Der Fluch – The Grudge 3

Informationen

Drehland
  • Bulgarien
  • USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Toby Wilkins
Darsteller Matthew Knight Shawnee Smith Mike Straub Aiko Horiuchi u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK KJ
Der Fluch - The Grudge 3

Story

In dem vom Unheil heimgesuchten Haus in Chicago kommt es nicht zur Ruhe. Der neue Horror beginnt, als Jake, einziger Überlebender der vorherigen Geister-Attacke, in seiner Psychiatrie-Zelle auf seltsame Weise zu Tode kommt.

In dem Mietshaus versucht der finanzschwache Hausmeister derweil die leergewordene Wohnung zu vermieten. Wohlweislich um die Geschehnisse in dem Apartment. Seine kleine Schwester Rose benötigt eine teuere Therapie und diese will er ihr unbedingt ermöglichen. Als sich die junge Japanerin Naoko für die Wohnung bewirbt, scheint es schon zu spät zu sein. Denn der Fluch hat erneut begonnen.

Doch Naoko ist nach Chicago gereist, um den Fluch zu bannen. Sie weiß wie man die Geister vertreiben kann. Allerdings ist das Ritual nicht sicher und für alle kommt ihre aufopferungsvolle Hilfe eh zu spät…

Der Fluch - The Grudge 3  Der Fluch - The Grudge 3

Kritik

Das Geschehen in „Der Fluch – The Grudge 3“ reiht sich nahtlos an die Geschichte des Vorgängerfilms an und bietet dem Zuschauer genau das, was er sich erhofft. Ein gut gemachtes Filmchen mit gruseliger Story. Potential gibt es noch genug für diesen dritten Teil der Grusel-Reihe um die gurgelnden Geister mit den langen schwarzen Haaren. Und nachdem es eine Zeit gab, wo man diese bleichgeschminkten Erscheinungen, aufgrund der Marktfülle nicht mehr sehen wollte freut man sich nun wieder auf die asiatischen Geistererscheinungen. Denn nachdem in das japanischen Sub-Genre etwas Ruhe eingekehrt ist, kann man sich mal wieder über eine gurgelnde Gestallt auf seinem Bildschirm erfreuen.

Klar muss einem sein, dass die Geschichte keine wirklichen Neuerungen mit sich bringt. Grundsätzliche Innovationen gibt es nicht. Aber aus dem Material, was die Macher zur Verfügung hatten, haben sie ziemlich viel rausgeholt. Der Film kann die Atmosphäre aufbauen, die Grusel-Fans schätzen. Der Schnitt ist großartig und die eingefangenen Bilder einwandfrei. Regisseur Toby Wilkins, der sich bereits 2008 einen Namen mit dem soliden Splatter-Streifen „Splinter“ machte, zeigt erneut, dass er sein Handwerk beherrscht.

Gleich zu Beginn geht es zur Sache. Der Betrachter erhält quasi gar keine Chance drüber nachzudenken, ob er einen Aufguss serviert, oder ob er ein völlig neues Geschehen zu Gesicht bekommt. Nach dem spannenden Start wird es ruhiger, aber nicht ohne an Anziehungskraft zu verlieren. Zwischendurch geht es aber auch mal etwas dialoglastig zu, die Szenen kann man mit etwas Geduld aber problemlos überstehen.

„The Grudge 3“ spielt überwiegend in einem mittelgroßen Mietshaus, was der Geschichte keinesfalls schadet. Der begrenzte Platz bietet zwar keinen großen Spielraum, die vorhandenen Lokalitäten werden aber bestens ausgenutzt. Als klein und fein kann man auch die blutigen Spezialeffekte bezeichnen. Viele gibt es nicht. Diejenigen, die aber da sind, können sich durchaus sehen lassen. Sowohl in ihrer Darstellung als auch ihrer Härte. Zu den wenigen Splatter-Einlagen gibt es auch noch ein paar unblutige Spezialeffekte, welche zum Spannungsaufbau dienen und ihren Zweck nicht verfehlen.

Was ebenfalls besondere Spannungsmomente mit sich bringt, ist eine der Rollen. Im Skript wurde zum Glück drauf geachtet, dass der Zuschauer die Möglichkeit bekommt mit den Rollen mitzufiebern. Im positiven wie auch negativen Sinn. Auffällig ist dabei die kleine Rose. Ein nettes, knuffiges, krankes Mädchen, dem man im Film nichts schlechtes wünscht. Darstellerisch bewegt man sich auf einem soliden Niveau, ohne kräftige Ausschläge in die ein oder andere Richtung. Wirklich bekannte Gesichter bekommt man nicht zu sehen.

„The Grudge 3“ ist unterm Strich ein Film, der zwar nichts wirklich Innovatives mitbringt, den man sich aber sorgenfrei angucken kann, wenn man sich mal wieder gruseln will. An das Original kommt dieser dritte Teil zwar nicht ran, er steht ihm aber auch nicht viel nach. Mit einer gradlinigen Story, Sympathieträgern, einer guten Inszenierung und gruseligen Momenten sorgt er für eine solide Geister-Unterhaltung

Der Fluch - The Grudge 3  Der Fluch - The Grudge 3

DVD

Der Horror-Page lag zur Rezension eine Presse-DVD mit eingeschränkter Bild- und Tonqualität vor. Deswegen ist die Bewertung des Medium, welches am 22. Oktober 2009 in den Verkauf geht, unmöglich. Laut Label werden Deleted Scenes (ca. 5 Min.), ein Blick hinter die Kulissen (ca. 17 Min.) und Darsteller-Infos als Extras auf der DVD vorhanden sein.

Bewertung

Splatter Der Fluch - The Grudge 3
Spannung Der Fluch - The Grudge 3
Story Der Fluch - The Grudge 3
Ekelfaktor Der Fluch - The Grudge 3
Atmosphäre Der Fluch - The Grudge 3
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
Gesamteindruck Der Fluch - The Grudge 3

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  • The Grudge 2 +3

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