No Way Up – Es gibt kein Entkommen

Informationen

Darsteller
  • Adrian Paul
  • Grayson McCouch
  • Michelle Beisner
  • u.a.
Regie James Seale
Tonformat
  • DD 5.1 (deutsch)
  • DD 5.1 englisch
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph)
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel ??
FSK 16
Ländercode 2
Drehland USA
Jahr 2005
Filmlänge ca. 83 Minuten
Verleih E-M-S
Originaltitel Throttle
No Way Up - Es gibt kein Entkommen

Story

"Nur eine Nacht! Eine Nacht und es wird alles wieder gut!" In nur fünf Stunden zum großen Geld. Ein verlockendes Angebot, das der Angestellte Tom Weaver von seinem Kollegen Gavin erhält. In einer Nacht- und Nebelaktion wollen die beiden ihren Konzern um 10 Millionen Dollar erleichtern, indem sie das Geld per Computer auf ein geheimes Konto überweisen. Auf einen Schlag wäre Tom alle Sorgen los. Schon findet er sich zusammen mit Gavin in der Tiefgarage des Konzerns wieder. Tom steht unter Druck: Sein angestammter Parkplatz ist besetzt, Gavin macht auf einmal nicht mehr den vertrauensvollsten Eindruck. Dazu muss er ständig an den Beziehungsstress mit seiner Frau Molly denken. Dann ist da noch dieser Geländewagen, der ihm fast ins Auto fährt und erst nach lautem Hupen Platz macht…

Der Coup gelingt. Doch Tom plagen Gewissensbisse. Er will aussteigen. Gavin warnt ihn noch: "Sie begehen einen schweren Fehler!". Dann ist Tom allein in der dunklen Tiefgarage. Plötzlich das Dröhnen eines Motors, Reifenquietschen: Der geheimnisvolle Truck ist zurück. Und diesmal will er nicht zur Seite fahren…

Kritik

Anfang der siebziger Jahre sorgte ein junger Regisseur für Furore. Er nahm sich einer Kurzgeschichte des Schriftstellers und Drehbuchautors Richard Matheson an, verzog sich mit ein paar Schauspielern, einem Auto und einem Truck in die Wüste und drehte einen Film, der mit minimalem Aufwand, mit minimaler Handlung vor Spannung geradezu explodierte. Der Name des Regisseurs: Steven Spielberg. Der Film: "Duell". Das Resultat: Ein Stück Filmgeschichte!

Fast 25 Jahre später: Minimaler Aufwand, minimale Handlung auch in James Seale’s "No Way Up". Auch hier ein Mann auf der Flucht. Ohne Chance gegen einen unheimlichen Truck, dessen Fahrer hinter Schmutz verschmierten Scheiben nicht zu erkennen ist.

Die Einöde der Wüste aus dem Spielberg’schen Original wurde ersetzt durch die klaustrophobische Atmosphäre einer Tiefgarage. Die elektrischen Tore sind verriegelt, Aufzüge blockiert. Überwachungskameras und Feuermelder deaktiviert. Kein Mensch weit und breit. Inmitten dieser Totenstille: Tom Weaver (etwa eine Hommage an den richtigen "Duell"-Helden Dennis Weaver?), Angestellter, der seine Firma gerade um 10 Millionen Dollar bestohlen hat. Er hat Gewissensbisse, denkt über seine Ehekrise nach. Ein Hupen reißt ihn jäh aus seinen Gedanken. Dann steht er dem monströsen tonnenschweren Jeep gegenüber. Die Scheinwerfer wie glühende Augen auf Tom gerichtet. Dann jagt der stählerne Koloss auf ihn zu. Mit Müh und Not kann Tom sich durch einen Hechtsprung retten.

Actionreiche Szenen wie diese prägen den Film: Spannungsgeladene Momente, bei denen die Zeit, immer zwischendurch eingeblendet, stillzustehen scheint. Tom Waever Auge in Auge mit den Scheinwerfern des Jeeps. Tom Weaver, der sich auf dem Dach des Jeeps versteckt und dort verharrt. Dessen Schweißperlen auf die Windschutzscheibe tropfen und dadurch sein Versteck verraten.

Zwischendurch, in den wenigen Momenten, in denen er zur Ruhe kommt, immer wieder Rückblenden. Die Frage nach dem "Wer und Warum?". Wer verfolgt ihn? Ist es der gehörnte Ehemann seiner Geliebten? Sein Kumpane Gavin, der sich eines Mitwissers entledigen will? Oder gar seine eigene Frau?

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihm nicht. Verschnaufpausen gibt es kaum, weder für ihn, noch für das Publikum. Schon geht die Verfolgungsjagd weiter. Und naht einmal Rettung, wird diese auch schon über den Haufen gefahren.

"No Way Up" bietet keine bekannten Gesichter, keine großen Namen. Dafür packendes Actionkino, ohne große Ansprüche auf den Punkt gebracht. 80 spannende Minuten, die kaum Wünsche offen lassen. Ein kleiner, aber feiner Film, für den es schade wäre, wenn er neben den ganzen Blockbustern im Regal der Videothek verstauben würde…

Fazit: "Duell" in der Tiefgarage. 80 Minuten -Full-Speed-Action!! Anschnallen, anschauen, abschnallen!!

DVD

Zur Ansicht lag lediglich die Presse-DVD vor.

Zum Zeitpunkt der Rezension stand noch nicht fest,

welches Extramaterial die Verkaufs-DVD haben

wird.

Bewertung

Splatter No Way Up - Es gibt kein Entkommen
Spannung No Way Up - Es gibt kein Entkommen
Atmosphäre No Way Up - Es gibt kein Entkommen
Ton No Way Up - Es gibt kein Entkommen
Bild No Way Up - Es gibt kein Entkommen
Gesamt No Way Up - Es gibt kein Entkommen

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