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Man nehme eine ganz normale U-Bahnstation in
Japan und 54 junge, fröhlich kichernde Schulmädchen. Die Bahn kommt
angerast, die 54 Mädchen treten einen Schritt vor, nehmen sich an den
Händen: „1 und 2 und 3“ und hopp... alle 54 Mädchen hüpfen fröhlich
im gemeinsamem Suizid vor die Bahn und werden von dieser in einem immensen
Blutbad überrollt.
Das Land ist fassungslos und sucht verzweifelt nach einem Grund, doch damit
nicht genug, denn die Selbstmordwelle nimmt stetig zu. Wie aus einer Laune
heraus, wie z.B. in der Schulpause, kommen die Kids auf die Idee:“ Kommt,
wir gründen unseren eigenen Suizid Club... will mir jemand beim sterben
zusehen?“ und die Schulklasse hüpft gemeinsam vom Dach des
Schulgebäudes.
Doch nicht nur Schulkinder sind davon befallen, auch bei Erwachsenen häuft
sich die Selbstmordrate, wie 2 Krankenschwestern, die eben noch bei
fröhlicher Radiomusik der Gruppe Dessert über ihr Abendessen redeten,
springen so einfach aus dem Fenster. Eine der Damen drückt kurz davor noch
dem Wachmann das Essen ihrer Freundin in die Hände und meint fröhlich,
dass sie sich ja später sehen würden, dann tritt sie ans Fenster und
springt.
Irgendetwas scheint mit diesen Selbstmorden in Zusammenhang zu stehen, doch
die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln. Bei den größeren Selbstmorden wird
jedes Mal eine weiße Sporttasche mit grausigem Inhalt gefunden, doch warum?
Außerdem erscheint auf einer Webseite immer kurz bevor ein Selbstmord
geschieht, die Anzahl der Opfer in Form von weißen und roten Punkten. |
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Suicide Circle oder auch Suicide Club genannt,
ist ein nicht ganz alltäglicher Film. Er kommt zum einen schockierend und
zum anderen auch schon wieder komödienhaft daher, so dass man aus dem
schmunzeln nicht heraus kommt.
In diesem Film sind es keine Menschen, denen man ansehen würde, dass sie
den Tod suchen, nein diesmal sind es ganz normale Menschen, die dies einfach
aus einer Lust und Laune heraus tun und die dann gemeinsam wie die Lemminge,
vor einen Zug oder vom Dach hüpfen. Auch hören diese Menschen nicht die
bösen, stets deprimierenden, melancholischen Songs, nein hier sind es
fröhliche Songs der Gruppe Dessert, die bei allen Leuten so beliebt zu sein
scheinen.
Etwas nervig fand ich die Musik im Film jedoch schon. Zwar ist die lustige
Musik bei den Zughüpfern recht spaßig gewählt, jedoch dieser Techno-Pop
der Gruppe Dessert nervt schon sehr. Eine kleine „Musicaleinlage“ gibt
es ebenfalls, als ein blonder Japaner, genannt „Genesis“ der sich selbst
für den Anführer des Suicide Clubs hält, plötzlich los legt und über
seine Machenschaften losträllert. Erst dachte ich, ich wäre nun irgendwie
in die Rocky Horror Show versetzt aber so gut war er dann doch nicht *g*.
Aber zumindest für ein paar Lacher sorgt er schon und das obwohl er
zunächst einige Tiere in Bettlaken gehüllt, tötet aber man sieht sie zum
Glück nicht, hört nur ihre Laute, denn sonst wäre der Film in meiner
Skala sehr gesunken.
Zu den Schauspielern vermag ich wieder mal nicht viel zu sagen, da sie mir
ohnehin alle unbekannt sind, spielen ihre Rollen jedoch recht gut und ich
habe auch wieder Probleme mir die Namen zu merken, aber egal, denn die
meisten sterben ja eh im Laufe des Filmes und bis auf Ermittler Kuroda
konnte ich mir niemanden merken.
Der Film ist auch sehr spannend gehalten, denn man sucht ständig nach dem
WARUM und hier auch gleich das größte Manko des Filmes, denn es bleiben
viel zu viele Fragen offen, weswegen es mir auch immer noch sehr schwer
fällt, den Film richtig einzuordnen. Während man am Ende immer noch eine
logische Wende und diverse Antworten sucht, läuft bereits der Abspann an
und man bleibt etwas verwirrt zurück.
FAZIT:
Der Film ist definitiv nichts fürs nebenbei schauen, außerdem sieht man
ihn sich am besten mindestens 2 Mal an. Empfehlen kann ich den Film Leuten,
die ohnehin gerne asiatische Filme sehen und Leuten, die gerne mal etwas
andere Filme schauen und die sich dabei nicht unbedingt vor Blut ekeln. Zwar
hält sich der Blutfaktor noch in Grenzen, allerdings gibt es schon die ein
oder andere etwas heftigere Szene zu begutachten. |