank nachts zurück auf den Friedhof und gräbt seine Verlobte wieder aus und packt sie in seinen Lieferwagen. Auf dem Heimweg trifft er noch auf eine amerikanische Tramperin, die er ungewollt schließlich in seinem Auto mitnimmt. Die Leiche bemerkt sie nicht, da sie sich gleich einen Joint reinzieht und dann auch im Auto einschläft.

Daheim angekommen, packt Frank seine Verlobte in seinen „Arbeitsraum“ und er beginnt sie auszuweiden und zu präparieren. In der Zwischenzeit wird die Tramperin allerdings wieder wach und beginnt sich in Franks Haus umzuschauen. Natürlich findet sie auch Frank und seine gerade ausgeweidete Frau und so beginnt eine kleine Jagd durch den Keller, der für die Tramperin tödlich endet. Frank reist ihr jedoch zunächst mit einer Zange die Fingernägel aus, ehe er sie ermordet. Iris kommt schließlich hinzu und hilft ihm dabei, die Leiche loszuwerden. Während Frank die Badewanne mit Säure befüllt, zerteilt Iris die Leiche mit einem Beil.

Das Präparat von Anne wird schließlich von Frank penibel im Ehebett untergebracht. Er kleidet sie in ihr Nachthemd und Iris hilft ihm dabei, sie zu schminken. Es scheint, als ob Anne schlafen würde. Ihre Augen hat er mit Glasaugen ausgetauscht, welche ihr ein leicht gespenstiges Aussehen geben. Wie eine Puppe liegt sie von da ab in Franks Bett.

Mehr und mehr wird schließlich deutlich, dass Franks Haushälterin in ihn verliebt ist und dass sie deswegen sein grausiges Verbrechen für sich behält. Nicht ganz uneigennützig, denn Frank verspricht ihr schließlich die Ehe für ihr Schweigen.

Doch die Tramperin war nicht Franks letztes Opfer… und dann kommt auch noch die Schwester von Anne zu Besuch, die Anne zum Verwechseln ähnlich sieht…

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Kritik

Zunächst einmal, sollte man beachten, wenn man sich diesen Film hier anschaut, dass er bereits von 1979 ist. Somit ist das Bild- und Tonmaterial auch dementsprechend und nicht zu vergleichen mit heutigen Filmen. Das Bild weist zwar keine Störungen auf, jedoch merkt man den Unterschied zu neueren Filmen doch sehr stark. Ähnlich ist es auch mit der Tonspur, diese ist ebenfalls nur mono zu vernehmen.

Leider recht lächerlich finde ich in diesem Film die Hintergrundmusik. Wie bei vielen Filmen aus der damaligen Zeit ist sie äußerst unpassend und sogar recht nervtötend. Zumindest geht es mir damit so. Die Atmosphäre ist dagegen in Ordnung. Die meiste Zeit über spielt der Film in dem Haus von Frank, das ein altes Schloß darstellen soll.

Die Schauspieler sind eher unbekannterer Natur und erfüllen zumindest ihren Zweck. Wie so oft in Horrorfilmen muß ich auch hier wieder einer Sache deutlich Kritik entgegen werfen: Warum bitte schön laufen da immer nur nackte Frauen rum und niemals nackte Männer???

An manchen Stellen fühlt man sich doch eher in ein albernes Schmuddelfilmchen versetzt anstatt in einen Horrorfilm.

Kommen wir zu den Effekten, fast schon vergleichbar mit anderen heutigen Splatterfilmen sind die Effekte in diesem Film durchaus sehr glaubhaft dargestellt. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was Frank da alles für Innereien aus dem Körper seiner Frau zieht

Spätestens bei der Fingernagelszene wird wohl jedem ein kleines „Aua“ aus dem Mund geschossen kommen und auch ansonsten gibt es noch so die ein oder andere schöne Schockszene zu begutachten. Teilweise sogar richtig eklige Effekte sind auch vorhanden, z.B. eine wunderschöne Überblende von einer Massakrierszene zu einer Gulaschesszene – Mahlzeit! Auch recht ansehnlich fand ich eine Szene gegen Ende des Films, wo Frank ein Auge ausgekratzt bekommt und dieses anschließend in der Hand seiner Gegnerin liegt und er mit der leeren, blutdurchdrängten Augenhöhle herumläuft. Ebenfalls ganz nett, der Mord an einer jungen Joggerin, der Frank ein Stück Fleisch aus der Kehle beißt und die er anschließend bei lebendigem Leibe in seinem Ofen verbrennt. Alles wird natürlich in Großaufnahme gezeigt. Für die damalige Zeit war dieser Film natürlich aufgrund seiner „brutalen“ Szenen vielen Leuten ein Dorn im Auge und so wurde er damals auch beschlagnahmt und selbst heute ist es noch sehr schwierig an ihn heran zu kommen. Aber man hat ja so seine Quellen.

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Bewertung

Splatter Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
Spannung Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
Story Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
Ekelfaktor Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
Atmosphäre Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
Gesamt Sado - Stoss das Tor zur Hölle auf
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