Jack Ketchums Beutegier

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 70 Minuten
Regie Andrew van den Houten
Darsteller Jessica Butler Stephen Grey Amy Hargreaves Art Hindle u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Jack Ketchums Beutegier

Story

In dem verschlafenen Nest „Dead River“, im US-Amerikanischen Bundesstaat Maine, kommt es zu einigen brutalen Morden. Zerstückelte Leichen werden aufgefunden und lassen den Verdacht aufkommen, dass das zurückgekommen ist, was schon mal da war.

Denn vor etlichen Jahren wurde die Umgebung von wildlebenden Kannibalen heimgesucht. Die menschenfressenden Eindringlinge konnten aber eliminiert werden. So dachten zumindest alle. Doch nun sind sie offensichtlich wieder da und die Polizei mit der Situation überfordert. Zum Glück wohnt der pensionierte Sheriff George Peters noch in der Nähe. Peters hat schon mal erfolgreich gegen die Kannibalen gekämpft und scheint jetzt der einzige zu sein, der wirklich helfen kann…

Jack Ketchums Beutegier  Jack Ketchums Beutegier

Kritik

Jack Ketchum, der weniger unter seinem richtigen Namen Dallas Mayr bekannt ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten einen guten Ruf im Horror-Bereich erschrieben. Seine Bücher werden gemocht und so ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Filmemacher den Stoff aufgreifen. Nach „The Lost“ im Jahre 2005, „Jack Ketchums Evil“ 2007 und „Red“ 2008 folgt nun die neuste Verfilmung eines seiner Werke. Im Original lautet der Titel „Offspring“ (nach dem gleichnamigen Buch von 1991), der deutsche Titel wurde auf „Jack Ketchums Beutegier“ unbenannt.

„Jack Ketchums Beutegier“ ist alles andere als ein gewöhnlicher Horror-Film. Er beschäftigt sich mit einer Kannibalensippe, die nicht irgendwo im südamerikanischen Dschungel haust, sondern offensichtlich als Nomaden durch die Gegend zieht. Im Vorspann wird einen das auch recht glaubhaft rübergebracht. Die Kannibalen unternehmen zwar irgendwelche Sachen im Verlauf der Geschichte, richtig spannend ist das Ganze aber nicht. Und es kommt auch keine Atmosphäre wie in den alten Kannibalen-Filmen auf, die in den 70er und 80er Jahren für Furore sorgten. Als Sozialstudie über die Kannibalen taugt dieser Film bedingt. Man hätte sich schon mehr Informationen über die wilden Protagonisten gewünscht. Wo kommen sie her, warum kommen sie nach Jahren zurück, was haben sie vor? Vermutlich bringt das Buch da mehr Informationen zu diesem Thema ans Tageslicht. Denn irgendeinen Hintergrund muss es ja geben.

Zudem ist zu bemängeln, dass der Film alles andere als professionell in den Kasten gebracht wurde. Alles wirkt billig, die Kamera wackelt zu oft, die Spielorte sind wenig einfallsreich und die Darsteller alles andere als überzeugend. Art Hindle als Sheriff George Peters ist das einzig bekannte Gesicht. Hindle war in Produktionen wie beispielsweise „Die Körperfresser kommen“, „Die Brut“ oder auch ziemlich vielen TV-Serien zu sehen. Einen richtig guten Eindruck hinterlässt er aber nicht. Allerdings sind die dargebotenen Leistungen auch nicht so schwerwiegend. Gerade bei den menschenfressenden Rollen. Hier handelt es sich ja um einen Low-Budget B-Movie und wenn man bei so einem Streifen keine Qualitätseinbußen hat, fehlt etwas.

Was wegen dem Fehlen etwas störend ist, betrifft die Spezialeffekte. „Jack Ketchums Beutegier“ ist nicht nur schmutzig und gemein, sondern auch recht hart. Allerdings nicht in der deutschen DVD-Version. Hier wurde die Schere angesetzt. Es fehlen einige Minuten, die, wie man erahnen und recherchieren kann, einiges an blutigen Effekten mitgebracht hätten. Da die Schere der Jugendschützer aber nicht konsequent angesetzt wurde, gibt es noch einiges zu sehen, was das FSK18 durchaus rechtfertigt.

Tja… und was bleibt an positiven Eindrücken zurück? „Jack Ketchums Beutegier“ ist kompromisslos und relativ kurzweilig. Einige Szenen wirken zwar etwas zusammengeschustert, aber nach 70 Minuten ist alles vorbei. Es gibt ja nicht wenige Filme, die auf Biegen und Brechen die 90 Minuten voll machen wollen. Hier ist das zum Glück nicht der Fall.

Jack Ketchums Beutegier  Jack Ketchums Beutegier

DVD

Richtig gut ist das Bild der DVD nicht. Ihm fehlt es vor allem an Schärfe. Der Ton geht so. Er bietet nicht viele Sachen, die man bei einem DD5.1 Format gerne hört. Als Extras gibt es Trailer (deutsch, englisch) zum Film, eine Bildergalerie und ein Behind The Scenes. Dies geht über einige Minuten, verfügt über deutsche Untertitel und ist sehr interessant.

Bewertung

Splatter Jack Ketchums Beutegier
Spannung Jack Ketchums Beutegier
Story Jack Ketchums Beutegier
Ekelfaktor Jack Ketchums Beutegier
Atmosphäre Jack Ketchums Beutegier
Tonqualität Jack Ketchums Beutegier
Bildqualität Jack Ketchums Beutegier
Zusatzmaterial Jack Ketchums Beutegier
Gesamteindruck Jack Ketchums Beutegier

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