Wishmaster 2

Informationen

OT:Wishmaster 2: Evil Never Dies

ca.92 Minuten

USA 1999

Regie

  • Jack Sholder
Darsteller

  • Andrew Divoff
  • Paul Johansson
  • Holly Fields
  • u.a.

Wishmaster 2

Story

Morgana und ihr Bekannter stehen im hiesigen Museum. Sie haben die feste Absicht, es auszuräumen und sich so illegal zu bereichern. Allerdings läuft die Sache nicht wie geplant, denn ein Wachmann erwischt die beiden. Es kommt zu einem Schusswechsel, den Morganas Bekannter vorerst stark angeschossen überlebt. Der Wachmann hat allerdings weniger Glück, denn er stirbt an Ort und Stelle an seiner Schussverletzung. Diese neue Situation stellt für die Einbrecherin natürlich ein Problem dar, doch es kommt noch schlimmer. Der rote Opal, den sie erbeutet hat, kommt in direkte Berührung mit menschlichem Lebenssaft und befreit so den grausamen Djinn, der in dem Edelstein gefangen war. Frisch auf der Erde kümmert sich der Djinn erst einmal um das Ableben des Angeschossenen, bevor er sich auf die Suche nach der geflüchteten Morgana macht, der er drei Wünsche erfüllen muss, um die Herrschaft über das Universum zu erhalten. Als die Polizei im Museum eintrifft, hat der Djinn sich bereits einen menschlichen Körper besorgt und lässt sich seelenruhig festnehmen, da er sich im Gefängnis einige Seelen verspricht, die er vor den finalen Wünschen einsammeln muss.

Morgana ist hingegen damit beschäftigt, vor der Polizei zu fliehen und nistet sich bei einem alten Freund ein. Sie forschen zusammen nach Informationen über den Djinn und nach Möglichkeiten, sein Vorhaben zu verhindern. Das stellt sich allerdings nicht als sonderlich einfach heraus und zudem kommt es noch zu einigen Problemen zwischen den beiden Exfreunden, da sie einfach zu unterschiedlich sind. Doch der Priester und das leichte Mädchen setzten alles daran, den Wishmaster zu stoppen, und Morgana ist sogar bereit, einen Finger zu opfern, damit sie ihre Unschuld zurückgewinnt. Der Djinn kommt allerdings gut voran und hat mit der russischen Mafia eine Möglichkeit gefunden, genügend Seelen einzusammeln…

Ein finaler Kampf steht bevor, in dem es um nicht weniger als die Zukunft der Welt geht.

Kritik

Wenn es einen recht erfolgreichen Film im Horrorgenre gibt, muss man meist nicht lange warten, bis man ein entsprechendes Sequel betrachten darf. Auch im Falle des „Wishmaster“ ist dies natürlich so, und wie es bei so vielen Filmen der Fall ist, kann Teil 2 nicht mit seinem Vorgänger mithalten.

Zu Beginn ist davon allerdings nur wenig zu sehen, denn der Film kommt gut in Fahrt. Es gibt eine kleine Einleitung, denn der Djinn muss ja erst mal befreit werden, bevor er Unheil über die Menschen bringen kann. Dann die recht gelungene Idee, dass sich der Wishmaster in das hiesige Gefängnis sperren lässt, wo er zum einen auf genügen böse Seelen trifft die er einsammeln kann und zum anderen Kontakte mit der menschlichen Unterwelt knüpft. Doch dann kommt die große Schwachstelle des Films und die erstreckt sich leider über eine weite Dauer der Spielzeit, was den am Anfang gewonnenen guten Eindruck zunichte macht.

Es gibt lahme, uninteressante Dialoge, Szenen welche die Atmosphäre zerstören und leider auch die aufgebaute Spannung rauben. Nichts ist mehr zu sehen von der angsteinflössenden Macht des Djinn und den damit verbundenen Spezialeffekten, die zu Beginn Lust auf mehr machten. Viele Minuten muss man dann warten, bis es wieder zur Sache geht und man ein gelungenes Ende betrachten darf, dass zwar gut und wieder von einigen Splatterszenen durchsetzt ist, aber nicht vollends für den verkorksten Mittelteil entschädigt. Es ist wirklich schade, dass an diesem Film, der über so viel Potential verfügt, nicht mehr fähige Leute gesessen haben, denn irgendjemanden wäre es sicherlich aufgefallen, dass man sich im Mittelteil fast zu Tode langweilt.

Die Schauspieler, die natürlich wieder von Andrew Divoff angeführt werden, machen ihren Job recht gut, auch wenn sie, bis auf den namentlich erwähnten, gänzlich unbekannt sind. Hier hat man sich glücklicherweise an dem Prequel orientiert und wieder eine hübsche junge Frau in den Mittelpunkt gestellt, um gegen den griesgrämigen Herrn Divoff zu kämpfen. Viele neue Sachen gibt es in dem Duell zwar nicht, da der Djinn genau das Selbe wie im Vorgänger erfüllen muss, die Auseinandersetzung ist, bis auf das Angesprochene, aber gut zu betrachten und sorgt für die nötige Spannung.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass nur Andrew Divoff zu 100% an den ersten Teil der „Wishmaster“ Reihe erinnert und der Rest leicht aufgesetzt wirkt. Man kann den Film sicherlich gut betrachten, doch werden Fans des Originals etwas enttäuscht sein. Es splattert zu wenig, die Spannung und die Atmosphäre lassen streckenweise zu wünschen übrig und die Story langweilt über weite Strecken. Somit ist „Wishmaster 2 – Evil never dies“ nur ein Film von vielen und das obwohl die Vorlage über großes Potential verfügte… schade!

Bewertung

Splatter Wishmaster 2
Spannung Wishmaster 2
Story Wishmaster 2
Ekelfaktor Wishmaster 2
Atmosphäre Wishmaster 2
Gesamt Wishmaster 2

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