Ostermontag

OT: Ostermontag
ca. 65 Minuten
Deutschland 1991
 
Regie
Heiko Fipper
Darsteller
Heiko Fipper
Stephan Fipper
Nicole Dietrich
u.a. 
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Zu Beginn des Films wird der Zuschauer darüber informiert, dass es sich bei dem Inhalt des Films um die 1:1 Kopie eines Tapes handelt, welches aus dem Besitz der Polizei entwendet wurde (ja ne... is klar...).

Nach diesen mysteriösen Einblendung sieht man minutenlang, wie eine Frau gequält wird, danach fängt der Film richtig an:

Eine Wohngemeinschaft wird von der Polizei besucht, die den Bewohnern mitteilt, dass ein Irrer aus der Anstalt geflohen ist. Offensichtlich war der Flüchtling der Vormieter und hat in der Wohnung was Schlimmes angestellt. Nachdem die Schutzmänner gegangen sind, klingelt das Telefon und eine Frauenstimme erzählt das ein Irrer aus der Anstalt geflohen ist.

Ach ja...

Die Frau, die natürlich von einer Telefonzelle neben der Mietwohnung angerufen hat, wird ins Haus gelockt und erzählt den Bewohnern erst mal einen von dem Vormieter. Von nun an wird es etwas konfus und leider auch abstossend...



 

Herr, Du musst nicht nur Hirn vom Himmel schmeißen, um aus diesem Schrott so etwas ähnliches wie einen Film zu machen, es fehlen auch noch ein Drehbuch, Schauspieler, gute Splatterszenen, vernünftige Dialoge, eine gute Kamera, jemanden der Regie führen kann und eine Geschichte, die etwas erzählen will. Denn „Ostermontag“ ist wohl mit der größte Schrott, der auf diesem, unseren Planeten jemals in den Kasten gebracht wurde.

Es fängt schon alleine mit diesem dämlichen Hinweis an, dass der Film echt ist, was nicht mal der debilste Betrachter glauben würde. Denn wenn man ein Privatvideo dreht, respektive dies Polizeibeamte tun (die wahre Herkunft des Tapes wird NATÜRLICH nicht geklärt), kann man mit 100%iger Sicherheit mehr erkennen und akustisch verstehen, als bei dieser (Übelst-)Billigproduktion.

Was Regisseur Fipper („Das Komabrutale Duell“) beim Dreh dieses Schundes durch die Rübe gegangen ist, kann nur erahnt werden. Vermutlich wollte er einen Folterfilm drehen, der mit einigen Splattereinlagen garniert werden sollte. Was dabei allerdings rausgekommen ist, ist ein übeler, frauenverachtender Scheiß, der in keiner Weise etwas mit dem zutun hat, was die Horror- und Splattergemeinde gerne sehen will. Aber Filme wie dieser sind es dann wohl, die im Endeffekt als Aushängeschild irgendwelcher Jugendschützer stehen, die dann argumentieren, dass die verwirrte Jugend natürlich nur solche Filme guckt und nebenbei Doom spielt.

„Ostermontag“ ist reinster Schund, der es nicht verdient hat weiter verbreitet zu werden. Falls jemand durch diesen Veriss dennoch auf den Geschmack gekommen sein sollte, wird er/sie sich nach dem zweifelhaften Genuss sicherlich eine Beule ins Bein ärgern!

Review by ThS

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
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Atmosphäre
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