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Vinny lebt in New York und ist Taxifahrer. Er
führt ein eher tristes Leben, in dem es nur zwei Sachen gibt, die ihn
wirklich interessieren: Zum einen seine Mutter und zum anderen Horrorfilme.
Durch seine Neigung zum Horrorgenre ist er auf die Schauspielerin Jana Bates
aufmerksam geworden und im Laufe der Zeit wünscht er sich nichts
sehnlicher, als mit ihr einen Horrorstreifen zu drehen.
Dies ist natürlich nur ein Traum von Vinny, der sich außerhalb der
greifbaren Nähe befindet, aber er versucht alles, diesem Traum etwas näher
zu kommen. Zusammen mit seiner Amateurkamera fliegt er nach Cannes, wo die
Filmfestspiele stattfinden, zu denen auch Jana eingeladen ist. Sie ist sogar
der Star der Veranstaltung und stellt andere Schauspielgrößen in den
Schatten. Jana soll einen Preis für die beste schauspielerische Leistung in
einem Horrorfilm erhalten und Vinny möchte sich dies zu Nutzen machen.
Jana steht von nun an im Blickpunkt des Interesses, allerdings nicht ganz
so, wie sie es sich vorgestellt hat: Erst erhält sie eine Morddrohung und
dann rollt ihr ein Kopf entgegen und dies alles wird natürlich fein
säuberlich auf Celluloid festgehalten... |
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„Maniac 2 – Love To Kill“ ist nicht etwa
ein Sequel des berühmt berüchtigten „Maniac“, es handelt sich hierbei
nur um einen leichten Etikettenschwindel, der den Umsatz des neu aufgelegten
Films wohl etwas in die Höhe treiben sollte. Als der Film erstmals in
Deutschland erschien wurde er von dem Filmlabel Toppic nur unter dem Namen
„Love To Kill“ auf den Markt geschmissen. Warum die Neuaufleger aber den
Namen „Maniac“ mit rein gebracht haben ist einfach zu erklären. Zum
einen handelt es sich ebenfalls um einen Slasher und zum anderen spielen in
„Love To Kill“ zwei Personen mit, die bereits in „Maniac“ zu
betrachten waren...
„Love To Kill“ erzählt die Geschichte eines leicht degenerierten
Taxifahrers, der nichts anderes im Kopf hat als sich den lieben langen Tag
Horrorfilme reinzuziehen. Nun ja... irgendwann fährt er auch mal arbeiten,
damit er sich sein Filmequipment leisten kann, mit dem er irgendwann mal
einen Horrorfilm drehen möchte. Gespielt wird dieser Idiot von keinem
Geringerem als Joe „Maniac“ Spinell, der sich alleine schon wegen seiner
grausamen Optik für diesen Film angeboten hat, da man ihm den vertrottelten
Vinny ohne weiteres abnimmt! Zu ihm gesellt sich dann bald das Opfer seiner
Begierde, die Schauspielerin Jana Bates, die von Caroline Munro gespielt
wird und eingefleischten Fans ebenfalls aus „Maniac“ bekannt sein
dürfte. Frau Munro ist neben Herrn Spinell der Hauptgrund, warum man sich
ihn überhaupt antun kann, denn viel wird einem wahrlich nicht geboten.
Neben den schauspielerischen Leistungen der Protagonisten gibt es eigentlich
nur noch einen positiven Aspekt und der besteht aus einigen, nett
anzusehenden Spezialeffekten, die sich in Härte und Machart wirklich sehen
lassen können. Darüber hinaus gibt es aber so gut wie nichts mehr, dass
einen ermuntert den Videorekorder, respektive den DVD-Player, laufen zu
lassen. Denn die Story ist alles andere als gut, die Spannung und
Atmosphäre lassen zu wünschen übrig und auch die grotesken Traumsequenzen
des Killers sind keine filmischen Aufwertungen.
„Love To Kill“ ist daher höchstens als Mittelklasse-Slasher
einzuordnen, der lediglich wegen seiner hervorragend agierenden
Protagonisten und der ungeschnitten Neuauflage auch heute noch im Gespräch
ist. Dank Joe Spinell, der ja bereits verstorben ist, können sich Freunde
des Horror- und Slasherfilms durchaus den Abend mit diesem Streifen
versüßen, alle anderen sollten aber einen großen Bogen um ihn machen, es
sei denn sie suchen eine Unterstützung zum schnellen Einschlafen... |