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Die Sensationsreporterin Emanuelle ist im
Auftrag ihrer Zeitung in geheimer Mission in einer Psychiatrie. Sie kann
sensationelle Fotos von einem Mädchen machen, dass einer Schwester die
Brust abgebissen hat. Dieses Mädchen hat eine Tätowierung, die drauf
schließen lässt das sie aus einer kannibalischen Sekte kommt. Eigentlich
ist der Kannibalenstamm der diese Tätowierungen vornahm ausgestorben und
das macht Emanuell richtig wissensdurstig.
Sie vermutet jetzt auch das die Story eine Sensation werden könnte und ihr
Anerkennung und Reichtum beschert. Deswegen sucht sie Mark Lester auf, der
Experte auf dem Gebiet des Kannibalismus ist. Die beiden machen sich auf in
das Gebiet des Amazonas um nach dieser längst verschwunden gedachten
Kannibalenrasse zu suchen. Zusammen mit einem gemischten Grüppchen müssen
Emanuelle und Mark die ersten Rückschläge hinnehmen. Das lebenswichtige
Boot verschwindet und nachdem sie den ersten Kontakt mit den
Menschenfressern hatten wird ihr Team immer kleiner. Emanuelle interessiert
jetzt nicht mehr die Geschichte nach der sie recherchiert hat sondern das
nackte Überleben, die Kannibalen sind natürlich anderer Auffassung... |
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Wie man sicherlich bemerkt, handelt es sich
bei diesem Streifen um eine Vermischung der beiden Genre Kannibalen- und
Erotikfilm. Emanuelle ist die Person, die auch schon in der gleichnamigen
Filmreihe mitgespielt hat und wird auch wieder von der attraktiven Laura
Gemser gespielt wird.
Wer Joe D´Amato kennt, der weiß auch sicherlich was auf einen zukommt. Der
Film ist sehr auf die alten Filme der „Black Emanuelle“ zugeschnitten
und meistens muss man beobachten wie die Protagonisten sich lieben. Das mag
ja nicht schlecht sein aber eigentlich habe ich mir diesen Film zugelegt um
ein paar fressende Kannibalen zu beobachten. Diese gibt es zwar auch, sie
geraten aber ehr in den Hintergrund des Films.
Die Vermischung der Genres kommt mit Sicherheit daher, weil in den 70er
Jahren sowohl die „Black Emanuelle“ als auch die Kannibalenstreifen
erfolgreiche Filme waren. Ob dieser Film auch erfolgreich war weiß ich
nicht, ich kann es mir aber eigentlich nicht vorstellen.
Im Film selber geht es recht langweilig zu und auch die Menschenfresser
kommen recht spät vor die Kamera um einige Eindringlinge zu verspeisen. Das
Ende ist dann so ziemlich das Hinterletzte, ich will aber nicht zuviel
verraten...
Bringen wir es auf den Punkt: „Nackt unter Kannibalen“ ist ein Film, der
absolut überflüssig ist, schlechte aber gutaussehende Schauspieler hat,
eine langweilige Story besitzt die mit einigen Goreszenen interessanter
werden soll und der dem Betrachter genau das zeigt, was er nicht sehen will. |