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In der von uns interpretierten
Erstehungsgeschichte ist völlig untergegangen, dass Gott vor dem Menschen
die Djinn erschuf. Die Djinn sind Wesen, die in verschiedenen Dimensionen
leben, über unvorstellbare Mächte verfügen und Menschen Wünsche
erfüllen müssen.
Im 12. Jahrhundert gelang es einem Magier, den letzten Djinn in einen roten
Opal zu verbannen, aus dem er nicht mehr entfliehen können sollte, da er
auf der Erde zu viel Leid angerichtet hat. Doch einige Jahrhunderte später
geschieht das Unvermeidliche...
Eines Tages wird an einem Hafen die Fracht eines Kunstsammlers angeliefert,
die eine wertvolle Statue enthält. Da der Kranwagenfahrer angetrunken ist
kommt es zu einem tödlichen Unfall, bei dem der ein Opal in die Hände
eines Arbeiters gerät. Über Umwege gelangt der Stein dann zu der jungen
Alexandra, die ihn an einen Freund weitergibt, der einige Untersuchungen
damit anstellen will. Was Alexandra und ihr Bekannter nicht wissen, ist,
dass der Djinn aus seiner langen Gefangenschaft befreit wurde und nun
bestrebt ist, sich die Welt untertan zu machen. Allerdings muss er dafür
einige Seelen einsammeln und zum guten Schluss Alexandra drei Wünsche
erfüllen. Nur dann kann der Djinn die Welt aus ihrer Dimension reißen und
sämtliches Leben auslöschen. Doch Alexandra hat natürlich kein Interesse
an der Auflösung ihrer Welt und versucht, die Schreckensherrschaft
abzuwenden. |
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„Wishmaster“ ist ohne Frage einer der
besten filmischen Beiträge aus dem Horrorgenre, und kein geringerer als
Horroraltmeister Wes Craven hat dieses blutige Kunstwerk zu verantworten.
Zwar hat Wes nicht selbst auf dem Regiestuhl platzgenommen, doch er war als
ausführender Produzent tätig und hat seinen erfolgbringenden Einfluss
sichtbar eingebracht.
Der Film startet gleich in so einem Rausch von Blut und abgetrennten
Körperteilen, dass jedem Splatterfan die Augen glänzen. Einen besseren
Einstieg gibt es im Genre nur selten und neben den fulminanten
Spezialeffekten bekommt man auch noch eine gelungene Einleitung in die
Geschichte des Djinn geliefert. Als dann der erste Kontakt mit der
filmischen Realität hergestellt wird, braucht man auch nicht sonderlich
lange warten, bis es zum nächsten gelungenen Effekt kommt, der wie seine
Vorgänger vor Kunstblut strotzt. Man muss sich als Kenner schon die Frage
stellen, wie dieser Film an der jugendschützenden Schere vorbeigekommen
ist, allerdings ist es, wie selten, schön anzusehen, wie ein Film im
Original gedacht war.
Denn der Streifen hat natürlich mehr zu bieten, als nur den überzeugenden
Anfang, er ist auch im Verlauf gut zu betrachten, da er über eine wirklich
interessante und spannende Geschichte verfügt, die voller Mystik und
Unheimlichkeiten steckt. „Wishmaster“ hat somit nicht nur einen
grandiosen Splatteranteil, er weiß auch anderweitig zu unterhalten.
Sonderlich häufig ist dieses Phänomen im Horrorgenre ja nicht gerade
anzutreffen. Der Streifen wird wirklich zu keiner Sekunde langweilig und ist
immer wieder mit Highlights gespickt, die sich in spannenden, (natürlich!)
blutigen und sehr ironischen Szenen widerspiegeln. Als Horrorkomödie ist
„Wishmaster“ sicherlich nicht einzuordnen, es gibt aber einige sehr
ironische Szenen, die nicht nur Freunden des schwarzen Humors ein Lächeln
entlocken dürften.
Des weiteren ist der Film mit soliden Schauspielern ausgestattet, die von
Tammy Lauren und Andrew Divoff angeführt werden und über Ergänzungen wie
zum Beispiel Robert Englund (Freddy Krueger) und Tony Todd (Candyman)
verfügen. Sie passen perfekt ins Bild und haben sicherlich einen großen
Anteil an dem positiven Gesamteindruck des Meisterwerks.
Atmosphärisch gibt es ebenfalls nichts zu kritisieren, da der Film über
eine gute Grundstimmung und einige atemberaubende Szenen verfügt, die dem
Betrachter ein Teil des Ganzen werden lassen. „Wishmaster“ ist ohne
Übertreibung einer der besten Horrorfilme und verfügt über all das, was
gute Filme dieser Sparte ausmacht. Für Interessierte gehört „Wishmaster“
ohne Frage zum Pflichtprogramm, allerdings sollte man die diversen
TV-Fassungen meiden, da diese nicht an der Zensur vorbeigekommen sind... |