The Call

The Call

Informationen

Darsteller
  • Kou Shibasaki
  • Kazue Fukiishi
  • Atsushi Ida
  • u.a.
Regie Takashi Miike
Tonformat
  • DD 5.1 (deutsch)
  • DD 5.1 (japanisch)
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph)
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel deutsch
FSK 16
Ländercode 2
Drehland Japan
Jahr 2005
Filmlänge ca. 108 Minuten
Verleih E-M-S
Originaltitel Chakushin ari
The Call

The Call

Der Film kann hier bestellt werden

Story

Die Mailbox von Yoko’s Handy meldet eine neue Nachricht. Der Absender: Sie selbst! Das Datum: Übermorgen! Die Nachricht: Ihr Todesschrei!

Zwei Tage später ist sie tot, von einem Zug überfahren. Die Polizei glaubt an Selbstmord. Doch ihre Freundin Yumi weiß, dass etwas anderes dahinter steckt: Kurz vor ihrem Tod hatte Yoko sie angerufen. Dieselben Worte wie in der Nachricht, derselbe Schrei.

Nach und nach erhalten ihre Freunde per Handy die Ankündigung ihres Todes. Einer nach dem anderen stirbt. Alle Leichen haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben ein rotes Bonbon im Mund.

Als Natsumi, Yumi’s beste Freundin, während eines Exorzismus vor laufenden Fernsehkameras auf bizarre Weise getötet wird, wendet sich Yumi an den jungen Polizisten Hiroshi.

Gemeinsam mit ihm stellt sie Nachforschungen an. Könnte es der Geist einer Frau sein, die jahrelang ihre Kinder misshandelt hat? Einer Frau, die sich dafür rächen will, dass ihre Tochter einst an einem Asthmaanfall erstickt ist?

Für Yumi und Hiroshi bleibt nicht mehr viel Zeit. Denn auch Yumi’s Handy klingelt…

Kritik

Die Japaner sind schon ein merkwürdiges Volk: Da erfinden sie allerlei nützliche Dinge, verkaufen technische Geräte in die ganze Welt. Und dann setzen sie alles daran, die Kunden zu vergraulen, indem sie sie in Angst und Schrecken versetzen. Mal ehrlich: Welcher Horror-Fan kann nach seit Hideo Nakata’s "Ring" noch unbeschwert eine Videokassette in den Rekorder legen, ohne daran denken zu müssen, dass im nächsten Moment eine grimmige langhaarige Frau aus dem Fernseher krabbelt? Das Telefon ist ohnehin schon abgeklemmt…

Nun macht sich also Takashi Miike auf, dem Konsumenten auch den Spaß an seinem liebsten Kind, dem Handy zu nehmen. Anrufe von "Unbekannt", merkwürdige SMS-Botschaften, die man nicht zuordnen kann. Kennt jeder, kann und muss jeder Handybesitzer mit leben. Wenn sich aber die eigene Stimme per Mailbox meldet, vom eigenen Handy, und dann auch noch aus der Zukunft. Da dürfte selbst bei dem hartgesottensten Telefonjunkie Schluss mit lustig sein.

Takashi Miike bedient sich für seinen Thriller bei altbewährten Mitteln, wie sie seit dem Erfolg der "Ring"-Serie offensichtlich aus keinem japanischen Gruselschocker mehr wegzudenken sind : Lange schwarze Haare, mysteriöse Botschaften, unheimliche Videosequenzen. Warum etwas ändern, was sich in der Vergangenheit gut bewährt hat? Die Rechnung geht auf, allerdings nur zum Teil: Spannung ist da. Die dazugehörige Portion Mystery ist da. Schock und Ekel geben sich auch ein Stelldichein.

Natürlich ist es mal wieder nett, niedliche japanische Studentinnen in Todesangst vor irgendwelchen Geistern und Unheimlichkeiten zittern zu sehen. Natürlich erwischt man sich dabei, wie man bei einigen wirklich spannenden und gruseligen Szenen an den Fingernägeln kaut. Natürlich bekommt die persönliche Beziehung zum eigenen Handy durch den Film einen Knacks.

Doch irgendwie hat man das alles schon mal gesehen, zu häufig in letzter Zeit. Was zu Beginn der ganzen Welle japanischer Horrorfilme wirklich bahnbrechend innovativ war, reizt sich zunehmend aus. Neue Akzente verleiht Takashi Miike dem Horrorgenre mit seinem Beitrag allerdings nicht. Schade, da war man von ihm in der Vergangenheit etwas mehr gewöhnt.

Wohlgemerkt: "The Call" ist beileibe kein schlechter Film. Auch wenn Miike nicht sein ganzes Können abgerufen hat: Das Resultat lässt sich gut ansehen. Es lässt die vielen europäischen und amerikanischen Direct-to-Video-Schnellschüsse oder unnötigen Remakes asiatischer Originale weit hinter sich. Punkt. Aus.

Fazit: "Ring" – Horror per Handy. Kein neues "Japan-Wunder" aber solide Gruselspannung.

DVD

Randvoll gepackt mit Bonusmaterial. Die Zusatz-DVD der Special Edition bietet alles, was das Herz begehrt: Dokumentation der Filmpremiere Premiere Interviews mit den Hauptdarstellern Ein Interview mit Takashi Miike Trailer, Teaser, TV- Spots Bildergalerie Making of

Dokumentation der Filmpremiere Premiere

Interviews mit den Hauptdarstellern

Ein Interview mit Takashi Miike

Trailer, Teaser, TV- Spots

Bildergalerie

Making of

Das Ganze im japanischen Originalton mit deutschen Untertiteln! Hier hat sich jemand wirklich Mühe gegeben!!

Bewertung

Splatter The Call
Spannung The Call
Atmosphäre The Call
Ton The Call
Bild The Call
Gesamt The Call

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